Sport Cierpinsky EP Schubinsky Pixxelsolutions

03946 - 33 93 info@quedlinburger-sv.de QSV Handball

Quedlinburger SV

Abteilung Handball.

Unterschiedlicher hätte die Hinrunde für die beiden Aufsteiger kaum laufen können. Während der SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle steht kämpft der QSV Woche für Woche um den Klassenerhalt. „Wir wollen eine bessere Rück- als Hinrunde spielen und damit den Klassenerhalt schaffen. Den Grundstein dafür wollen wir mit zwei Punkten in Wittenberg legen“, erklärt Trainer Nico Walter mit Blick auf die erste Partie des neuen Jahres.

 

Die Wittenberger sind überraschend stark in die Saison gestartet. Die ersten sechs Spiele in der neuen Liga konnten gewonnen werden, womit die Grün-Weißen lange die Tabellenführung innehatten. Die zweite Hinrundenhälfte lief dann aber deutlich schlechter. Nur noch einen Sieg aus den folgenden sieben Spielen führten dazu, dass die Gastgeber vom Sonntag ins Mittelfeld abrutschten. Aktuell stehen die Anhaltiner auf Platz sechs. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel steigern können, weshalb wir sehr positiv sind, die Punkte mitnehmen zu können.“ Ins neue Jahr sind die Hausherren eher suboptimal gestartet. Beim Tabellenführer Staßfurt musste man sich mit 28:34 geschlagen geben, obwohl man das Hinspiel noch mit 31:22 für sich entscheiden konnte.

 

Der QSV blickt erwartungsfroh auf die Rückrunde. Zum Ende der Rückrunde steigerten sich die Leistungen der Mannschaft bis auf das Spiel gegen Erdeborn. Nach den Punktgewinnen gegen Burgenland und Landsberg gab es eine knappe Niederlage in Bernburg. Walter freut sich vor dem Duell der beiden Aufsteiger auf die Rückkehrer. „Unsere verletzten Spieler sind endlich wieder alle am Start. Wir können am Sonntag auf 17 Spieler zurückgreifen,“ erklärt Walter. Wer die 14 Mann sein werden die letztendlich auflaufen stünde noch nicht fest.

 

Das Hinspiel in der Bodelandhalle ging mit 26:30 (12:15) an Wittenberg. Der QSV konnte höhere Rückstände immer wieder verkürzen, den Ausgleich erreichte man jedoch nicht. Dieses Mal will man von Beginn an versuchen, das Spiel nicht zu früh aus der Hand zu geben.

 

Anwurf in der Stadthalle Wittenberg ist am Sonntag, 19.01.2020, 14 Uhr. Schiedsrichter der Partie sind Thomas Blume von der HG 85 Köthen und Frank Müller vom HV Rot-Weiß Staßfurt.

 

 

Nach drei starken Spielen musste der QSV am vergangenen Spieltag ordentlich Lehrgeld zahlen. Im Heimspiel gegen den BSV „Fichte“ Erdeborn war man von Beginn an chancenlos und musste sich in eigener Halle deutlich mit 23:35 (11:21) geschlagen geben.

 

Die ersten Minuten waren von zwei nervösen Angriffsreihen und guten Defensiven geprägt. Nach 7 Minuten glich Till Sanne die zweifache Führung der Gäste aus (2:2). In dieser Situation gelangte der QSV erstmals in Überzahl, konnte diese aber nicht ausnutzen. Mit einem Mann weniger kam „Fichte“ zu einem 3:0-Lauf, in Gleichzahl konnte dieser auf einen 6:0-Lauf ausgebaut werden (2:8, 14.). Die Hausherren kamen im Angriff nicht in den Spielfluss und in der Abwehr konnten die Erdeborner reihenweise frei einwerfen. Zwar kamen die Gastgeber durch Luca Birkenfeld schnell nochmal auf vier Tore heran, konnten den Rückstand im weiteren Spielverlauf aber nicht mehr verkürzen (5:9, 16.). Peu à peu setzte sich die „Fichte“-Sieben ab. Beim Stand von 11:21 wurden dann die Seiten gewechselt.

 

Die Quedlinburger nahmen sich in der Kabine vor, sich nicht aufzugeben, der Rückstand sollte aber schon zu groß sein. Kurz nach der Pause schien die große Wende kurz nochmal möglich. Über Sanne und Sascha Böttcher verkürzte man den Spielstand auf 15:23 (41.). Doch Erdeborn wusste mit der großen vorhandenen Erfahrung das Aufbäumen im Keim zu ersticken. Über ihre Toptorschützen Christian und Daniel John blieb die Differenz dann nahezu konstant. Am Ende musste sich die Mannschaft von Nico Walter mit 23:35 geschlagen geben.

 

Der QSV beendet die Hinrunde mit 5 Punkten auf Platz 11 der Tabelle. Die Rückrunde beginnt für die Quedlinburger am 19.01.2020 in Wittenberg.

10 Jahre hat QSV-Coach Nico Walter in Erdeborn gespielt. Nun gibt es nach eineinhalb Jahren das Wiedersehen mit dem Verein, beim dem er das Handballspielen gelernt hat. „Dieses Spiel wird ein ganz besonderes für mich. Ich freue mich auf viele gut bekannte Gesichter“, freut sich Walter auf die morgige Partie. Für beide Mannschaften wird es das letzte Spiel des Jahres und der Hinrunde sein.

 

Der BSV besteht aus einer erfahrenen und in der Verbandsliga etablierten Mannschaft. Der Vorjahresneunte findet sich im aktuellen Spieljahr leicht verbessert auf Platz 8 wieder und kommt mit einer Menge Selbstvertrauen aus zwei Heimsiegen in Folge in die Bodelandhalle. Das Team von Frank Hammerschmidt profitiert wie auch in den Jahren zuvor vorallem von ihrer Heimstärke. Denn wie in unserer Bodelandhalle herrscht in der Heimspielstätte des BSV in Wansleben absolutes Haftmittelverbot. Dieser Vorteil, den der QSV in den sonstigen Spielen also hatte, entfällt. Die Fichte-Sieben holte acht ihrer zehn Punkte zu Hause, zwei Zähler gab es am grünen Tisch aufgrund des Nichtantretens von Apollensdorf. Auch große Namen mussten in Wansleben punkte lassen. Gegen den damaligen Tabellenführer Zerbst gab es einen deutlichen 30:22 Erfolg, auch der bis dahin verlustpunktfreie Aufsteiger aus Wittenberg fuhr ohne etwas Zählbares wieder nach Hause (24:23). Zuletzt erwischte es den vor der Saison hoch gehandelten HV Wernigerode, der mit 29:23 deutlich das Nachsehen hatte. Aber auch auswärts folgten einige achtbare Ergebnisse. Bei Tabellenführer Staßfurt musste man sich nur knapp geschlagen geben (24:25) und auch beim Dritten aus Köthen scheiterte man nur hauchdünn (27:29).

 

Auf QSV-Seite soll das arg verbesserte Spiel der letzten Auftritte konserviert werden. Zwar entfällt der Vorteil des Harzverbots, dennoch sollten zumindest die Fans den Heimvorteil aufrechterhalten. Die letzten drei Spiele haben die Stimmung der Walter-Sieben ordentlich nach oben gebracht. Der etwas überraschende Punkt gegen Burgenland und der deutliche Sieg gegen Apollensdorf haben Auftrieb gegeben. Und eine Woche nach der bitteren Niederlage in Bernburg sollten aus diesem Spiel auch die positiven Erkenntnisse gezogen worden sein. Denn dort hat man zum ersten Mal auch auswärts sehr gut mithalten können und das Spiel in eigener Halle am Ende wohl eher in die andere Richtung entscheiden können. Der Fokus muss morgen aber wieder in der eigenen Halle liegen, denn Walter hat ein klares Ziel: „Wir wollen unbedingt die zwei Punkte. Davon dürfen wir uns auch nicht nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche abbringen lassen. Ich hoffe, dass diese aus den Köpfen meiner Spieler raus ist und sie diesen für Erdeborn frei haben.“

 

Anpfiff der Partie ist am morgigen Samstag, 17:00, in der Bodelandhalle. Geleitet wird das Spiel durch die Sportfreunde André Behse und Steffen Kahmann vom HV Wernigerode.