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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

QSV tritt im Nachholespiel bei Germania Gernrode an

Ein Osterei ist am Montag etwas verspätet im Gernröder Hagental versteckt. Es geht im Nachholespiel der Harzoberliga zwischen dem QSV und Germania Gernrode um drei Punkte, die schon am 13. Dezember vergeben werden sollten. Wer wird sie finden?

Die Quedlinburger sind in der Rückrunde aufgrund ihrer überlegenen Tabellenführung überall, wo sie hinkommen, der Favorit. Aber überall ist man auch bemüht, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Ballenstedt ist das gelungen. Gernrode wird ähnliches vorhaben. Die Mannschaft gewann ihre beiden letzten Heimspiele, beide allerdings auf dem Quedlinburger Moorberg, mit 3:1 gegen Einheit Wernigerode II und mit 2:1 gegen Veckenstedt. Nun soll, erstmals wieder auf dem so empfindlichen eigenen "heiligen Rasen", ein dritter Sieg folgen, sozusagen auch als Antrittsgeschenk für den neuen Co-Trainer Steffen Wenig.

Ob das aber im Stadtderby gegen den QSV, der zur Eröffnung der Saison den Nachbarn mit 5:1 gehörig rupfte, nun gelingt, muss doch mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Die Quedlinburger bestreiten am Montag ihr 20. Spiel der Serie. Es könnte der 18. Sieg werden. Dann würde unsere Mannschaft mit 16 Punkten Vorsprung in das letzte Drittel des Spieljahres gehen. Und dann wollen wir mal den Gegner sehen, der unserer Truppe den Aufstieg noch streitig machen kann. Trainer Uwe Schwierske hat einige Akteure, die unlängst fehlten, wieder zur Verfügung und kann eine Mannschaft aufbieten, die jeder Herausforderung gewachsen sein dürfte.

Das wird die Gernröder mit Wenig wenig kümmern. Ihre Konzeption wird darauf gerichtet sein, dem QSV Paroli zu bieten, und der QSV wird darauf vorbereitet sein, auf einen entschlossenen Gegner zu treffen, den es mit starker Leistung in Schach zu halten gilt. Es ist also eine prickelnde Partie zu erwarten vor sicher großer Zuschauerkulisse, der wir einen fairen Verlauf auf dem Rasen und auf den Rängen wünschen. Eins steht jetzt schon fest: Der Sieger wird aus Quedlinburg kommen - aus der Kernstadt oder dem Ortsteil Stadt Gernrode.

8:1 gegen Gernrode / Nebe verhinderte zweistelliges Ergebnis

Das auf dem Moorberg ausgetragene Rückspiel endete mit einem Kantersieg der Quedlinburger Gäste. Sie festigten damit ihren zweiten Tabellenplatz und die Aussichten auf den Staffelsieg in der Landesliga. Die im Schnitt um ein Jahr jüngeren Gernröder waren klar unterlegen und verdanken es nur ihrem überragenden Torhüter und MK Julian Nebe, dass das Treffen nicht zweistellig ausfiel.

Auch ohne die Kunath-Zwillinge und Jonas Stubbe,  mit Jan Kriesche in der zentralen Abwehrposition und Michel Albrecht als Taktgeber im Mittelfeld beherrschten die Gäste das Geschehen vom Anpfiff an. Blieb Nico Stertz nach Alleingang noch an Keeper Nebe hängen (3.), traf der völlig frei gespielte Pascal Deiters (4.) zum schnellen 0:1. Die Begegnung verlief meist in eine Richtung, so dass weitere Tore nur eine Frage der Zeit waren. Stertz traf bis zur Pause zweimal (15. u. 30.), Cedric Rosenthal erhöhte mit einem im Nachschuß verwandelten Strafstoß (44.) auf 0:4.

Nach dem Wechsel weiter viele schöne Angriffszüge des QSV, an denen Lukas Grosch vor und nach seiner zeitweiligen Auswechslung mit klugen Ideen großen Anteil hatte. Deiters erhöhte mit seinem zweiten Treffer schnell auf 0:5 (47.). Dann rettete Nebe mehrfach, ehe Stertz sein drittes Tor anbrachte (62.). Gernrode steckte nicht auf. Nach einer Ecke wurden die Bemühungen auch belohnt. Emil Gerhardt erzielte das 1:6 (69.). Die Quedlinburger ließen jedoch nicht locker. Johannes Michel mit herrlichem Schrägschuß (79.) und Kai Brahmann (88.) bzwangen den Gernröder Schlußmann noch zweimal. Aber er konnte dennoch von sich behaupten, nicht nur ein zweistelliges Ergebnis verhindert zu haben, sondern auch bester Spieler seiner jungen Truppe gewesen zu sein.

QSV: Meyer - Bernatzki, Becker, Deiters Rieneckert, Grosch, Brahmann, Albrecht, Kriesche, Rosenthal, Stertz (eingewechselt Michel).

3:0 (2:0)-Erfolg bei Einheit Wernigerode II


  Der Spitzenreiter der Harzoberliga gewann sein Spiel beim Tabellenletzten Einheit Wernigerode II mit 3:0 (2:0). Der QSV vergrößerte damit seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Heudeber, der in Hasselfelde 2:4 unterlag, auf 13 Punkte und ist nun wohl kaum noch einzuholen.


"Es war ein unspektakuläres Spiel mit einem ungefährdeten Sieg unserer Mannschaft", urteilte Uwe Biermann, stellvertretender Vorsitzender des QSV, nach dem Abpfiff.  Den Gästen genügte eine durchschnittliche Leistung, um die drei Punkte mitzunehmen. Thomas Kleist, nach Wochen wieder dabei, brachte sich nachdrücklich zur Geltung. In der 27. Minute nahm er eine Ecke von Nico Stertz volley und schoss  seine Farben in Führung. In der 65. Minute erlief er  einen langen Paß von Weliko Paul, flankte präzise nach innen, wo Nico Stertz auf 3:0 erhöhte und damit genau so effektiv wie Kleist war. Die Partie hatte aus Quedlinburger Sicht einen weiteren Höhepunkt in der 31. Minute.  Eine von neun Ecken, diesmal von Sven Gabriel getreten, köpfte Tino Schindler in gewohnter Weise zum 2:0 in die Maschen.


 Die Platzbesitzer, ohne Verstärkung durch die Erste, mühten sich redlich, kamen aber selten zum Abschluß.  In der 20. Minute gab es nach einem Mißverständnis in der QSV-Abwehr eine knifflige Situation für Keeper Martin Werner, der auch im zweiten Abschnitt bei kernigen Schüssen von Rene Pape (49.) und Jürgen Kubanek  (76.) gefordert wurde. Viel mehr war nicht. Ansonsten domininierte meist der QSV, bei dem Erik Brahmann seine schönen Flankenläufe in der ersten Halbzeit nicht belohnt sah, weil er immer wieder nach innen drängte und so gestoppt werden konnte. Unsere Abwehr war kaum in Verlegenheit zu bringen, vom Mittelfeld gingen viele Initiativen aus. "Es läuft noch nicht wieder richtig rund", schränkte Trainer Uwe Schwierske ein. "Auch auf Grund des holprigen Platzes blieb manches Stückwerk."

Den  Quedlinburger Trainern fehlten mit Sebastian und Christian Stosch, Franz Hentschel, Steven Matthes, Marcus Brenner, Sven Färber, Ronny Schönian und  Roman Wegert acht Spieler, dennoch saßen auf der Bank noch fünf Akteure. Wo gibt es das sonst noch in der Harzoberliga.


QSV: Werner - Gabriel, Wanka, Mzyk, Sauerzapf, Kleist, Albrecht (60. Paul), Brahmann, Stertz (75. Sekuli), Bartl (87. Rieneckert), Schindler.

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