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Quedlinburger SV

Abteilung Handball.

Spielberichte 2021/2022

Spielberichte 2021/2022 (9)

Das zweite Auswärtsspiel in Folge führt die Verbandsligamannschaft des Quedlinburger SV am kommenden Samstag in die Lutherstadt Wittenberg. Dort trifft man in der Stadthalle auf den aktuellen Tabellenzehnten, die 2. Mannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Ein Duell, dass ähnlich wie das Spiel in Frankleben absolut auf Augenhöhe verlaufen könnte.

 

Nach dem etwas holprigen Start in die Saison ist der QSV bei der knappen 24:26 Niederlage in Frankleben endlich im Wettkampfmodus angekommen. In Wittenberg steht direkt das nächste schwere Auswärtsspiel an. Walter strebt endlich nach den ersten Auswärtspunkten: „Wir wollen unser Spiel aus der Vorwoche konservieren und ins Spiel am Samstag transportieren. Wenn das funktioniert, ist ein Punktgewinn durchaus im Bereich des Möglichen.“

 

Die Wittenberger stehen nach fünf Spielen mit vier Punkten auf dem 10. Tabellenplatz. Die beiden Siege gelangen in Heimspielen gegen Halberstadt (33:24) und Köthen (24:22). Im einzigen Auswärtsspiel der Saison waren die Grün-Weißen ebenfalls schon in Frankleben zu Gast. Dort unterlag man dem Tabellenführer mit 23:29. „Mit Wittenberg erwartet uns ein ähnlich spielstarker Gegner wir in der Vorwoche. Vorallem aber erwarten uns sehr starke Torhüter. Wir müssen es schaffen unsere Schwächen im Abschluss abzulegen und wieder eine starke Abwehr zu stellen,“ schätzt Walter den Gegner ein.

 

Zweimal trafen beide Mannschaften in der Verbandsliga aufeinander, damals beide noch als Aufsteiger. Beide Duelle gingen an Wittenberg. Im Heimspiel blieben die Harzer 60 Minuten an den Anhaltern dran, verloren am Ende mit vier Toren Differenz. Im zweiten Aufeinandertreffen haperte es beim QSV an der Chancenauswertung, entsprechend deutlich musste man sich geschlagen geben (20:28).

 

Anwurf ist am kommenden Samstag, 23.10.2021, 17:00 Uhr in der Stadthalle Wittenberg. Geleitet wird das Spiel von Martin Schwerthfeger und Markus Splitt vom FSV Magdeburg. Beide leiteten den Überraschungssieg in der Aufstiegssaison gegen Staßfurt II.

 

Informationen für alle Auswärtsfahrer!!

 

In der Stadthalle Wittenberg gelten die 3G-Regeln.

In der Halle muss sich mittels QR-Code oder handschriftlich zu Nachverfolgung registriert werden.

 

Wir bitten euch, die Vorgaben in der Stadthalle einzuhalten.

 

Neben Team Eins ist am Wochenende nur die Zwoote im Einsatz. Um 13:00 Uhr wird das Derby beim HV Wernigerode II angepfiffen.

Die 1. Mannschaft hat ihr Spiel beim Tabellenführer Frankleben knapp mit 24:26 (11:15) verloren. Nach zwischenzeitlichem 6 Tore Rückstand kämpfte sich der QSV nochmal zurück in die Partie, konnte diese am Ende aber nicht mehr drehen. „Ich bin trotz der Niederlage sehr stolz auf meine Jungs. Wir haben es geschafft unser Konzept über fast die komplette Spielzeit umzusetzen. Am Ende haben Nuancen über Sieg und Niederlage entschieden,“ so Trainer Nico Walter nach der Partie.

 

 

Den besseren Start hatten die Gastgeber. Während die Harzer sich zunächst an die robuste Gangart der Friesen und die Linie der Schiedsrichter gewöhnen mussten, spielten Patrick Bautz und Steffen Holzapfel eine schnelle 4:1 Führung für die Gastgeber heraus (5.). Doch die Quedlinburger blieben auf Tuchfühlung. Eine Überzahl konnte genutzt werden, um wieder auf einen Treffer heranzukommen (4:5, 11.). Die Hausherren behielten aber kühlen Kopf. Unsauberkeiten im Angriffsspiel nutzten sie eiskalt und zogen wieder deutlich davon (8:14, 26.). Zwei schnelle Tore vor der Pause durch Luca Birkenfeld und Johannes Meusel brachten einen Halbzeitstand, der noch alle Möglichkeiten für den zweiten Durchgang offenließ (11:15).

 

In diesen kam vorallem ein Mann sehr gut herein. Torhüter Kai Winkler, der am Ende eine Quote von 50% aufweisen konnte, entschärfte einige Bälle und Till Sanne und Birkenfeld brachten ihr Team direkt auf 2 Tore ran (13:15, 36.). Auch jetzt zeigte sich wieder die Abgeklärtheit des Tabellenführers. Statt nervös zu werden versuchte man eher das Tempo im Angriff etwas zu verschleppen. Erneut setzten sich die Friesen auf 5 Tore ab (14:19, 42.). Es war ein auf und ab in dieser Phase. Denn anstatt nun den Deckel auf die Partie zu machen, hielt Winkler einen Strafwurf von Holzapfel und auf der Gegenseite netzte Sascha Böttcher zum 19:20 ein (47.). Doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. 2 technische Fehler im Tempogegenstoß verhinderten dies. Die Hausherren zogen zwischenzeitlich nochmal auf 3 Tore davon, der Treffer von Tom Dickhut über einen 5 Mann Block zum 24:26 Endstand änderte nichts mehr an der Niederlage.

 

Bester Torschütze der Partie wurde Franklebens Holzapfel mit 11 Treffern. Auf Seiten des QSV netzte  Birkenfeld mit 6 Toren am erfolgreichsten.

 

Schon am kommenden Samstag ist Team Eins wieder im Einsatz. Dann geht es zum Tabellenzehnten, der Reserve von Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

 

Aufstellung: Brauns, Winkler - Glesmann (1), Stief, Sanne (3/2), Böttcher S. (3), Sorkalle (3), Knaofmone, Hilgendorf, Dickhut (2), Birkenfeld (6), Marby (3), Meusel (3)

 

Die weiteren Ergebnisse

 

HC Aschersleben gegen E-Jugend 14:5 (9:3)

SV Eintracht Gommern gegen A-Jugend 20:33 (10:15)

SG Stahl Blankenburg gegen C-Jugend 26:18 (13:9)

2. Männer gegen SG Stahl Blankenburg 35:26 (14:15)

Die Zwoote durfte nach den Spielverlegungen am Sonntag endlich in die Saison starten. Gegen die SG Stahl Blankenburg gab es einen überraschend deutlichen Sieg.

 

Noch vor der Partie warnte Trainer Yves Ballin vor dem gut aufgelegten Team von Denny Schilling. Und das auch zurecht. Die SG kam besser ins Spiel und konnte mit 2:0 in Führung gehen (7.). Erst jetzt erzielte Eric Grempler den ersten Treffer der Gastgeber. Dass die Mannschaft in dieser Zusammensetzung noch nicht zusammengespielt hat, war in den ersten 18 Minuten deutlich spürbar. Im Angriff gab es noch einige Abstimmungsfehler, die vorallem Philipp Arndt und der erfahrene Stefan Schulze eiskalt ausnutzten, um früh eine deutliche Führung herauszuspielen (5:11, 18.). In dieser eigentlich guten Phase für seine Mannschaft nahm Schilling eine Auszeit, um seinen Spielern eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Diese sorgte bei den Gästen für einen völligen Bruch im Spiel und brachte den QSV wieder zurück. Allmählich kämpfte sich das junge Team um den Toptorschützen des Spiels Jacob Bansi wieder heran. Beim Stand von 14:14 durch Till Sanne war die Partie wieder ausgeglichen (30.). Vincent Hesse brachte Stahl kurz vor der Pause erneut in Front. Mit der Halbzeitsirene glich Bruno Kappe das Spiel scheinbar wieder aus, die Schiedsrichter erkannten den Treffer aber nicht an - eine ganz enge Entscheidung.

 

Nach der Pause überrollten die jungen Quedlinburger die Blankenburger komplett. Mit einem 10:1-Lauf sorgte man für einen deutlichen Vorsprung (24:16, 41.). Auch zwei Auszeiten von Schilling konnten den Lauf nicht brechen. Philipp Muschalla und Leon Löser im Tor der Blau-Weißen entschärften einen Ball nach dem anderen und ihre Mitspieler erzielten eine zwischenzeitliche 11-Tore-Führung (33:22, 54.). Jozsef Magonyi, Vincent Hesse und Arndt konnten mit 3 Toren in Serie den Spielstand noch etwas erträglicher gestalten, am deutlichen 35:26 Sieg des QSV konnten aber auch sie nicht mehr rütteln.

 

Für die Zwoote geht es schon am kommenden Samstag weiter. Dann reist das Team zum Nachholspiel zum HV Wernigerode II.

 

Aufstellung: Muschalla, Löser - Grempler (3), Böttcher J. (2), Kamalev (2), Tetzel, Werny (1), Bansi J. (9/7), Herden (5), Giersberg (3), Sanne (8/1), Buchholz, Henke (1), Kappe (1)

Wenn die Herren des Quedlinburger SV am kommenden Samstag zum Verbandsliga Duell nach Frankleben aufbrechen, wartet niemand geringeres als der Tabellenführer der Verbandsliga Süd. Der SV Friesen Frankleben grüßt nach drei Siegen aus drei Spielen von der Tabellenspitze. Die Harzer blicken vor dem Duell auf nur einen Zähler aus den ersten beiden Partien.

 

Der Saisonstart verlief für den QSV nicht wie erwünscht. Nach den Spielabsagen an den Spieltagen eins und zwei begann die Saison mit einer herben Niederlage beim bis dato punktlosen Tabellenletzten in Zerbst. Eine Woche drauf gab es vor heimischem Publikum im Derby gegen Thale auch nur einen mickrigen Zähler. Einfacher wird es am Wochenende definitiv nicht. „In Frankleben erwartet uns direkt das nächste schwere Auswärtsspiel. In den letzten beiden Jahren sahen wir dort nicht gut aus,“ weiß Trainer Nico Walter. Auch Spitzenmannschaften täten sich bei den Friesen oft schwer.

 

Für den SVF war es ein Auftakt nach Maß in die neue Spielzeit. Im Derby beim Weißenfelser HV gewann man in letzter Sekunde durch eine rote Karte und einen Siebenmeter. Im Duell der beiden Ausnahmetorjäger der Liga behielt Steffen Holzapfel (Frankleben) gegen Sebastian Daudert (Zerbst) nicht nur im direkten Duell die Oberhand. Die Friesen gewannen deutlich mit 28:18. Und auch gegen Wittenbergs Zweite, mit denen man sich ein Jahr vorher noch die Punkte teilte, gab es einen recht deutlichen Erfolg (29:23). Resultat daraus ist der perfekte Start in die Spielzeit und die Tabellenführung. Und auch Holzapfel ist schon wieder in Torlaune. 43 Tore konnte das Franklebener Urgestein schon erzielen, mit Abstand Bestwert in der Liga. All das will QSV-Trainer Walter aber ausblenden: „Wir wollen in erster Linie auf uns selbst schauen. Ich möchte, dass wir endlich 60 Minuten unser Können auf die Platte bringen. Am Ende werden wir dann sehen was wir aus Frankleben mitnehmen können.“

 

Lieblingsgegner dürften die Friesen für den QSV mit Sicherheit nicht sein. In drei Duellen ging jedes Mal Frankleben als Sieger von der Platte. In den beiden Duellen in Braunsbedra war der QSV jedes Mal komplett chancenlos. Im bisher einzigen Heimspiel in der Saison 2019/20 hielten die Quedlinburger 55 Minuten lang mit, unterlagen am Ende dennoch. Vielleicht kann die neue Halle der Gastgeber ein gutes Omen für den Tabellenvierzehnten sein.

 

Anwurf in der neuen Harry-Kaßler-Sporthalle in Frankleben ist am kommenden Samstag, 16.10.2021, 16:30 Uhr. Schiedsrichter der Partie sind Dietmar Müller und Joachim Bechler vom USC Magdeburg.

 

In Frankleben sind leider nur 62 Zuschauer zugelassen. Sollten es Gästefans in die Halle schaffen gelten dort die 3G-Regeln. In der gesamten Halle ist mit Ausnahme des Sitzplatzes ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

 

Die weiteren Begegnungen:

 

Samstag, 16.10.2021

10:00 HC Aschersleben - E-Jugend

12:00 Eintracht Gommern - A-Jugend

14:00 HV Wernigerode - D-Jugend

 

Sonntag, 17.10.2021

12:00 SG Stahl Blankenburg - C-Jugend

15:00 2. Männer  - SG Stahl Blankenburg

Die 2. Mannschaft des Quedlinburger SV ist wieder im Spielbetrieb. Erstmals seit 2015 geht die Reservemannschaft an den Start. Mit knapp einem Monat Verzögerung beginnt für die Mannschaft von Trainer Yves Ballin am Sonntag zu Hause gegen Stahl Blankenburg die Saison.

 

Während der QSV mit vielen jungen Spielern an den Start gehen wird, verfügt die SG Stahl über einen gesunden Mix aus erfahrenen und jungen Spielern. Das dies eine gute Mischung ist stellte man in den ersten vier Saisonspielen unter Beweis. Verloren die Blankenburger noch die ersten beiden Saisonspiele knapp, konnte man in der Folge deutlich zu Hause gegen die Reserve der HSG Börde und später knapp gegen Schönebeck II gewinnen. Durch zwei weitere Punkte am grünen Tisch aus dem Spiel gegen Borne grüßt Stahl nach 4 Spielen von Platz 2 der Tabelle.

 

Für Ballin ist die Favoritenrolle klar vergeben: „Nach so einem Start geht Blankenburg als Favorit in die Begegnung“. Jedoch kann in einem intensiven Derby mit der richtigen Unterstützung etwas möglich sein. Die jungen Wilden des QSV dürften heiß sein.

 

Anwurf in der Bodelandhalle ist am kommenden Sonntag, 17.10.2021, 15:00 Uhr.

Mit einem 26:26 (14:14) Unentschieden haben sich am Samstag die Handballer des QSV und der SpG Stahl Thale/Westerhausen getrennt. Für beide Mannschaften wohl eher kein zufriedenstellendes Ergebnis. „Der Ausgleich kurz vor Schluss hat uns einen Punkt gerettet. Dennoch ist es für uns auch ein verlorener Punkt,“ resümierte QSV-Trainer Nico Walter nach 60 intensiven Minuten.

 

Die Hausherren kamen nicht gut in die Partie. Zwar brachte Till Sanne, der mit 14 Toren bester Schütze des Spiels wurde, die Quedlinburger zwei Mal vom 7-Meter-Strich in Führung (2:1, 3.), doch nach 8 Minuten drehte Marcel Kipf das Spiel auf 2:5. Die Gastgeber starteten mit dem gleichen Abwehrkonzept wie in der Partie ein Jahr zuvor. Sanne sollte Thales Tim Böttcher in Pressdeckung nehmen und somit die gefährlichste Waffe der Gäste aus dem Spiel nehmen. Dies funktionierte zwar insofern, dass Böttcher nur einmal aus dem Spiel heraus traf, doch vorallem Patrick Rosenberger übernahm die Verantwortung und konnte in der Anfangsphase direkt drei Treffer erzielen. Nach der frühen Auszeit Walters wurde das Deckungssystem auf eine 5:1-Abwehr umgestellt. Die Thalenser brauchten etwas Gewöhnungszeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen. Auf der Gegenseite konnte sich Sanne entweder gut durchsetzen oder seine Mitspieler wurden so gefoult, dass er per Strafwurf einnetzen konnte. Beim 9:9 war das Spiel wieder ausgeglichen (20.). Gerade als das Spiel wieder in Richtung der Quedlinburger zu kippen schien, nutzten die Thalenser eine Zeitstrafe gegen Luca Birkenfeld, um wieder mit zwei Toren in Front zu gehen (9:11, 21.). Doch auch davon ließ sich der QSV nicht verunsichern. Kapitän Johannes Meusel und Sanne drehten die Partie kurz vor der Pause auf 14:13 (30.). Der letzte Angriff des ersten Durchgangs gehörte aber den Gästen, welchen Manuel Slawig von der Rechtsaußenposition mit einem tollen Heber abschloss und den 14:14 Pausenstand besorgte.

 

In der Kabine fiel die Analyse insbesondere auf die schlechte Chancenverwertung. Oft schien Thales Torhüter Steffen Homann sich früh deutlich sichtbar für eine Ecke entschieden zu haben, dennoch landeten viele Würfe genau dort. Daran arbeiten Walters Schützlinge nach der Pause. Schnell zog man auf 18:15 davon und schien nun allmählich die Kontrolle zu übernehmen (34.). Auch die rote Karte gegen Fabian Trübe nach rüdem Einsteigen im Konter hätte dem QSV nun in die Karten spielen können. Die sich bietende Überzahl wurde aber nicht genutzt. Bis zum 22:19 hatte die 3-Tore-Führung bestand (42.) und zu diesem Zeitpunkt hätten die Gastgeber die Partie entscheiden können. Doch Zeitstrafen gegen Jonny Marby, Tom Dickhut und Sascha Böttcher hielten die Spielgemeinschaft im Spiel. Letzterer hatte sogar noch Glück, dass er nach seinem harten Einsteigen von Hinten nochmal auf die Platte zurückkehren durfte. Den sich nun bietenden Platz nutzte Max Nowak, um seine Mannschaft wieder zurück ins Spiel zu bringen (22:22, 48.). Auch eine Auszeit von Walter brachte Thale nicht davon ab, wieder in Führung zu gehen (22:23, 49.). In den Schlussminuten entwickelte sich nun ein echter Krimi. Beim Stand von 25:25 musste Sascha Böttcher eine erneute Zeitstrafe absitzen, die Robert Häuser zum 25:26 nutzte (57.). In den Schlussminuten gelang es den Gästen nicht, den Deckel draufzumachen oder den Hausherren die Partie wieder auszugleichen. Entweder wurden Bälle vertändelt oder die beiden Torhüter, Kai Winkler auf der einen und Homann auf der anderen Seite, konnten mit ihren Paraden den Zwischenstand halten. 45 Sekunden vor Schluss nahm Walter seine letzte Auszeit. Mit der klaren Anweisung: Zeit runter spielen und spät einen Punkt mitnehmen. Dies klappte auch, als Sanne mit sechs Sekunden auf der Uhr zum neunten Mal an diesem Nachmittag zum Strafwurf antrat und erneut souverän zum 26:26 Endstand verwandelte. Für Walter am Ende ein „verdientes Ergebnis“ in einem intensiven Derby.

 

Die QSV-Herren bleiben damit nach dem 4. Spieltag auf dem 14. Tabellenplatz mit noch zwei Spielen in der Hinterhand. Am kommenden Wochenende steht dann die Reise zum aktuellen Tabellenführer Frankleben in die neue Harry-Kaßler-Sporthalle an.

 

Aufstellung: Muschalla, Winkler - Glesmann, Sanne (14/9), Böttcher S. (4), Sorkalle, Fricke, Hilgendorf, Dickhut (1), Birkenfeld (1), Marby (2), Meusel (2), Bansi (2), Herden

 

Die weiteren Ergebnisse:

 

E-Jugend gegen HV Rot-Weiß Staßfurt 10:39 (6:20)

D-Jugend gegen Stahl Blankenburg 34:26 (18:11)

C-Jugend gegen HSG Börde 17:33 (11:14)

HSV Haldensleben gegen A-Jugend 20:26 (10:13)

Nach fast einem Jahr kehren die Herren des Quedlinburger SV endlich wieder zu einem Heimspiel in die Bodelandhalle zurück. Gegner damals wie heute ist die SpG Stahl Thale/Westerhausen.

 

Die Quedlinburger gehen mit einer deutlichen Niederlage (20:30) aus dem Spiel in Zerbst ins Derby. Dennoch ist Trainer Nico Walter positiv gestimmt: „Ich denke, dass wir trotz des durchwachsenen Auftritts in Zerbst als Favorit in die Partie gehen. Die Leistung in den ersten 30 Minute zum Auftakt und das Ergebnis aus dem Vorjahr sollten uns Mut geben, diese Rolle auch anzunehmen.“ Ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum 1. Saisonsieg könnten die Fans werden. Fast ein ganzes Jahr lang konnten sie mit Ausnahme des Nokutec-Cups ihre Mannschaft nicht in eigener Halle unterstützen. „Wir freuen uns wieder auf eine volle Halle und hoffen, dass uns unsere Anhänger einen Extraschub geben können,“ meint Walter.

Zum Heimauftakt steht Walter wieder die volle breite seines Kaders zur Verfügung. Auch der letzte Spieler ist zurück aus der Quarantäne. Alle Infizierten haben die Krankheit gut überstanden.

 

Mit den Thalensern kommt ein Gegner in die Bodelandhalle, der seine ersten beiden Spiele in eigener Halle austragen konnte. Jedoch mit unterschiedlichen Ergebnissen. Im Harzderby gegen Halberstadt konnte man einen 25:21 Sieg einfahren. Im Duell mit Köthens Reserve setzte es eine Niederlage (20:25). Damit steht die Spielgemeinschaft in einer durch die Vielzahl der Spielausfälle verzerrten Tabelle auf Platz 9.

 

Das bisher einzige Duell auf Verbandsligaebene vor einem Jahr war eine klare Angelegenheit. An gleicher Stelle ließ der QSV den Gästen nicht den Hauch einer Chance und setzte sich deutlich mit 28:21 durch. „Wenn wir es schaffen, 60 Minuten wieder unser Spiel auf die Platte zu bringen, gehen wir mit Sicherheit als Sieger vom Parkett,“ ist sich Walter sicher.

 

Anwurf zum Altkreisderby ist am morgigen Samstag, 09.10.2021, 15:00 Uhr. Geleitet wird das Spiel von Bernd Härtel vom SV Blau-Rot Coswig und Mathias Klante vom SV Finken Raguhn.

 

Die weiteren Begegnungen:

 

10:00 E-Jugend gegen HV Rot-Weiß Staßfurt

11:30 D-Jugend gegen SG Stahl Blankenburg

13:00 C-Jugend gegen HSG Börde

15:00 HSV Haldensleben gegen A-Jugend

Am Ende gab es an der Jannowitzbrücke für die QSV-Herren wieder nichts zu holen. Ähnlich wie im letzten Jahr zeigten die Gäste in Halbzeit eins eine sehr starke Leistung. Im 2. Durchgang ließ diese erneut deutlich nach. Am Ende mussten die Harzer eine deutliche 20:30 (12:11) Niederlage hinnehmen.

 

Sascha Böttcher brachte die Harzer gleich im ersten Angriff in Führung (1:0, 1. Minute). Die Hausherren konnten die Partie jedoch schnell drehen (2:3, 4.). Ein 4:0-Lauf brachte den QSV allerdings wieder in Front und zwang den HSV zur ersten Auszeit (6:3, 9.). Diese brachte den Gastgeber wieder in die Partie. Beim 7:7 war das Spiel wieder ausgeglichen (17.), ehe Michel Gerke die Zerbster erneut in Führung warf (9:10, 20.). Eine Überzahlsituation nutzten Till Sanne, Jonny Marby und Ryan Hilgendorf, um mit drei Toren in Serie wieder den Vorsprung zu übernehmen (12:10, 28.). Erik Lewin sorgte kurz vor der Pause für den 12:11 Halbzeitstand.

 

Nach der Pause dann der Einbruch. Zerbst kam deutlich besser aus der Kabine und übernahm direkt wieder die Führung (13:16, 37.). Der QSV kam nochmal auf 2 Tore heran (16:18, 42), dies war aber der kleinste Rückstand für den Rest der Partie. Zerbst nahm nun das Zepter in die Hand und konnte sich absetzen. Beim 16:23 (51.) versuchte Trainer Nico Walter mit einer Auszeit nochmal den Lauf der Hausherren zu unterbrechen, diese verpuffte aber. Der HSV konnte sich nun Stück für Stück absetzen und am Ende einen in der Summe ungefährdeten 30:20 Sieg einfahren.

 

Nun sind die Augen voll auf den kommenden Samstag gerichtet. Dann empfängt der QSV die SpG Stahl Thale/Westerhausen zum Derby in der Bodelandhalle.

Nach den coronabedingten Spielabsagen an den ersten 2 Spieltagen greift der Quedlinburger SV am kommenden Samstag endlich in das Geschehen der Verbandsliga Süd ein. Die Mannschaft von Nico Walter wird beim HSV 2000 Zerbst an der Jannowitzbrücke zu Gast sein.

 

Es waren Nachrichten, die so keiner aufnehmen wollte, schon gar nicht unmittelbar vor Saisonbeginn. Sowohl wenige Tage vor dem Derby in Wernigerode als auch nur 24 Stunden vor dem geplanten Anpfiff gegen Weißenfels verhinderten Corona-Fälle die Austragung der Partien. Etwas mehr als 2 Wochen nach den Hiobsbotschaften geht es nun endlich los. Dabei kann Walter nun wieder auf fast alle Spieler zurückgreifen, da die meisten Quarantänen bewältigt wurden.

 

Für Zerbst verlief der Saisonstart alles andere als gut. Nach dem Abgang des jungen Leistungsträgers Florian Dobritz zu Staßfurt II musste man sowohl gegen Köthen (21:29) als auch in Frankleben (18:28) deutliche Niederlagen hinnehmen. Entsprechend steht das Team aus Anhalt aktuell auf dem letzten Tabellenplatz. Walter warnt dennoch: „Wir dürfen uns von den Ergebnissen nicht beeinflussen lassen. Zerbst hat nach wie vor eine gute Mannschaft und wir haben in unseren ersten beiden Spielen an der Jannowitzbrücke recht deutliche Niederlagen hinnehmen müssen.“

 

Dennoch glaubt der Trainer, dass etwas möglich ist in Zerbst: „Die Jungs sind hochmotiviert, nachdem sie jetzt noch 2 Wochen länger nicht auf die Platte durften. Ich denke, wir können mit einer absolut spannenden Partie auf Augenhöhe rechnen.“  Ähnlich eng wie im vergangenen Jahr, als man bis zur 50. Minute absolut auf Tuchfühlung war, in den Schlussminuten aber abreißen lassen musste. Vielleicht ist bei angeschlagenen Zerbstern genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um erstmals Auswärts zu punkten.

 

Anwurf der Partie ist am Samstag, 02.10.2021, 17:00 Uhr in der Sporthalle Zur Jannowitzbrücke. Schiedsrichter der Partie sind Uwe Derouaux vom Güsener HC und René Ohm vom HSV Haldensleben.

 

Wichtige Informationen für alle Auswärtsfahrer!!

 

In der Sporthalle herrscht 3G-Regel. Zutritt also nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete.

Registrierung per Luca-App, alternativ auch per Kontaktformular vor Ort.

In der Halle herrscht bis zu den Plätzen Maskenpflicht.

 

Wir bitten euch, die Vorgaben des HSV einzuhalten.

 

Die weiteren Partien:

 

10:00 C-Jugend - SG Lok Schönebeck

12:00 A-Jugend - HSG Börde