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Quedlinburger SV

Abteilung Handball.

Spielberichte 2019/2020

Spielberichte 2019/2020 (39)

Sowohl die Herren als auch die A-Jugend standen am vergangenen vor großen Herausforderungen, konnten diese aber beide überraschend bewältigen. Die A-Jugend setzte sich gegen den verlustpunktfreien HSV Haldensleben mit 37:31 durch, ehe die Männer den HV Rot-Weiß Staßfurt mit 30:25 schlugen.

 

A-Jugend

 

Die Quedlinburger Jungs gingen gegen den HSV als klarer Außenseiter in die Begegnung. Bisher schaffte es kein Team den Tabellenführer auch nur an den Rand einer Niederlage zu bringen. Dem QSV gelang im Hinspiel die knappste Niederlage (26:30).

 

Der Favorit startete gut in die Partie. Nach 6 Minuten lagen die Gäste schon mit 1:3 in Front. Doch die Quedlinburger blieben auf Tuchfühlung, drehten die Partie und lagen plötzlich in Führung (5:4, 14.). Die Gastgeber mussten früh mit einer Hypothek leben. Jannik Böttcher war schnell mit 2 Zeitstrafen vorbelastet und musste sich in der Abwehr nun vorsehen. Zunächst blieb die Partie auch völlig ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, ehe der QSV sich mit einem 5:1-Lauf erstmals auf 5 Tore absetzte (15:10, 27.). Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Pause (17:12).

 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs profitierten die Gäste von einer doppelten Überzahl und kämpften sich nochmals auf 3 Tore heran (21:18, 38.). Wer dachte, der HSV würde nun aufdrehen und die Partie drehen können sah sich getäuscht. Die Hausherren schafften es in Gleichzahl wieder, sich abzusetzen und durch Jacob Bansi erstmals mit 6 Treffern in Führung zu gehen (29:23, 47.). Der QSV spielte nun sehr konsequent im Angriff und hatte mit David Köhler zwischenzeitlich einen sehr starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Die Quedlinburger konnten sich nun immer weiter absetzen (35:25, 52.). In der Schlussphase wechselte Hilgendorf nun kräftig durch, weshalb der HSV den Rückstand bis zum Spielende auf 37:31 verkürzen konnte.

 

Aufstellung: Häuser, Köhler - Borchmann (6), Böttcher J. (4), Hesse, Hähnel (1), Hilgendorf (13), Bansi (4), Tetzel (1), Kappe, Stief (5), Grempler (1), Wenzlau (2), Werny

 

Männer

 

Auch die Herren gingen als klarer Außenseiter in ihr Spiel gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt II. Der Tabellenletzte musste nach dem Sieg des SV Apollensdorf in Bernburg unbedingt punkten, um im Abstiegskampf auf Augenhöhe zu bleiben. Die Gäste wollten ihrerseits auch unbedingt siegen, um nach der Niederlage in der Vorwoche die Tabellenführung zurück zu erobern. Am Ende jubelten die Quedlinburger nach einem 30:25 (16:12) über die 2 Punkte.

 

Die Rot-Weißen traten zunächst wie ein Aufstiegsaspirant auf. Schnell waren die Gäste mit 1:3 in Führung (3.). Doch der Wille, unbedingt zu punkten, zeigte sich bei den Hausherren schnell. Nur kurze Zeit später war das Spiel schon gedreht (5:3, 7.). Trainer Nico Walter wechselte früh auf der Torhüterposition, da Kai Winkler unglücklich an den Bällen vorbei griff, und brachte Philipp Muschalla, welcher noch zu einem großen Rückhalt werden sollte. Die Gastgeber standen in der Defensive gut und konnten ihre Angriffe konsequent zu Ende spielen. Lohn war die erste 4 Tore Führung durch Christian Leweling (16.). Die Staßfurter spielten sich kurz vor der Pause wieder auf 2 Tore heran (12:10, 25.). Jedoch schaffte es der QSV sich durch 2 Strafwürfe von Leweling und Luca Birkenfeld wieder abzusetzen (14:10, 27.). Diese Führung brachte man auch bis zur Schlussirene der ersten Halbzeit (16:12).

 

Getragen von der überragenden Stimmung der zahlreichen Zuschauer konnten sich die Hausherren immer weiter absetzen. Beim 22:15 lag man nach einem Treffer von Birkenfeld erstmals mit 7 Toren in Front (22:15, 44.). Für einige in der Halle schien dies schon die Entscheidung zu sein. Die Staßfurter hatten aber nochmal etwas dagegen. Vorallem über ihren besten Torschützen Kevin Engelhardt kam der HVS nochmal bis auf 3 Tore heran (25:22, 54.). Die Walter-Sieben blieb aber cool und konnte mit dem sehr gut aufgelegten Muschalla eine starke Abwehr aufs Parkett legen. Till Sanne konnte über einen Konter die Führung wieder erhöhen, ehe Sascha Böttcher den 30:25 Schlusspunkt setzen konnte.

 

Nach dem Sieg ist der Abstiegskampf nun sehr eng. Die letzten 4 Teams liegen lediglich 2 Punkte auseinander. Am kommenden Wochenende haben die QSV-Männer spielfrei. Weiter geht es am 21.03. Dann reist das Team zum aktuellen Tabellenführer, dem HC Burgenland II, welchem man im Hinspiel in eigener Halle einen Punkt abknüpfen konnte.

 

Aufstellung: Muschalla, Winkler - Grempler, Leweling (10/4), Sanne (2), Böttcher S. (4), Fricke (3), Dickhut (1), Birkenfeld (6/5), Kamalev, Meusel (3), Buchholz, Ballin, Henke (1)

Nach der am Ende deutlichen Niederlage in Landsberg sind die QSV-Männer wieder in eigener Halle gefordert. Am Sonntag wird der HV Rot-Weiß Staßfurt II in der Bodelandhalle auflaufen. Der Tabellenzweite scheint nach 2 Niederlagen in Folge angeschlagen und durchaus schlagbar.

 

Die Rot-Weißen haben eine überraschend starke Hinrunde gespielt. Nach dem Fastabstieg in der Vorsaison in der Verbandsliga Nord kämpfen die Staßfurter in dieser Spielzeit in der Südstaffel um den Aufstieg mit. Während der Hinserie verlor man nur zwei Mal, am ersten und am letzten Spieltag. Sowohl bei Aufsteiger Wittenberg als auch in Landsberg man sich recht deutlich geschlagen geben. Alle anderen Mannschaften konnte man schlagen. Nach dem Jahreswechsel schien es für den Herbstmeister zunächst auch genauso weiter zu gehen. Mit drei Siegen starteten die Salzländer in die zweite Saisonhälfte. Doch seitdem setzte es 2 Niederlagen. In Erdeborn zeigte man die schwächste Offensivleistung der Saison und verlor entsprechend mit 20:23. In der Vorwoche bröckelte dann die Heimfestung. Dem HV Wernigerode gelang es als erstem Team in dieser Saison Punkte aus der Salzland-Sporthalle zu entführen. Folge dieser beiden Niederlagen war der Verlust der Tabellenführung.

 

Aus dieser kleinen „Niederlagenserie“ möchte der QSV nun seinen Profit schlagen. Seit dem vergangenen Wochenende ist die Mannschaft von Nico Walter virtuell Letzter. Sowohl Apollensdorf als auch die Quedlinburger stehen mit 7 Zählern im Keller der Tabelle. Obwohl der QSV im direkten Vergleich vorn liegt (32:18 Hinspielerfolg) und die bessere Tordifferenz hat wird die Mannschaft auf dem 13. Tabellenplatz geführt. Grund hierfür ist, dass die Apollos bisher ein Spiel weniger bestritten haben. Diesen Umstand möchte der QSV am Wochenende beseitigen. An die starke Heimleistung gegen Köthen und die 45 Minuten in Landsberg möchte Walter mit seiner Mannschaft anknüpfen. Dass die Bodelandhalle auch für Spitzenteams kein Selbstläufer ist, zeigt eine Partie aus dem November. Damals knüpfte man vor heimischem Publikum dem aktuellen Tabellenführer Burgenland II einen Punkt ab.

 

Dass ein Sieg nicht unmöglich ist zeigt auch das Hinspiel. In Staßfurt zeigte die Walter-Sieben trotz dessen Abwesenheit eine sehr couragierte Leistung. Lediglich 10 Minuten waren die Quedlinburger nicht auf Augenhöhe. Die restliche Spielzeit konnte sehr ausgeglichen gestaltet werden. Am Ende musste man sich aber dennoch mit 6 Toren geschlagen geben. In eigener Halle ist ein Erfolg aber dennoch nicht unrealistisch.

 

Angeworfen wird das Spiel am kommenden Sonntag, 08.03.2020, 17:00 Uhr in der Bodelandhalle. Schiedsrichter der Partie sind Martin Schwerthfeger und Markus Splitt vom FSV Magdeburg.

 

Die weiteren Spiele:

 

E-Jugend - SV Anhalt Bernburg (Samstag, 11:30 Uhr)

HC Aschersleben - B-Jugend (Samstag, 13:00 Uhr)

A-Jugend - HSV Haldensleben (Sonntag, 15:00)

Das Derby der C-Jugend gegen Thale fällt aus.

Nach dem wichtigen Sieg gegen Köthen und dem Erfolg von Apollensdorf gegen Wittenberg einen Tag zuvor war der QSV am Sonntag beim Landsberger HV gefordert. Aufgrund der Tabellensituation war die Ausgangslage klar. Der Gastgeber auf Platz 3 wollte mit einem Sieg den Anschluss an die beiden Führenden im Meisterschaftskampf halten, während die Quedlinburger im Kampf um den Klassenerhalt dringend punkten mussten. Lange schnupperten die Gäste an einer Überraschung, am Ende setzte sich der Favorit aus dem Saalekreis aber etwas zu deutlich mit 35:26 (15:9) durch.

 

 

Den besseren Start in die Begegnung konnten die Hausherren verzeichnen. Durch Landry Traineau und Cornelius Bartz stand es nach etwas mehr als 3 Minuten 0:2. Während die Defensive der Gäste ganz gut aussah, konnten im Angriff zunächst wenig Akzente gesetzt werden. Den ersten Quedlinburger Treffer erzielte Johannes Meusel erst nach 6 Minuten (1:2). In der Offensive der Landsberger stockte es auch noch gewaltig. Entweder wurden die Bälle durch ungenaue Anspiele in Aus geworfen oder Kai Winkler konnte die Torwürfe parieren. Nach einem 4:0-Lauf des QSV stand die Partie auf dem Kopf (4:2, 12.). Doch nun zog der LHV erstmals das Tempo an. 3 Zeitstrafen nutzten sie, um die Partie zu drehen und sich abzusetzen (5:10, 23.). Bis zur Halbzeit konnte keine Mannschaft einen weiteren Vorteil erspielen, weshalb es mit einem 9:15 für die Gastgeber in die Pause ging.

 

Trainer Nico Walter appellierte an seine Mannschaft, noch nicht aufzustecken. Immerhin konnte man gegen Köthen schon mit einem 8:1-Lauf die Partie drehen. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Weder konnte der QSV den Rückstand verkürzen, noch schaffte es der Gastgeber die Partie vorzeitig zu entscheiden. Bis zum 21:13 hatte der deutliche Vorsprung bestand (37.). Plötzlich schien das geschehen komplett zu kippen. Nach der dritten Zeitstrafe und der damit verbundenen Disqualifikation gegen Sascha Böttcher bäumten sich die Gäste nochmal auf. Bis auf 2 Tore kam die Walter-Sieben wieder heran (22:24, 46.). Nun spitzelte Florian Fricke den Ball aus dem Angriff der Landsberger, der Konter konnte aber nicht verwertet werden. Diese vergebene Chance war der Genickbruch für den Tabellenvorletzten. Mit einem 5:0-Lauf setzten sich die Hausherren wieder auf 7 Tore ab (22:29, 53.). Hinzu kam die rote Karte gegen Tom Dickhut, weshalb nun auch der zweite Spieler aus dem linken Rückraum auf die Tribüne musste. (30:24, 55.). Walter wechselte nun kräftig durch, um allen Spielern Spielanteile zukommen zu lassen. Dadurch kam das Spiel etwas ins Stocken, weshalb das Ergebnis auf 26:35 anstieg.

 

Die nächste Punktejagd startet schon am kommenden Wochenende. Dann empfängt der QSV am späten Sonntagnachmittag den Tabellenzweiten HV Rot-Weiß Staßfurt II.

 

Aufstellung: Winkler, Köhler - Grempler (2), Leweling (4/2), Sanne (3), Böttcher, Sorkalle, Nisser, Dickhut (2), Birkenfeld, Fricke (7), Meusel (6), Henke A. (2)

 

Die weiteren Ergebnisse:

 

B-Jugend - HV Wernigerode 33:25 (15:11)

HC Aschersleben - C-Jugend 33:20 (13:7)

HV Rot-Weiß Staßfurt - E-Jugend 23:17 (10:6)

 

 

Nach dem überraschenden Sieg gegen Köthen reist der QSV am kommenden Sonntag nach Landsberg. Dort trifft man auf den aktuellen Tabellendritten, welcher sich in guter Form präsentiert.

 

Der LHV hat nämlich die letzten 5 Spiele allesamt für sich entscheiden können. Unter den Gegnern waren auch einige Brocken. Zuletzt besiegte man in eigener Halle den Tabellenzweiten Burgenland II und auswärts den Vierten aus Wernigerode knapp. Allgemein waren in den letzten Wochen selten deutliche Siege dabei. In Bernburg konnte man mit zwei Toren Differenz gewinnen. Gegen Apollensdorf reichte es zum knappsten aller Siege. Dennoch lässt sich festhalten, dass die Formkurve der Landsberger immer weiter nach oben zeigt im Kampf um Platz 3. Diesen konnte man vorallem mit dem Doppelpunktgewinn in Wernigerode festigen. Und ganz nebenbei darf man im Süden Sachsen-Anhalts auch noch auf den Aufstieg schielen. Nur 4 Punkte steht der LHV aktuell hinter dem Tabellenführer bei noch 8 Partien, die die Hausherren vom Sonntag und die beiden Teams vor ihnen noch vor sich haben.

 

Das Salz in der Suppe im Kampf um die Plätze im oberen Tabellendrittel wollen die Männer vom Quedlinburger SV sein. Nach dem Überraschungserfolg vom vergangenen Wochenende fährt das Team von Nico Walter mit breiter Brust in den Saalekreis. Mit dem Sieg in eigener Halle konnte man sich etwas vom SV Apollensdorf distanzieren und zeigen, dass das Potenzial da ist, um vermeintlich bessere Teams zu schlagen. Die Landsberger werden gewarnt sein und den QSV gewiss nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Harzer werden dennoch alles daransetzen, die zweite Überraschung binnen 8 Tagen zu schaffen und das erste Mal auswärts zu punkten.

 

Zur Vorbereitung gibt das Hinspiel aus dem Oktober wenig her. Damals schafften es die Landsberger als erstes Team in der Verbandsliga, den QSV in eigener Halle deutlich mit 28:19 zu schlagen. Bei 26 Strafminuten, die beide Mannschaften zusammen kassierten, war dabei aber an ein geordnetes Spiel im 6 gegen 6 kaum zu denken. Zudem mussten beide Mannschaften schon in der Frühphase auf wichtige Spieler verzichten, die von den Unparteiischen vorzeitig zum duschen geschickt wurden. Das kommende Duell sollte für beide Mannschaften das erste echte Kräftemessen in der Verbandsliga untereinander werden.

 

Anwurf am kommenden Sonntag im Schulzentrum Landsberg ist 17:00 Uhr. Die Unparteiischen sind Isabell Melle vom SC Magdeburg und Laura Nuthmann vom SV Eiche 05 Biederitz.

 

Die weiteren Begegnungen:

 

B-Jugend - HV Wernigerode (Samstag 12:45)

HV Rot-Weiß Staßfurt - E-Jugend

HC Aschersleben - C-Jugend (beide Samstag 13:00)

Nach 7 punktlosen Spielen ist die Niederlagenserie des QSV endlich vorbei. Im Heimspiel gegen die HG 85 Köthen II setzte sich das Team von Nico Walter mit 29:27 (12:14) durch.

 

Den Torreigen eröffnete Rechtsaußen Luca Birkenfeld schon in der ersten Minute. Diese Führung hatte aufgrund der dennoch auf beiden Seiten stockenden Offensiven bis zur 4. Minute bestand, ehe Köthens Oscar Winter ausgleichen konnte. Doch Sascha Böttcher konnte schnell die erneute QSV-Führung herausspielen (2:1, 5). Die Hausherren schafften es nun erstmals, sich etwas abzusetzen. Johannes Meusel erzielte die erste 3-Tore-Führung (6:3, 12.). Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Beim 8:8 durch Winter war die Partie wieder ausgeglichen, ehe die Gäste erstmals in Führung gingen (8:9, 20.). Doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Bis zum 11:11 durch Florian Fricke hatte das Unentschieden zunächst Bestand (23.). Doch nun waren es die Köthener, die das Zepter in die Hand nahmen. Einen 3:0-Lauf vollendete Christopher Einhaus zum 11:14 (29.). Zu diesem Zeitpunkt musste schon Köthens erfolgreichster Spieler das Feld verlassen. Bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Debütant Ryan Hilgendorf zog sich Oscar Winter eine schwere Prellung im Oberschenkel zu und konnte nicht weiterspielen. 10 Tore hatte er schon jetzt erzielen können. Hilgendorf war es auch, der mit seinem ersten Verbandsligator den 12:14 Halbzeitstand besorgte.

 

Wie schon in Abschnitt eins startete der QSV gut in die zweite Hälfte. Mit einem 4:1-Start waren die Gastgeber wieder in Front (16:15, 35.). Doch die Führung war nicht von langer Dauer. Mit 4 Toren in Folge gingen die Gäste wieder mit 3 Toren in Führung (16:19, 39.). Walter versuchte nun mit einer Auszeit seine Mannschaft nicht zu sehr in Rückstand geraten zu lassen. Mit Erfolg. Durch einen 6:0-Lauf seiner Mannschaft lagen die Quedlinburger wieder in Führung (26:22, 52.). In dieser Phase überzeugte vorallem Schlussmann Kai Winkler. Ein ums andere Mal ließ er die Köthener verzweifeln. Wer aber dachte, dass die Entscheidung schon gefallen wäre, sah sich getäuscht. Beim 26:25 durch Maurice Birkner war das Spiel wieder völlig offen (58.). Auch das 28:25 durch Fricke sollte noch nicht für die Entscheidung sorgen (59.). Die Gäste stellten ihre Abwehr nun offensiver auf, um schnell in Ballbesitz zu gelangen. In Unterzahl kamen sie nochmals auf einen Treffer heran (28:27, 60.), ehe Till Sanne den sich bietenden Platz nutzte und zum viel umjubelten Siegtreffer einnetzte.

 

Durch den Erfolg setzen sich die QSVer etwas vom Tabellenende ab. Das nächste Spiel der Männer findet am kommenden Sonntag beim Landsberger HV statt.

 

Aufstellung: Winkler, Muschalla - Grempler, Leweling (5), Sanne (4), Böttcher (4), Fricke (6/3), Sorkalle, Hilgendorf (1), Dickhut, Birkenfeld (2/1), Meusel (5), Buchholz, Wilkerling (2)

 

Die weiteren Ergebnisse:

 

SG Lok Schönebeck - B-Jugend 19:28 (9:14)

A-Jugend - HV Ilsenburg 42:21 (24:9)

E-Jugend - SV Langenweddingen 12:13 (4:4)

Am morgigen Samstag laden die Herren des QSV zum drittletzten Heimspiel der Saison. Zu Gast ist die Reserve des Oberligisten HG 85 Köthen. Im ersten Aufeinandertreffen mussten sich die Quedlinburger deutlich geschlagen geben.

 

Trotz des Hinspiels gilt es, den Kopf nicht vorher in den Sand zu stecken. Die Köthener durchlaufen aktuell ein kleines Formtief. Nur einen Sieg konnten die 85er in den letzten 6 Spielen einfahren. Dabei unterlag man unter anderem auch dem SV Apollensdorf, konnte aber in heimischer Halle Bernburg klar besiegen. Doch gerade auswärts sind unsere morgigen Gäste zuletzt anfällig. Nach 3 Siegen aus den ersten 4 Auswärtspartien gab es in den letzten 3 Spielen auswärts nichts mehr zu holen.

 

Für den QSV wird der Abstiegskampf Woche für Woche spannender. Seit 7 Spielen ist der Gastgeber nun schon ohne Punkterfolg und seit Wochen punktgleich mit dem Tabellenletzten. Doch je näher das Saisonende rückt umso schwieriger wird es, sich aus der Gefahrenzone zu befördern. Mit Köthen kommt aber gerade mit Blick auf das Hinspiel definitiv kein Punktelieferant. Mit ihrer schnellen Spielweise überrannten die Köthener den QSV teilweise. Dazu kommt, dass man nicht in Bestbesetzung nach Köthen reiste. Mit dem Heimvorteil und der Unterstützung der Fans sollen morgen die ersten Punkte des neuen Jahres geholt werden.

 

Anwurf in der Bodelandhalle ist 17:00 Uhr. Schiedsrichter der Partie sind Uwe Rehfeldt vom SV Oebisfelde und Olaf Schwibbe von Post Magdeburg. Beide waren schon die Unparteiischen beim Spiel in Staßfurt.

Die QSV-Männer haben ihr Auswärtsspiel beim HSV 2000 Zerbst verloren. Beim neuen Tabellenfünften setzte es eine 16:29 (10:15) Niederlage.

 

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Zwar gingen die Hausherren durch Felix Gerke und Sebastian Daudert schnell mit 2 Toren in Front (1:3, 4.), doch Luca Birkenfeld stellte schnell wieder auf pari (4:4, 9.). Bis zum 7:9 blieb der QSV in der Folge noch in Reichweite (20.), musste dann aber erstmals Federn lassen. Beim Stand von 9:13 sah sich Trainer Nico Walter zu einer Auszeit gezwungen (28.). Diese hatte nur bedingt Erfolg, denn die Hausherren schafften es sich bis zur Halbzeit auf 5 Tore abzusetzen.

 

Die zweite Halbzeit startete auf beiden Seiten sehr zerfahren. Fast 3 Minuten mussten die über 100 Zuschauer auf den ersten Treffer warten. Bis zum 11:16 blieben die Gäste noch in Reichweite, doch mit einem 4:0-Lauf der Gastgeber schien die Begegnung entschieden (11:20, 40.). Die Quedlinburger kämpften sich zwar noch einmal bis auf 7 Tore heran (15:22, 50.), konnten aber in den letzten nur noch einen Treffer erzielen, weshalb der HSV sich noch weiter absetzen konnte.

 

Aufstellung: Muschalla, Winkler - Grempler, Leweling (5/1), Sanne, Böttcher (2), Fricke, Sorkalle, Dickhut (2), Birkenfeld (6/5), Glesmann, Meusel (1), Buchholz, Henke F.

Am morgigen Samstag steht die nächste schwere Auswärtsaufgabe für die Männer des QSV an. Dann ist die Mannschaft von Nico Walter beim HSV 2000 Zerbst zu Gast an der Jannowitzbrücke. Die Gastgeber befinden sich zurzeit in einem Formtief. Lediglich ein Sieg sprang aus den letzten 6 Spielen heraus. Dabei setzte es aber auch verkraftbare Niederlagen gegen die beiden Führenden der Tabelle. Allerdings ließ man sich in eigener Halle auch einen Punkt von Tabellenschlusslicht Apollensdorf abknüpfen. Dennoch muss man sich bei den Zerbstern keine Sorgen um eine verkorkste Saison machen. Der Vorjahressechste steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz und ist mittendrin im Kampf um Platz 5.

 

In diesen Kampf möchte der QSV gern eingreifen und den Gastgebern ein Bein stellen. Die Leistungen scheinen dafür aber zuletzt zu schwankend. Mal funktioniert die Abwehr gut und im Angriff fehlt die Durchschlagskraft, mal findet man vorn gute Lösungen und muss hinten über 30 Tore schlucken. Für Walter geht es also darum, in Zerbst eine Symbiose aus guter Abwehr und funktionierendem Angriff zu finden, um etwas zählbares aus dem Zerbster Land zu mitzunehmen.

 

Das Hinspiel lässt dabei hoffen. Damals kamen die HSVer mit breiter Brust aufgrund von 3 Siegen aus den ersten 4 Spielen, darunter einem knappen Erfolg gegen Wernigerode, in die Bodelandhalle. Doch der QSV verkaufte sich in einem starken Spiel lange gut, hielt bis zur 37. Minute ein Unentschieden und war auch in der 55. Minute noch in Schlagdistanz zum Heimsieg. Am Ende zogen aber die Zerbster mit den zwei Punkten von dannen.

 

Anpfiff in der Sporthalle Zur Jannowitzbrücke ist morgen, Samstag, 15.02.2020, 17:00 Uhr. Schiedsrichter der Partie sind Philipp Etzold und Lennard Zerlin vom BSV Magdeburg. Beide leiteten schon das Heimspiel gegen Mitaufsteiger Wittenberg.

Ohne zwei der wichtigsten Spieler ging der QSV ins Derby gegen den HV Wernigerode. Till Sanne und Sascha Böttcher fehlten Nico Walter, weshalb dieser umstellen musste, jedoch erfolglos. Das Spiel ging mit 26:34 (13:18) an den HVW.

 

Die Anfangsminuten waren zunächst ausgeglichen. Bis zum 4:5 durch Christian Leweling blieb der QSV noch auf Augenhöhe (5.). Doch durch die essenziellen Ausfälle konnten die Wernigeröder aufdrehen. Einen 5:0-Lauf für die Gäste vollendete Tom Kaufmann per 7 Meter zum 4:10 (14.). Doch die Hausherren blieben dran. Der QSV verkürzte bis kurz vor der Pause auf 13:16 (27.). Trotz zweimaliger Überzahl bis zur Halbzeit kamen die Gastgeber nicht weiter heran. Beim Stand von 13:18 wurden die Seiten gewechselt.

 

In Halbzeit zwei hatte dieser Vorsprung zunächst Bestand. Bis zum 17:22 blieb es beim 5-Tore-Unterschied (40.). Doch in der Folge gelang es den Gästen das Spiel zu entscheiden. Innerhalb von nur 9 Minuten konnte sich der HVW bis auf 13 Tore absetzen (18:31, 49.). Es roch nun nach einer deftigen Heimklatsche, doch der QSV kämpfte sich mit einem 4:0-Lauf noch einmal etwas heran (22:31, 53.). Die Wernigeröder spielten die Schlussphase dann aber souverän herunter, sodass am Ende ein 26:34 an der Anzeigetafel stand.

 

Aufstellung: Muschalla, Köhler - Grempler, Leweling (10/4), Sorkalle (3), Fricke (6), Dickhut (3), Birkenfeld (1), Kamalev (1), Meusel (2), Buchholz, Ballin, Wilkerling, Henke

Nach 5 bitteren und teilweise unnötigen Niederlagen will der QSV am morgigen Samstag zurück in die Erfolgsspur. Zu Gast in der Bodelandhalle wird der Tabellenvierte HV Wernigerode sein. Nach der 21:33 Niederlage im Hinspiel und den dennoch am grünen Tisch gewonnenen Punkten sind beide Mannschaften auf Revanche aus.

 

Der HVW ist nach einer mäßigen Hinrunde zurück in der Erfolgsspur. Nach der überraschenden Niederlage in Erdeborn gab es zuletzt 4 Siege in Folge, darunter auch einen Erfolg gegen Zerbst, denen man sich im ersten Aufeinandertreffen noch knapp geschlagen geben musste. Dennoch läuft die Mannschaft von Jens Kaufmann und Uli Meyer noch ein wenig den Erwartungen vieler hinterher. Denn für nicht wenige galten die Wernigeröder vor der Saison als einer der Aufstiegsfavoriten. Die Sachsen-Anhalt-Liga ist zwar in weite Ferne gerückt, aber dennoch steckt man mitten im sehr spannenden Kampf um die Medaillenränge. Lediglich einen Punkt trennen den Dritten Landsberg vom Achten der Tabelle aus Zerbst.

 

Für den QSV wird die Luft im Abstiegskampf langsam dünn. Wieder ließ man am vergangenen Wochenende zumindest die Chance auf einen Punkt liegen, als man sich dem SV Friesen Frankleben mit 24:28 geschlagen geben musste. Mit Blick auf die Ergebnisse von Apollensdorf wird klar, dass mit den zurück gekehrten Langzeitverletzten auch wieder die Stabilität ins Team zurückkommt. Um also am Ende der Saison nicht am Tabellenende zu stehen müssen bald Punkte her. Dass die Aufgabe gegen den HVW aber keine leichte wird, ist allen Akteuren bewusst. Um etwas zählbares in der Bodelandhalle zu behalten bedarf es einer noch konzentrierteren Leistung als in der Vorwoche.

 

Anwurf der Partie ist am morgigen Samstag, 15:00 Uhr. Geleitet wird das Spiel von Axel Hack vom HT 1861 Halberstadt und Olaf Kohlschmidt von der TSG Wittenberg. Die Partie der Männer ist das einzige Spiel mit Beteiligung des QSV an diesem Wochenende.