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Quedlinburger SV

Abteilung Handball.

Die QSV-Männer haben ihr Auswärtsspiel beim HSV 2000 Zerbst verloren. Beim neuen Tabellenfünften setzte es eine 16:29 (10:15) Niederlage.

 

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Zwar gingen die Hausherren durch Felix Gerke und Sebastian Daudert schnell mit 2 Toren in Front (1:3, 4.), doch Luca Birkenfeld stellte schnell wieder auf pari (4:4, 9.). Bis zum 7:9 blieb der QSV in der Folge noch in Reichweite (20.), musste dann aber erstmals Federn lassen. Beim Stand von 9:13 sah sich Trainer Nico Walter zu einer Auszeit gezwungen (28.). Diese hatte nur bedingt Erfolg, denn die Hausherren schafften es sich bis zur Halbzeit auf 5 Tore abzusetzen.

 

Die zweite Halbzeit startete auf beiden Seiten sehr zerfahren. Fast 3 Minuten mussten die über 100 Zuschauer auf den ersten Treffer warten. Bis zum 11:16 blieben die Gäste noch in Reichweite, doch mit einem 4:0-Lauf der Gastgeber schien die Begegnung entschieden (11:20, 40.). Die Quedlinburger kämpften sich zwar noch einmal bis auf 7 Tore heran (15:22, 50.), konnten aber in den letzten nur noch einen Treffer erzielen, weshalb der HSV sich noch weiter absetzen konnte.

 

Aufstellung: Muschalla, Winkler - Grempler, Leweling (5/1), Sanne, Böttcher (2), Fricke, Sorkalle, Dickhut (2), Birkenfeld (6/5), Glesmann, Meusel (1), Buchholz, Henke F.

Am morgigen Samstag steht die nächste schwere Auswärtsaufgabe für die Männer des QSV an. Dann ist die Mannschaft von Nico Walter beim HSV 2000 Zerbst zu Gast an der Jannowitzbrücke. Die Gastgeber befinden sich zurzeit in einem Formtief. Lediglich ein Sieg sprang aus den letzten 6 Spielen heraus. Dabei setzte es aber auch verkraftbare Niederlagen gegen die beiden Führenden der Tabelle. Allerdings ließ man sich in eigener Halle auch einen Punkt von Tabellenschlusslicht Apollensdorf abknüpfen. Dennoch muss man sich bei den Zerbstern keine Sorgen um eine verkorkste Saison machen. Der Vorjahressechste steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz und ist mittendrin im Kampf um Platz 5.

 

In diesen Kampf möchte der QSV gern eingreifen und den Gastgebern ein Bein stellen. Die Leistungen scheinen dafür aber zuletzt zu schwankend. Mal funktioniert die Abwehr gut und im Angriff fehlt die Durchschlagskraft, mal findet man vorn gute Lösungen und muss hinten über 30 Tore schlucken. Für Walter geht es also darum, in Zerbst eine Symbiose aus guter Abwehr und funktionierendem Angriff zu finden, um etwas zählbares aus dem Zerbster Land zu mitzunehmen.

 

Das Hinspiel lässt dabei hoffen. Damals kamen die HSVer mit breiter Brust aufgrund von 3 Siegen aus den ersten 4 Spielen, darunter einem knappen Erfolg gegen Wernigerode, in die Bodelandhalle. Doch der QSV verkaufte sich in einem starken Spiel lange gut, hielt bis zur 37. Minute ein Unentschieden und war auch in der 55. Minute noch in Schlagdistanz zum Heimsieg. Am Ende zogen aber die Zerbster mit den zwei Punkten von dannen.

 

Anpfiff in der Sporthalle Zur Jannowitzbrücke ist morgen, Samstag, 15.02.2020, 17:00 Uhr. Schiedsrichter der Partie sind Philipp Etzold und Lennard Zerlin vom BSV Magdeburg. Beide leiteten schon das Heimspiel gegen Mitaufsteiger Wittenberg.

Ohne zwei der wichtigsten Spieler ging der QSV ins Derby gegen den HV Wernigerode. Till Sanne und Sascha Böttcher fehlten Nico Walter, weshalb dieser umstellen musste, jedoch erfolglos. Das Spiel ging mit 26:34 (13:18) an den HVW.

 

Die Anfangsminuten waren zunächst ausgeglichen. Bis zum 4:5 durch Christian Leweling blieb der QSV noch auf Augenhöhe (5.). Doch durch die essenziellen Ausfälle konnten die Wernigeröder aufdrehen. Einen 5:0-Lauf für die Gäste vollendete Tom Kaufmann per 7 Meter zum 4:10 (14.). Doch die Hausherren blieben dran. Der QSV verkürzte bis kurz vor der Pause auf 13:16 (27.). Trotz zweimaliger Überzahl bis zur Halbzeit kamen die Gastgeber nicht weiter heran. Beim Stand von 13:18 wurden die Seiten gewechselt.

 

In Halbzeit zwei hatte dieser Vorsprung zunächst Bestand. Bis zum 17:22 blieb es beim 5-Tore-Unterschied (40.). Doch in der Folge gelang es den Gästen das Spiel zu entscheiden. Innerhalb von nur 9 Minuten konnte sich der HVW bis auf 13 Tore absetzen (18:31, 49.). Es roch nun nach einer deftigen Heimklatsche, doch der QSV kämpfte sich mit einem 4:0-Lauf noch einmal etwas heran (22:31, 53.). Die Wernigeröder spielten die Schlussphase dann aber souverän herunter, sodass am Ende ein 26:34 an der Anzeigetafel stand.

 

Aufstellung: Muschalla, Köhler - Grempler, Leweling (10/4), Sorkalle (3), Fricke (6), Dickhut (3), Birkenfeld (1), Kamalev (1), Meusel (2), Buchholz, Ballin, Wilkerling, Henke