1. Mannschaft

Hintere Reihe von links:
  Andre Leschan, Mehmet Bilen, Randolph Ororho, Tobias Thomas, Michael Giersch, Sven Hartmayer, David Heinemann, Timo Körner, Trainer Rainer Kriese
   
Mittlere Reihe von links:
  Trainer Peter Schüttig, Andreas Heiss, Marcus Pohl, Richard Klauss, Rayk Marcel Retzlaff, Stephan Gohlke, David Wichura, Markus Theermann, Sebastian Beyer, Andreas Weidner
   
Vordere Reihe von links:
  Christian Brake, Patrick Bicke, Ronny Schönian, Steven Hesse, Steven Voigt, Marcel Könnecke, Florian Schicha, Sven Färber
 

 

28.Jan. 2012

 
 

Training hat begonnen

 
  • Seit dem 18. Januar läuft die Vorbereitung beim QSV auf die Rückrunde in der Harzoberliga, die am 25. Februar beginnt. Erster Gegner unserer Mannschaft ist Harsleben.

  • Am 21. Januar gab es auf dem Hartplatz  in der Lindenstraße ein kleines Blitzturnier mit Germania Wernigerode und Blankenburg II.

  • Gespielt wurde jeder gegen jeden über jeweils 45 Minuten. Unser Team erreichte gegen Wernigerode ein 0:0 und gewann gegen Blankenburg 2:1. Die ersten Tore in diesem Jahr schoss Marcel Könnecke. Turniersieger wurde Wernigerode durch ein 3:0 gegen Blankenburg II.

  • Für den 28. Januar war ein Vorbereitungsspiel in Winningen vorgesehen, dass aber wegen der Witterungsbedingungen ausfallen musste.

  • In der Hinrunde der Harzoberliga kamen in unserem Team 29 Spieler zum Einsatz. In den 16 Spielen war Marcel Könnecke 14mal dabei. Auf je 13 Einsätze kamen Raik Retzlaff, Andreas Weidner und David Wichura. Es folgten Christian Brake (12), Sven Hartmayer (11) und Florian Schicha sowie Ronny Schönian (je 10).

  • Wieder bei der Mannschaft  ist  Marco Baum, abgemeldet hat sich Sebastian Beyer.

 

Hans Biermann


 

09.Jan. 2012

 
 

Leider nur Platz 5 für QSV

 

Vorrunde der Hallenkreismeisterschaften/ 0:0 gegen Turniersieger

 
Fünf Teams der Harzoberliga bewarben sich Sonntag in Schwanebeck  um den Einzug in die Finalrunde des Hasseröder Pokals, der Fußball-Hallenmeisterschaft des Harzkreises, am 5. Februar in Halberstadt. Mit von der Partie waren Germania Groß Quenstedt, TSV Langeln,  SV Darlingerode/Drübeck,  Schwarz- Weiß  Badeborn und der Quedlinburger SV, die in dieser Reihenfolge auch das Turnier der Vorrundengruppe 1 beendeten. Die beiden ersten Mannschaften sind qualifiziert. Für Darlingerode/Drübeck  reicht es, wenn es zu den zwei besten Dritten der drei Vorrundengruppen zählt. Gruppe 2 (mit Askania Ballenstedt) spielte gestern Nachmittag in Elbingerode.  Gruppe 3 mit Germania Gernrode  und Grün-Weiß Rieder  ist erst am Sonnabend, 14. Januar, in Badersleben am Start.
 
Die positive Überraschung  in Schwanebeck war Groß Quenstedt. Das Team blieb ungeschlagen, spielte einen schnellen, technisch guten Fußball, war im Abschluß treffsicher und setzte sich hochverdient durch. Dahinter ging es sehr eng zu. Drei Mannschaften waren am Ende punktgleich, so dass bei gleicher Tordifferenz die mehr erzielten Treffer den Ausschlag gaben.
 
Leider blieb für den QSV nur der letzte Platz im Turnier. Kein Spiel konnte gewonnen werden. Zum Auftakt verlor man gegen Badeborn sehr unglücklich 0:1. Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte führte schon in der 2. Minute durch David Allner zum Gegentor, das trotz einiger Möglichkeiten nicht aufgeholt werden konnte. Gegen Langeln ging unser Team sogar in Führung. David Wichura war nach Vorarbeit von Andreas Weidner, wieder Dreh- und Angelpunkt seiner Truppe, erfolgreich (1.).
 
Nun wollte man zu viel, öffnete die Deckung und lief in eine Reihe von Kontern, die auch durch Abspielfehler begünstigt waren. Erst beim Stande von 4:1 für Langeln konnte erneut Wichura in der Schlußminute auf 2:4 verkürzen. Gegen Darlingerode hieß es 0:3 in einer hektischen Partie mit den einzigen 2-Minuten-Strafen (auf jeder Seite eine) im ganzen Turnier.
 
Das 0:1 fiel in Unterzahl, das 0:2 nach Abwehrfehler und das 0:3 durch unhaltbaren Weitschuß.
 
Im letzten Spiel brachte unsere Truppe  das Kunststück fertig, dem Turniersieger Groß Quenstedt ein 0:0 abzutrotzen und ihm damit den einzigen Punktverlust beizubringen. "Das stimmt versöhnlich", befand Trainer Peter Schüttig, der den abwesenden Ronny Behrens vertrat. "Hier ist jeder bis an seine Grenzen gegangen, gestützt auf eine glänzende Torhüterleistung." Auch mit der Vorstellung gegen Badeborn zeigte er sich zufrieden. "Da war sicher ein Punkt drin".
 
 
Die Spiele:
 
Groß Quenstedt - Langeln 4:1, -Darlingerode/Drübeck  2:0, - Badeborn 4:1, - QSV 0:0. Langeln - QSV 4:2, - Badeborn 5:2, - Darlingerode/Drübeck 2:3. Darlingerode/Drübeck - Badeborn 1:2, Quedlinburger SV 3:0. Badeborn - QSV 1:0.
 
 
Der Endstand:
 
1. Groß Quenstedt (10 Punkte, 10:2  Tore), 2. Langeln (6 P., 1211 T.), 3.  Darlingerode/Drübeck (6 P., 7:6 T.),  4. Badeborn (6 P., 6:10 T.), 5. QSV (1 P., 2:8 T.)
 
 

QSV: Steven Hesse - Maik Retzlaff, Christian Brake, David Wichura (2 Tore), Andreas Weidner,  Patrick Bicke, Stefan Gohlke, David Heinemann.

 

Hans Biermann


 

10.Dez. 2011

 
 

Traum von drei Punkten platzte wie eine Seifenblase

 

QSV unterliegt gegen den Aufsteiger TSV Langeln mit 1:5 (0:3)

 
QSV-Trainer Ronny Behrens war nach dem Abpfiff stinksauer auf sein Team. Außer Andreas Weidner habe keiner mit letztem Einsatz gespielt. Das kann man so sehen. Das jedoch ist nicht der einzige Grund. Waren nämlich die Hoffnungen auf drei Punkte nicht schon vor Anpfiff, spätestens aber in der 6. Minute auf Null gesunken? Da schied Ronny Schönian nach gerade überstandener Zwangspause erneut verletzt aus. Die Liste der Ausfälle erhöhte sich so auf sechs. Gar nicht dabei waren Florian Schicha, Sven Färber, Michael Gampe und Sebastian Grimmer. Sven Gabriel kam erst später. Das war meiner Meinung nach einfach nicht zu kompensieren.
 
Zum Glück vergrößerte sich trotz der herben Niederlage durch die anderen Spielausgänge der Abstand zu den gesicherten Plätzen nicht gravierend, so dass die Situation für die Rückrunde zwar äußerst schwierig, aber nicht aussichtslos ist. Mit nur acht Punkten (zwei Heimsiege, zwei Unentschieden, eins zu Hause, eins auswärts), und 17:41 Toren ist die Bilanz nach der Hinrunde freilich niederschmetternd.
 
Langeln erwies sich als eingespieltes Team, überzeugte mit guter Spielanlage und gefährlichen Aktionen in die Tiefe, die die QSV-Abwehr immer wieder vor Probleme stellte. Schon der erste gelungene Angriff des nunmehrigen Tabellenzweiten führte zum 0:1 (15.) . Antino Werner setzte sich entschlossen durch. QSV-Keeper Steven Voigt kam zwar noch an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Christopher Göbel behauptete nach Steilpaß das Leder gegen zwei Mann und erhöhte auf 0:2 (35.). Eike Bonse erzielte schließlich mit flachem 22-m-Freistoß (45.) den Pausenstand. Die Einheimischen schossen nicht einmal gefahrbringend auf das Gästetor. David Wichura wurde nach schönem Solo im letzten Moment abgeblockt (14.)
 
Das schien nach dem Wechsel anders zu werden. Der QSV kam ganz gut ins Spiel, angetrieben von dem unermüdlich kurbelnden Andreas Weidner, der sich das Trainerlob redlich verdient hat, war öfter in des Gegners Strafraum und mußte doch nach Abspielfehler an der eigenen Grundlinie das 0:4 hinnehmen. Martin Schade hatte keine Mühe, freistehend nach Vorarbeit von Göbel zu vollenden (66.). Dann hatten Colin Romeike auf Zuspiel von Marcel Könnecke (73.) und Könnecke nach Paß von Romeike (74.) die Chance zu verkürzen. Aber der Erfolg blieb aus. Der US-Boy Romeike, der als Austauschstudent sein letztes Spiel für den QSV bestritt, machte sich und seinem Team mit dem Ehrentreffer (83.) ein kaum tröstendes Abschiedsgeschenk. Vorher allerdings hatte Tassilo Werner eine der vielen Möglichkeiten der Gäste, die in auch in dieser Höhe verdient gewannen, zum 0:5 (77.) genutzt. Hitzkopf Marcel Könnecke sah wegen Assistenbeleidigung noch unmittelbar vor Schluß völlig unnötig seine zweite gelbrote Karte.
 
QSV: Voigt - Retzlaff, Thomas (71. Bicke), Brake (46. Gabriel), Hartmayer, Weidner, Beyer, Könnecke, Heinemann, Schönian (6. Romeike), Wichura.
 

Hans Biermann


 

05.Nov. 2011

 
 

Mit roter Laterne in die Winterpause

 

QSV nach 1:2 (1:0)-Spielverlust  in Hasselfelde auf Platz 16 festgenagelt

 
Die Partie in Hasselfelde endete leider mit der 10. Niederlage. Damit behält der QSV über die Winterpause mit dem letzten Tabellenplatz die rote Laterne, selbst wenn im letzten Spiel gegen Langeln am kommenden Sonnabend, 13 Uhr, in der Lindenstraße gewonnen werden sollte.
 
Im Oberharz ist unser Team bei stürmischem Wind und Regen sogar in Führung gegangen. Nach einem Freistoß von Marcel Könnecke konnte der aufgerückte Sven Hartmayer die Kugel  (6.) über die Linie drücken und damit seinen ersten Saisontreffer erzielen. Leider reichte der nicht zum Punktgewinn. Unser Team, das ohne Kapitän Weidner (gesperrt für dieses Spiel), Sven Färber (verletzt), sowie Tobias Thomas und Sebastian Grimmer (beide verhindert) auskommen mußte, hat sich relativ gut geschlagen. Zwar meist in der Defensive, gelang es fast eine Stunde, die Führung zu behaupten. Aber der gegnerische Druck wurde im zweiten Abschnitt im größer. Das 1:1 fiel (58.), und eine Viertelstunde später das 2:1. Damit war auch der eine Punkt futsch. Christian Hohmann besorgte beide Treffer für die Gastgeber, die freilich verdient gewannen.
 
QSV: Hesse - Brake, Schicha, Retzlaff, Wichura (Pilkenroth),  Hartmayer, Gabriel, Beyer, Könnecke, Schönian, Gampe.
 
 
Nun gilt es gegen Langeln unbedingt drei Punkte zu sichern, damit der Abstand zu den rettenden Plätzen nicht zu groß wird. Wird diese Partie gewonnen - aber nur dann -, besteht noch eine reale Chance, im Frühjahr mit besseren Leistungen den Klassenerhalt zu schaffen. Sieben oder acht Punkte kann man aufholen.  Vielleicht steigen ja nur zwei Mannschaften ab, worauf man sich jedoch nicht verlassen sollte.  Das ist dann der Fall, wenn nur ein Team aus der Landesklasse hinzukommt. Bekanntlich rücken  nach dieser Saison die beiden ersten Mannschaften der Harzoberliga in die Landesklasse auf.
 
Wir müssen uns damit abfinden, derzeit die schwächste Truppe der Harzoberliga zu sein, die zu Recht ganz unten steht.   Einsatzwille und kämpferische Bereitschaft sind vorhanden. Niemand kann den Spielern, die Woche für Woche zur Verfügung stehen,  den Vorwurf machen, nicht alles gegeben zu haben. Das verdient Anerkennung.  Wir haben aber zu wenig Leistungsträger in der Mannschaft, das Können reicht vielfach für die Harzoberliga nicht aus. Das wurde schon nach den ersten Spielen deutlich. Daran konnte auch der Trainerwechsel nichts ändern. Wir haben zu viele Defizite, was Schnelligkeit, Zweikampfstärke, taktisches Vermögen und Spielverständnis untereinander angeht.  Zu oft mußte auch die Aufstellung geändert werden, so dass sich keine festen Strukturen und kein Spielsystem herausbilden konnten .  Nur mit viel Training und größerer Verläßlichkeit sind da Verbesserungen möglich. Deshalb muß die Zeit bis zum 25. Februar 2012 intensiv genutzt werden. Als erster Gegner der Rückrunde kommt dann Aufsteiger Harsleben (Hinspiel 2:2) in die Lindenstraße.
 

Hans Biermann


 

30.Nov. 2011

 
 

In Hasselfelde nicht verlieren

 

QSV vor schwerer Aufgabe im Oberharz

 
Zum vorletzten Spiel der Hinrunde in der Harzoberliga müssen unsere Männer am Sonnabend in Hasselfelde antreten. Das wird eine  schwere Aufgabe. Denn beim 7. der Tabelle (18 Punkte) darf nicht verloren werden. Sonst verschlechtert sich unsere Situation  abhängig von den anderen Spielausgängen möglicherweise weiter. Und das muß verhindert werden.
 
Voraussetzung ist eine wieder starke Abwehrleistung. Hier liegt der Schlüssel zum Punktgewinn. Leider muß Kapitän Andreas Weidner wegen seiner 5. Gelben zuschauen. Aber vielleicht ist Sebastian Grimmer wieder dabei. Er könnte zusammen mit Ronny Schönian und Sven Gabriel eine starke Mittelachse mit entsprechender Entlastung für die Hintermannschaft bilden. Dort  sollte auch Tobias Thomas eine Chance bekommen.
 
Mit bisher sieben Herausstellungen, die nach unseren Informationen inzwischen alle abgegolten sind,  haben die Oberharzer gezeigt, dass sie keine Kinder von Traurigkeit sind, sondern ganz schön zur Sache gehen.
 
Aber davon sollte sich unsere Truppe nicht beeindrucken und vor allem von möglicher Unfairness auch nicht anstecken lassen. Sie sollte diszipliniert den Vorgaben des Trainers folgen, sich nicht provozieren lassen. Dass Hasselfelde zu Hause durchaus schlagbar ist,  hat u.a. Harzgerode mit 4:0 vorgemacht, auch Ballenstedt hat dort 3:3 gespielt.
 
In Rieder unterlag Hasselfelde zuletzt 1:3.
 
Auf eigenem Platz sind die Oberharzer sicher Favorit. Aber ganz ohne Chance ist der QSV nicht. Das muß die Mannschaft fest verinnerlichen und mit dem entsprechenden Selbstbewußtsein auf den Platz gehen. Zumindest ein Punkt ist bestimmt drin.
 

Hans Biermann


 

27.Nov. 2011

 
 

Sieg war mühsam und glücklich

 

QSV gewinnt gegen Zilly mit 1:0 (1:0) sein zweites Spiel

 
Leichtes Aufatmen und ein wenig Erleichterung beim QSV. Das erstere, weil nun endlich nach langem Wochen wieder einmal gewonnen wurde. Das zweite, weil der Abstand  zu den rettenden Plätzen im Mittelfeld durch den Erfolg nicht größer wurde, sie also in Reichweite bleiben.
 
In unserer Vorschau hieß es, wichtig sei, die Abwehr zu stabilisieren und kein Gegentor zuzulassen , dann helfe vorn vielleicht auch mal das Glück. Genauso ist es gekommen.  Die Null stand, nicht zuletzt dank guter Leistungen von Steven Voigt im Tor, und weil wir wieder, trotz guter Möglichkeiten, keinen Treffer zustande brachten, half uns der Gegner mit einem Eigentor unmittelbar vor der Pause. Da hatten wir das Glück, das uns sehr oft gefehlt hat. Erfreulich, dass Ronny Schönian nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung stand.
 
QSV: Voigt - Brake, Schicha, Retzlaff (81.Heinemann), Hartmayer, Gabriel, Weidner, Schönian (87. Beyer), Färber (70. Könnecke), Gampe, Wichura.
 

Hans Biermann


 

23.Nov. 2011

 
 

Klappt es nun gegen Zilly ?

 

QSV absolut im Zugzwang /Spiel gegen den Abstieg

 
Zum vorletzten Heimspiel in der Hinrunde der Harzoberliga erwartet unser Team  am Sonnabend in der Lindenstraße, Anstoß 14 Uhr, die ebenfalls im Kampf gegen den Abstieg stehende Truppe aus Zilly. Die Gäste können die Begegnung freilich wesentlich entspannter angehen als der QSV, denn sie haben schon acht Punkte mehr auf dem Konto. Umso wichtiger ist ein Sieg der Gastgeber, sonst sehen sie die Schlußlichter des Gegners bald auch nicht mehr. Es bleibt dabei: Sechs Punkte müssen aus den drei verbleibenden Treffen geholt werden. Sich ganz auf die Rückrunde zu verlassen, wäre fatal, denn dann könnte es schon zu spät sein. Seit dem 15. Oktober (4:2 gegen Hausneindorf) wurde kein Punkt mehr geholt. Es gab fünf Niederlagen mit 3:17 Toren. Wenn also was gehen soll gegen Zilly, dann muß die Abwehr so stabil gemacht werden, dass keine Gegentreffer hingenommen werden müssen. Sonst entwickeln wir uns langsam zur Schießbude der Liga.  Und wenn der Laden dicht ist, dann helfen vorn vielleicht doch mal ein guter Spielzug und das Glück, das uns bis jetzt wahrlich nicht zur Seite stand. Also das 0:5 von Veckenstedt schnell abhaken. Am Sonnabend ist ein neues Spiel. Ein Sieg wäre ja auch wichtig für die Moral. Aber geschenkt wird uns nichts.  Über Kampf zum Sieg - das muß die Marschrichtung sein.
 

Hans Biermann


 

16.Nov. 2011

 
 

In Veckenstedt muß gewonnen werden

 

Klare Marschrichtung für den QSV beim Auswärtsspiel der Harzoberliga

 
Ein Blick auf die Tabelle sagt es unmißverständlich: Wenn unser Team aus den vier Spielen bis zum Ende der Herbstserie nicht mindestens sechs Punkte holt, darf man sich schon jetzt mit der Harzliga beschäftigen, die im kommenden Spieljahr bekanntlich nur noch zwei Staffeln umfaßt.
 
Einen dritten Abstieg in Folge gilt es unbedingt zu vermeiden. Deshalb müssen die hoffnungsvollen Ansätze jüngst  aus der Partie mit dem Spitzenreiter  nun am kommenden Sonnabend in Veckenstedt in einen Sieg umgemünzt werden. Auch das folgende Heimspiel gegen Zilly gilt es unbedingt zu gewinnen. Dann kann man wieder etwas hoffen. Die Marschrichtung in Veckenstedt muß also lauten: An die Grenzen gehen und einen vollen Erfolg erzwingen.
 
Das wird nicht leicht sein. Die Gastgeber sind nämlich zunächst einmal Favorit, haben bereits 13 Punkte auf dem Konto und nach dem Sieg letztens in Rieder alle Trümpfe in der Hand. Sie sind zu Hause noch ungeschlagen, haben Ballenstedt 5:1 und Badeborn auswärts 2:0 besiegt.
 
Und sie sind eine kämpferisch eingestellte Mannschaft. Aber der QSV steht mit dem Rücken zur Wand. Spielraum gibt es nicht mehr. Die neunte Niederlage darf es nicht geben. Hoffentlich sind sich alle Akteure dieser Situation bewußt und geben alles für die unbedingt erforderlichen drei Punkte. Die Stunde der Wahrheit ist gekommen. Ein Zurück gibt es nun nicht mehr. Hoffentlich kann Trainer Ronny Behrens, der wahrlich nicht zu beneiden ist, eine kampfstarke und sieggewillte Truppe aufstellen.
 

Hans Biermann


 

13.Nov. 2011

 
 

Diese Leistung stimmt optimistisch

 

Glückloser QSV verliert gegen Darlingerode/Drübeck 0:2 (0:1)

 
Am Ende mußte der QSV wieder über eine Niederlage quittieren. Aber manche Niederlagen sind moralisch so gut wie ein Sieg. Das war am Sonnabend der Fall. Nach den vielen Enttäuschungen der letzten Wochen sah man diesmal eine andere Truppe. Die Mannschaft hinterließ einen guten Eindruck. Ein Unterschied zwischen Spitzenreiter und (nunmehrigem) Tabellenletzten war zu keiner Zeit richtig  sichtbar. Der QSV lieferte den favorisierten Gästen einen offenen Schlagabtausch, war spielerisch,  kämpferisch und nach Torchancen absolut ebenbürtig. Diese Leistung läßt für die Zukunft doch wieder hoffen. Es fehlte einfach das Quäntchen Glück, um schon diesmal Erfolg zu haben.
 
In einer abwechslungsreichen Partie mit vielen  Strafraumszenen auf beiden Seiten hatte Michael Gampe, nach langer Verletzungspause erstmals wieder dabei, schon in der 2. Minute das 1:0 auf dem Fuß. Er scheiterte jedoch freistehend am Torhüter. Die Gäste blieben die Antwort nicht schuldig, kreuzten mehrfach vor dem QSV-Tor auf, das diesmal von Steven Voigt gehütet wurde. Er konnte sich mehrfach auszeichnen. Bei den Gegentoren gab es nichts zu halten.  Nach einer Energieleistung von Andreas Weidner, dessen Einsatz wieder vorbildlich war und der sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte, war Sven Färber frei. Statt zu schießen spielte er aber noch einmal ab. Sebastian Beyer erwischte  die Kugel nicht richtig (30.)und die zweite klare Chance zur Führung war dahin. Im Gegenzug das 0:1 (31.). Christoph Pinta, vor Jahren mal beim QSV, schlug einen umstrittenen Freistoß in den Strafraum, und Robert Junker vollendete. Dann stürmte  Andreas Weidner frei auf den gegnerischen Kasten zu, traf aber nur  den Pfosten des leeren Tores (35.). Bei diesen Erfolg versprechenden Aktionen war viel Pech im Spiel.
 
Zur Pause hätte der QSV durchaus führen können.
 
Die Begegnung war auch im zweiten Abschnitt spannend und von gutem Niveau. Obwohl die Gäste jetzt Vorteile und die besseren Möglichkeiten hatten, stand sie lange auf des Messers Schneide. Färbers Flachschuß nach schneller Kombination über drei Stationen konnte der Gästekeeper gerade noch um den Pfosten drehen (70.). Aus der folgenden Ecke für unser Team entwickelte sich jedoch ein Konter in die aufgerückte QSV-Abwehr, der mit einem Foulspiel im Strafraum endete, als die Situation schon bereinigt schien.  Pinta verwandelte den Elfmeter zum entscheidenden 0:2 (71). Hagen Riemann traf dann in der 88. Minute noch die Unterkante der Latte, sonst hätte es sogar 0:3 gestanden.
 
QSV: Voigt - Könnecke, Heinemann, Schicha, Hartmayer, Beyer, Weidner (87. Retzlaff), Wichura, Gabriel, Färber (83.Bicke), Gampe.
 

Hans Biermann


 

10.Nov. 2011

 
 

Nun geht es gegen den Spitzenreiter

 

QSV (15.)erwartet Darlingerode/Drübeck (1.) zum Punktspiel

 
Am Sonnabend, 14 Uhr Lindenstraße,  geht es in der Harzoberliga nun gegen den Tabellenführer. Wer möchte da für die Einheimischen einen Punktgewinn voraussagen? Im Gegenteil. Unsere Männer  müssen sich wahrscheinlich warm anziehen, um nicht unter die Räder zu geraten. Der Spitzenreiter ist noch ungeschlagen und hat u.a. in Ballenstedt, Badeborn und auch in Langeln beim schärfsten Verfolger gewonnen. Das spricht für die Gäste, die den ehemaligen QSV-Aktiven Christoph Pinta in ihren Reihen haben und ihre Erfolgsserie auch in Quedlinburg fortsetzen wollen.
 
Wenn der QSV einigermaßen abschneiden will, gehört dazu  mehr Stabilität als letztens in der Abwehr, in der Tobias Thomas und Christian Brake (beide Gelbsperre) ausfallen. Trainer Ronny Behrens wird also seine Truppe notgedrungen erneut umstellen. Sicher müssen Florian Schicha und Marcel Könnecke, die sich da bereits bewährt haben, zurück in die Hintermannschaft und die beiden Gesperrten ersetzen.  Vielleicht steht ja der eine oder andere der letztens  fehlenden Aktiven (Färber, Retzlaff, Gabriel, Gericke, Schönian, Theermann, Grimmer, Gampe, Heiß) wieder zur Verfügung. Zu wünschen wäre es schon. Erfreulich ist auch, dass Marco Baum wieder zur Mannschaft gehören wird. Allerdings ist er derzeit noch krank.
 

Hans Biermann


 

06.Nov. 2011

 
 

Eine katastrophale erste Halbzeit

 

QSV verliert bei Askania Ballenstedt hoch mit 2:5 (0:4)

 
Nein, der QSV hat in diesem Altkreisderby der Harzoberliga nicht schlechter gespielt als zuletzt gegen Fortuna Halberstadt. Der Gegner war diesmal entschieden stärker.  "Wir müssen jetzt unbedingt gewinnen, egal gegen wen, um vom Tabellenende erst mal wegzukommen", sagte Trainer Giese vor dem Spiel. Entsprechend entschlossen und sieggewillt ging sein Team zu Werke und kam zu einem klaren, auch in dieser Höhe verdienten Erfolg, dem dritten hintereinander. Der Lohn ist ein Sprung in der Tabelle auf  einen Nichtabstiegsplatz.
 
Unsere Elf in ihrer derzeitigen Besetzung bekam wieder einmal ihre Grenzen aufgezeigt. Sie ist bei allem Einsatz, den man ihr nicht absprechen kann, aufgrund ihrer spielerischen und technischen Unterlegenheit auch in dieser Klasse kein richtig  ebenbürtiger Partner.
 
Das muß man nach einem Drittel der Saison mit dem Gewinn von fünf Punkten bei nur einem Sieg gegen den Tabellenletzten einfach sachlich registrieren, so schmerzlich das auch ist.  Ohne grundlegende personelle Veränderungen steht auch der beste Trainer vor einer unlösbaren Aufgabe.
 
Leider muß  mit Bedauern und Enttäuschung festgestellt werden, dass die Spieler, die das ändern könnten, aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder nicht zur Verfügung stehen, so auch diesmal.  Die Liste ist lang. Außerdem wächst natürlich auch der Frust bei den eingesetzten Akteuren angesichts der permanenten  Erfolglosigkeit.  Man kann jetzt nur die Hinrunde mit Anstand zu Ende führen, um dann im Frühjahr mit einer stärkeren Mannschaft - das Potential ist ja zumindest auf dem Papier eigentlich da - das Ruder doch noch herumzureißen. Hoffentlich bleibt das nicht nur  ein frommer Wunsch. Zweifel müssen erlaubt sein nach dem, was wir in den vergangenen zehn Spielen im personellen Bereich so alles erlebt haben.
 
In Ballenstedt war die Partie bereits nach wenigen Minuten vorentschieden.  Zwei Ecken, zwei Kopfbälle von Christian Reuß (3.und 12.), und es stand 2:0.  Wo war da die QSV-Abwehr einschließlich Torhüter Kevin Masur, der diesmal für Steven Hesse zwischen den Pfosten stand?.  Die Gastgeber ließen nicht locker, sie spürten, dass noch mehr ging. Felix Sparing setzte sich gegen drei Abwehrspieler durch und erhöhte auf 3:0 (34.). Dann überlief Sebastian Dorst auf dem linken Flügel seine Kontrahenten, flankte nahe der Grundlinie nach innen, wo wieder Reuß aus Nahdistanz auf 4:0 (43.) erhöhte. Damit war alles klar.
 
Der QSV sah in der zweiten Halbzeit etwas  besser aus. Das aber vor allem, weil die Platzbesitzer im Gefühl des klaren Vorsprungs zeitweilig einen Gang herunter schalteten. So konnte Andreas Weidner, einen Steilpaß aufnehmend, auf 1:4 (47.) verkürzen. Alle Hoffnungen auf ein weniger deprimierendes  Resultat zerplatzten in der 70. Minute.
 
Parallele zum vergangenen Sonnabend. Mit einem mißglückten Abstoß servierte der QSV-Schlußmann dem Ballenstedter Sebastian Dorst die Kugel auf den Fuß. Der fackelte nicht lange und es stand 5:1. Gut nur, dass die Quedlinburger Moral bewiesen und nicht aufsteckten. Ihre Bemühungen wurden dann durch Florian Schicha belohnt, der mit einem platzierten Schuß von der Strafraumgrenze wenigstens noch das 2:5 (89.) erzielte.
 
QSV: Masur - Brake, Hartmeyer, Heinemann, Thomas, Beyer (46. Romeike), Weidner, Wichura (70. Ri. KLauss), Schicha, Könnecke, Bicke (70. Schimmer).
 

Hans Biermann


 

03.Nov. 2011

 
 

Vor spannendem Altkreisduell

 

Askania Ballenstedt (14.)erwartet den QSV (15.)

 
Am Sonnabend steht in der Harzoberliga die Begegnung zwischen obigen Mannschaften auf dem Plan. Beide zieren derzeit das Ende der Tabelle.
 
Die Ballenstedter haben sieben Punkte, der QSV hat nur fünf Punkte auf dem Konto.
 
Eine ähnliche Konstellation gab es schon im Vorjahr - damals im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesklasse. Da standen die Quedlinburger etwas besser. Der QSV spielte in Ballenstedt 3:3 und gewann zu Hause 3:1. Genützt hat es nichts. Beide stiegen ab. Diesmal freilich  sind die Gastgeber im Vorteil und könnten mit einem Sieg die Weichen in Richtung Mittelfeld stellen. Sie bewiesen zuletzt mit zwei Erfolgen aufsteigende Tendenz. Folgt nun der dritte Streich?
 
Der QSV enttäuschte hingegen seit Saisonbeginn auf der ganzen Linie, was seine Anhänger für Sonnabend kaum optimistisch stimmt. Aber kampflos wird das Team die Punkte nicht abgeben. Viel wird auch von der personellen Situation abhängen. Und vielleicht gibt es ja doch mal eine positive Überraschung.

 

Hans Biermann


 

30.Okt. 2011

 
 

Schlechter geht es nun wohl nicht mehr

 

QSV unterliegt einer schwachen Fortuna Halberstadt 1:2 (0:1)

 
Der Absturz der Quedlinburger an das Tabellenende setzte sich fort. Das Bedenkliche ist, dass gegen eine Mannschaft verloren wurde, von der einige Zuschauer zu Recht meinten, sie wäre das schlechteste Team gewesen, das in diesem Jahr in der Lindenstraße zu Gast war. Trainer Ronny Behrens hatte die Mannschaft völlig umgekrempelt. Das war teils nötig, weil Stephan Gericke, Ronny Schönian und Sven Färber fehlten, aber in dieser Radikalität vielleicht nicht notwenig, weil er mit Sven Gabriel, Tobias Thomas und David Wichura sonstige Stammkräfte zunächst auf der Bank ließ. Zu allem Überfluß hatte der sonst so zuverlässige Torhüter Steven Hesse eine schwache Tagesform. Obwohl sich alle Spieler mühten, allen voran Andreas Weidner, der als Mannschaftskapitän wie immer vorbildlich kämpfte und rackerte und seine Nebenleute mitzureißen versuchte, kam so eine deprimierende Leistung zustande, die wohl als absoluter Tiefpunkt der  wahrlich nicht als rosig zu bezeichnenden bisherigen Saison gewertet werden muß. Neun Spieltage sind absolviert.
 
Sollte der QSV wirklich seinem dritten Abstieg in Folge entgegentaumeln?
 
Im Moment jedenfalls sieht es ganz so aus.
 
Das Spiel  verlief wie die überwiegende Zahl der vergangenen Spiele. Die Gäste übernahmen das Kommando, hatten Vorteile im Feldspiel und profitierten schon in der Anfangsphase von Unsicherheiten in der QSV-Abwehr, die aber noch glimpflich verliefen. Dann kam die 18. Minute.
 
Steven Hesse machte Abstoß und  legte dabei dem Halberstädter Tim Rosenowski den Ball regelrecht auf den Fuß. Der nahm das Geschenk an und donnerte die Kugel zum 0:1 unter die Latte. Beim 0:2 (73.) verpaßten er und allerdings auch seine Vorderleute einen Eckball, der durch den gesamten Quedlinburger Torraum segelte, ehe ihn am langen Pfosten Christian Blume ungehindert über die Linie drücken konnte.
 
Die Gäste brachten wie gesagt auch nicht viel zustande. Aber sie dominierten die erste Halbzeit. Sie hatten im zweiten Abschnitt, als der QSV besser ins Spiel kam und seinerseits Feldvorteile hatte, keine große Mühe, ihren Vorsprung ins Ziel zu retten. Die Einheimischen waren erneut schwach im Abschluß. Eingaben von Marcel Könnecke verpaßten Andreas Weidner (58.) und Florian Schicha (63.)knapp. Da war auch etwas Pech im Spiel.  Der Treffer von Florian Schicha (85.), im Nachschuß erzielt, brachte nichts mehr.  Im Gegenteil: Als der QSV in der Schlußphase Sekt oder Selters spielte,  vergaben die Fortunen noch zwei hundertprozentige Chancen.
 

QSV: Hesse - Retzlaff, Brake, Hartmayer, Schimmer (70. Heinemann), Schicha, Weidner, Beyer, Könnecke, Theermann (23. Gabriel), Bicke (46. Wichura).

 

Hans Biermann


 

27.Okt. 2011

 
 

Erinnerung an bessere Tage

 

QSV (13.)erwartet Fortuna Halberstadt (5.)zum Harzoberligaspiel

 
Beide Teams haben bessere Tage gesehen. Sie spielten einige Jahre zusammen in der Landesliga. In der Saison 2006/07 standen sie sich zum letzten Mal gegenüber. 2:2 hieß es in Halberstadt und 2:0 für Fortuna in der Lindenstraße. Danach stiegen die Halberstädter ab. 2010 folgte der QSV. Inzwischen sind beide in der Harzoberliga gelandet. Vom damaligen Personal ist beim QSV nur noch Sven Gabriel dabei. Auch Andreas Heiß spielte damals ein paar Mal.
 
In der rauen Wirklichkeit der Harzoberliga haben sich die Gäste bisher wesentlich besser abgefunden. Sie holten ihre 14 Punkte zwar meist zu Hause, gewannen zuletzt aber auch bei den kampfstarken Germanen in Groß Quenstedt und gegen Rieder (1:0 und 3:0). Das ist schon eine Empfehlung.
 
Unser Team hat bei allem Einsatz bisher meist enttäuschend abgeschnitten. Das Kardinalproblem ist die Angriffsschwäche. Wir schießen zu wenig Tore. Um das zu ändern, muß aus dem Mittelfeld mehr Druck nach vorn ausgeübt werden. Weil das nicht der Fall ist, bekommt auch die Abwehr zu wenig Entlastung. Gegentore sind die fast unvermeidliche Folge. Wenn hier keine Besserung erfolgt, dürfte auch diesmal gegen Halberstadt nichts zu holen sein. Dann wird der Keller zum Daueraufenthalt.
 

Hans Biermann


 

23.Okt. 2011

 
 

Mit dem Toreschießen hapert es

 

Elbingerode gewinnt in der Harzoberliga gegen den QSV 3:0 (0:0)

 
Mit einigen Hoffnungen waren die Quedlinburger in den Oberharz gefahren.
 
Aber es reichte erneut nicht. Wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen. Und hier liegt das Hauptproblem des QSV. Das Team ist vor dem gegnerischen Tor einfach zu harmlos. Aus dem Mittelfeld kommt zu wenig Unterstützung nach vorn. Zwar gab es trotz dieser bitteren Niederlage keine Verschlechterung in der Tabelle. Der Abstand zum sicheren Mittelfeld beträgt aber nun schon sechs Punkte. Trainer Ronny Behrens konnte wieder auf Florian Schicha und erstmals Marcus Theermann zurückgreifen, dafür fehlten aber Stephan Gericke, Ronny Schönian, Sven Hartmeyer und leider noch immer Marcel Kliemt.
 
Bis zur Pause konnte man noch auf einen Punktgewinn des QSV hoffen. Die Gastgeber hatten zwar mehr vom Spiel, aber ihnen gelang nichts Zählbares. Ein Freistoß von Martin Jung streifte den Pfosten des QSV-Tores (37.). Das war eigentlich schon fast alles an Torgefahr.
 
Danach hatten die Gäste einige sehenswerte Angriffe  Da auch Sven Gabriel bei der besten QSV-Chance am Torhüter scheiterte (42.)und ein Treffer von Marcel Könnecke wegen Abseits zurecht nicht gegeben wurde (43.),  hieß es bei Halbzeit 0:0.
 
Mit dem Wechsel ihres Mannschaftskapitäns Martin Jung in den Angriff wurden die Einheimischen druckvoller und gingen durch ihn (51.) in Führung, als er eine Flanke von rechts in der kurzen Ecke des Quedlinburger Tores unterbringen konnte. In der 57. Minute umspielte er die gesamte QSV-Abwehr einschließlich Torhüter und erhöhte auf 2:0. Als Sebastian Beyer mit langem Paß auf dem rechten Flügel davonzog und den in der Mitte freistehenden Marcel Könnecke anspielte, schien das 1:2 fällig. Aber der QSV-Stürmer traf nur die Latte (61.). Er hatte auch bei zwei weiteren Möglichkeiten (73. und 76.) kein Glück. Aber das war schon nicht mehr spielentscheidend. Denn bereits vorher hatte der überragende Jung mit dem Tor des Tages und seinem dritten Treffer in Folge - er nahm eine Flanke direkt aus der Luft - für klare Verhältnisse gesorgt (67.).
 
Zum Glück für den QSV ließen die Elbingeröder in den Schlußminuten noch zwei Riesenchancen aus.
 
QSV: Hesse - Thomas, Theermann (72. Heinemann), Gabriel, Weidner, Beyer (62. Brake), Könnecke, Färber, Schicha, Wichura, Retzlaff.
 

Hans Biermann


 

16.Okt. 2011

 
 

Freude über den ersten Sieg

 

QSV gewinnt im Kellerduell gegen Hausneindorf mit 4:2 (1:0).

 
In einer wichtigen Partie gegen den Abstieg gab es den ersten  Sieg der Gastgeber. Bei aller verständlichen Freude werden sie nicht übersehen haben, dass der Erfolg in entscheidenden Momenten etwas vom Glück begünstigt war.
 
So schon beim 1:0 (8.) durch Andreas Weidner. Der Unparteiische pfiff nach einem Rempler gegen Sebastian Beyer  Elfmeter. Nicht jeder Schiedsrichter tut das.  Weidner schoß die Kugel genau auf Keeper Sascha Witte. Doch der Referee ließ wiederholen, weil Hausneindorfer zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Dieses frühe Tor beflügelte die Aktionen der Einheimischen, die vor dem 2:0 (18.) standen. Doch der schöne Seitfallzieher von Marcel Könnecke wurde von der Latte aufgehalten. Der nächste Aufreger dann in der 20. Minute. Hausneindorfs Schlußmann bekam bei einem weiten "Ausflug" die Kugel gerade noch zu packen, aber außerhalb des Strafraums.  Er brachte damit Könnecke um eine klare Torchance. Es gab Freistoß für den QSV, aber für den Keeper nicht einmal Gelb. Stephan Gericke führte aus. Sein Schuß streifte den Pfosten. Aber auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten.  Matthias Heitmanns Flachschuß ging knapp am Kasten vorbei( 25.). Marc  Bendler traf nach schönem Spielzug über rechts nur den Außenpfosten (28.).
 
War der QSV zunächst im Vorteil, wurden kurz vor und nach der Pause die Gäste stärker. Matthias Heitmann hatte, allein auf das QSV-Tor zulaufend,  die größte Chance zum Ausgleich. Sein Heber ging über den Keeper, jedoch auch über die Latte (50.). Christopher Weigel  erzielte dann aus Nahdistanz, als die QSV-Abwehr völlig ausgespielt war, das verdiente 1:1 (55.). Doch die Gastgeber verstärkten jetzt ihre Bemühungen. Nach Zuspiel von Sven Färber auf Weidner ließ sich der Mannschaftskapitän die erneute Führung mit seinem zweiten Tor zum 2:1 (62.)nicht entgehen. Damit war aber noch nichts entschieden.
 
Der Knackpunkt war meines Erachtens der Platzverweis für Weigel (Hausneindorf). In völlig ungefährlicher Zone nahe der Außenlinie im Mittelfeld sah er nach überhartem Einsteigen gegen Könnecke (69)Gelbrot, da er schon gleich nach Beginn verwarnt worden war.  Die Unterzahl der Gäste nutzten die Quedlinburger mit zwei schnellen Toren.
 
Sven Färber nach Paß von Weidner (72.) und Stephan Gericke nach Ecke von Sven Gabriel (74.) erhöhten auf 4:1. Gegen in der Schlußphase sehr sorglos operierende Platzbesitzer markierte Sebastian Henze noch das 2:4 (90+1). Und in der Schlußminute hatte Heitmann sogar noch die Chance zum 3:4.
 
Trainer Ronny Behrens wird mit der Leistung seiner Mannschaft im ganzen zufrieden gewesen sein. Er mußte neben dem ein letztes Mal gesperrten Florian Schicha auf Michael Gampe, Tobias Thomas, Sven Hartmeyer, Andreas Heiß, Marcus Theermann und Marcel Kliemt verzichten und schon nach 30 Minuten wegen Verletzung Ronny Schönian vom Platz nehmen. Für ihn kam Danny Pilkenroth, der leider aus beruflichen Gründen nur gelegentlich zur Verfügung steht, aber seine Sache sehr ordentlich machte. Ein erster Schritt weg vom Tabellenende ist getan. Was dieser Sieg wert ist, wird sich schon am Sonnabend in Elbingerode zeigen.
 
QSV: Hesse - Brake (61. Bicke), Gericke, Gabriel, Weidner, Beyer (60. Romeike), Könnecke, Färber, Schönian (30. Pilkenroth) Wichura , Retzlaff.
 
Hausneindorf: Witte - Adelberg, Henze, Fleck (80. Ruff), Sattler, Weigel, I. Wolff, Grosch, Bendler, Zugbaum, Heitmann.
 

Hans Biermann


 

13.Okt. 2011

 
 

Hat unser Team neue Zuversicht geschöpft?

 

Am Sonnabend geht es in der Harzoberliga gegen Hausneindorf

 
Der Verlierer dieser Partie richtet sich erstmal im Tabellenkeller ein, das ist klar? Nur -  wer wird es sein?  Die Gäste büssten jüngst gegen Harsleben drei sicher geglaubte Punkte ein und werden bemüht sein, sie in Quedlinburg auch ohne den gesperrten Sebastian Wolf zurückzuholen.
 
Die Gastgeber waren zuletzt spielfrei. Konnten die Neutrainer die Zeit nutzen, um die bisher augenscheinlich hervorgetretene Angriffsschwäche zu  beheben, das ebenfalls kritikwürdige Kopfballspiel zu verbessern?
 
Hat sich die personelle Situation endlich entspannt - konkret: sind Sven Hartmeyer, Sebastian Beyer, Marcel Könnecke und Andreas Heiß wieder dabei?  Auf den gesperrten Florian Schicha muß allerdings noch einmal verzichtet werden. Hat unser Team die Pause genutzt, um wieder Zuversicht zu schöpfen? Nur dann könnte endlich im 7. Anlauf der erste Sieg gelingen.
 

Hans Biermann


 

02.Okt. 2011

 
 

Ein Unentschieden war möglich

 

QSV unterliegt bei Concordia Harzgerode 0:1 (0:0)

 
Ronny und Ralf Behrens, die beiden Neutrainer des QSV, werden mit dem ersten Spiel unter ihrer Leitung nicht unzufrieden gewesen sein. Die Mannschaft mußte zwar die eigentlich erwartete Niederlage kassieren, stemmte sich aber mit aller Energie gegen den Spielverlust und war Mitte der zweiten Halbzeit dem Ausgleich mehrfach nahe. Die Einstellung stimmte, spieltechnisch und in der Wirkung nach vorn muß jedoch noch zugelegt werden.  Nun sind erst einmal zwei Wochen Pause. Da kann bis zum Heimspiel gegen Hausneindorf im Training noch manches verbessert werden. Verletzungen mehrerer Spieler sind dann vielleicht ausgeheilt.
 
Diesmal wirkten neben Stefan Gericke auch Sven Gabriel und Michael Gampe wieder mit, so dass den Übungsleitern zum nächsten Spiel sicher ein stabiler Stamm zur Verfügung steht. Die Hoffnung ist nicht unberechtigt, dass dann auch der erste Sieg in der Harzoberliga gelingt. So steht man vorerst auf dem 15. Tabellenplatz.
 
Für Harzgerode stand laut Aussage von Trainer Martin Wölfer nur ein Sieg zur Debatte. Entsprechend ging seine Mannschaft in die Partie. Schon in der 9. Minute sah sie ihre Bemühungen belohnt. Unter Bedrängnis bekam die QSV-Abwehr den Ball nicht richtig weg, er rollte genau Florian Brinkmann vor die Füße, der mit Flachschuß erfolgreich war.  Niemand dachte daran, dass dies bereits der spielentscheidende Treffer sein sollte. Praktisch im Gegenstoß stand der QSV vor dem Ausgleich. Sven Gabriel wollte noch den Keeper umspielen, scheiterte aber an Martin Werner und die große Chance war dahin. Dann aber spielte zunächst nur eine Mannschaft - die der Gastgeber. Zweimal mußte Steven Voigt, der diesmal für Steven Hesse zwischen den Pfosten stand, Kopf und Kragen riskieren, um Schlimmeres zu verhüten (15. u. 21.) In der 28. Minute ging der Ball zum Glück nur an das Außennetz. In der 39. Minute gab es drei gefährliche Ecken hintereinander für Harzgerode (insgesamt 10:3).So war die nur knappe Führung der Platzbesitzer schmeichelhaft für den QSV.
 
Nachdem Marcel Könnecke nach einem rüden Foul von Christian Barnebeck schon in der 26. Minute verletzt vom Platz mußte, konnte auch Torhüter Voigt wegen einer Handverletzung nach der Pause nicht weitermachen. Für ihn rückte Steven Hesse in den Kasten. Stefan Gericke nahm die Position des letztes Mannes ein, und Andreas Weidner wurde in das offensive Mittelfeld beordert.  Das Quedlinburger Spiel bekam in Abwehr und Offensive mehr Zuschnitt, auch mit der Einwechslung von Patrick Bicke für Sven Färber (78.).Jetzt ergaben sich auch einige gute Situationen, aber mit dem Abschluß haperte es. Einen Freistoß von Mchael Gampe bekam der Harzgeröder Keeper gerade noch zu fassen (80.).  Er erreichte auch eine Eingabe von Bicke knapp vor Gampe. (82.). Dennoch blieben die Harzgeröder auch in dieser Phase mit schnellen Angriffen über die Außen gefährlicher, hatten mehr Chancen, standen bis in die Schlußminuten hinein vor dem entscheidenden 2:0. Gericke rettete in höchster Not (75.), Hendrik Kunert setzte einen Distanzschuß auf die Latte (85.), Axel Großmann verzog (88.) freistehend in bester Position. So blieb es beim knappen 1:0 und dem in jeder Hinsicht verdienten Sieg der Einheimischen, der aber in einigen Situationen auf der Kippe stand.
 
QSV: Voigt (46. Hesse) - Brake, Weidner, Retzlaff, Thomas,  Gabriel, Gericke,  Könnecke (26. Wichura), Färber (78. Bicke), Schönian, Gampe.
 

Hans Biermann


 

28.Sept. 2011

 
 

Schwerer Gang in den Unterharz

 

Harzgerode erwartet den QSV zu Duell der Absteiger

 
Eine brisante Partie gibt es am Sonnabend in der Harzoberliga.
 
Harzgerode erwartet den QSV. Beide sind letzte Saison aus der Landesklasse gekommen. Im Frühjahr gewannen die Harzgeröder mit 3:0 und besiegelten damit den Abstieg der Quedlinburger, ohne sich freilich selbst retten zu können. In dieser Serie hatten sie den besseren Start, gewannen bereits zweimal, während die Quedlinburger noch ohne vollen Erfolg sind. Die Platzbesitzer nehmen deshalb die Favoritenrolle ein, zumal ihr Team keine wesentlichen Abgänge zu verzeichnen hatte. Ganz im Gegensatz zu Gästen.
 
Der QSV geht mit einem neuen Trainergespann in diese Partie. Ronny Behrens als Verantwortlicher und sein Bruder Ralf, beides Quedlinburger Urgesteine, haben jetzt die Zügel in der Hand. Beide haben lange Jahre in der Landesliga gespielt, verfügen also über die entsprechende Erfahrung.
 
Wünschen wir ihnen viel Glück und Erfolg. Sie werden versuchen, die rasante Talfahrt ihres Teams zu stoppen. Ob das schon diesmal gelingt, muß abgewartet werden und hängt ja auch wesentlich davon ab, welches Personal am Sonnabend zur Verfügung steht. Verletzte gibt es ja reichlich.

Hans Biermann


 

25.Sept. 2011

 
 

Ein Punkt bringt nicht viel

 

QSV trennt sich von Wasserleben im Harzoberligaspiel 3:3 (1:2)

 
Mit Mühe retteten die Gastgeber durch ein Tor in der Nachspielzeit wenigstens einen Punkt. Sie blieben damit aber auch im fünften Treffen - wie ihr Gegner ebenfalls - ohne Sieg. Die Konsequenz: der QSV trennte sich nach Spielschluß von Trainer Reiner Kriese. Sicher war der Schritt aus der Sicht der Verantwortlichen notwenig. Aber eine würdigere, stilvollere Form hätte man meiner Meinung schon finden müssen.
 
Schließlich hat Reiner Kriese über ein Jahr versucht, den tiefen Fall des Quedlinburger Fußballs aufzuhalten. Erfolg war ihm leider und bedauerlicherweise nicht beschieden. Deshalb war wohl die Trennung, auch in seinem Interesse, unumgänglich. Ein Gespräch unter Männern in der kommenden Woche mit dem engeren Vorstand wäre wohl  besser und angemessen gewesen. Über seinen Nachfolger verlautete noch nichts.
 
Die Begegnung selbst begann für die Gastgeber verheißungsvoll. 1:0 (5.) hieß es durch den reaktivierten Stephan Gericke, der sich kraftvoll durchsetzte und auch noch den Torhüter ausspielte. Er wird mit Sicherheit eine echte Verstärkung werden, mußte aber kurz vor Schluß verletzt ausscheiden. Dem schnellen Tor folgte die kalte Dusche auf dem Fuß.  Ein Fehler im Abwehrzentrum, als ein springender Ball nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, verschaffte Wasserlebens  Nick Festerling freie Bahn: 1:1 (10.). Steven Hesse war da machtlos.  Durch einen weiteren krassen Fehler kam der Gästekapitän erneut in beste Schußposition und ließ sich auch diese Chance nicht entgehen: 1:2 (32.).
 
Der QSV hatte davor und anschließend mehr vom Spiel, auch mehr Chancen und schien die Begegnung drehen zu können. Auf Zuspiel von Andreas Weidner erzielte Sven Färber mit Flachschuß das 2:2 (55.). Ronny Schönian hatte dann frei durchlaufend die Führung auf dem Fuß, aber vergab etwas überhastet (65.). Schade.  Das 2:3 (70.), wieder durch Festerling, schien die Entscheidung. Er konnte am Strafraum in Ruhe den Ball annehmen, sich drehen und unbedrängt einschießen. Aber nach einer Energieleistung von Kapitän Weidner, der sich auf dem linken Flügel durchtankte und präzise nach innen flankte,  konnte Schönian wenigstens zum  verdienten 3:3 (90. + 1) vollenden.
 
Das Unentschieden hat nicht viel gebracht. Mit nur zwei Punkten bleibt der QSV im Tabellenkeller. Nun geht es am Sonnabend nach Harzgerode....
 

QSV: Hesse - Brake, Hartmayer, Retzlaff, Thomas, Färber, Wichura (46. Bicke), Weidner, Gericke (85.  Schimmer),  Könnecke (85. Bilen), Schönian.

 

Hans Biermann


 

22.Sept. 2011

 
 

Begegnung zweier bisheriger Verlierer

 

QSV (13.)erwartetWasserleben (15.) zum Punktspiel der Harzoberliga

 
 
Wer von beiden Teams diese Partie verliert und damit auch im 5. Spiel nicht gewinnt, wird  unweigerlich im Tabellenkeller festgenagelt. Bei den Gastgebern fallen möglicherweise neben den Langzeitverletzten Marcus Theermann  und Sebastian Beyer auch Sven Hartmayer, Andreas Heiß und David Wichura aus, die sich jüngst gegen Badeborn Blessuren zuzogen.
 

Marcel Könnecke ist  nach seiner Sperre wieder dabei. Auch Zugang Marcus Schimmer (21) vom MSV Hettstedt könnte zum Einsatz kommen. Vielleicht gibt es sogar weitere personelle Verstärkungen. Stefan Gericke hat das Training wieder aufgenommen. Dann wäre die Chance für den QSV real, gegen die bisher ebenfalls arg enttäuschenden Gäste zu drei Punkten zu kommen und Anschluß ans Mittelfeld zu finden. Zeit würde es langsam.

 

Hans Biermann


 

18.Sept. 2011

 
 

Die dritte Niederlage in Folge

 

QSV muß die Überlegenheit von Badeborn beim 1:3 (0:2)anerkennen

 
 
Die Einheimischen hatten von Anfang an keine Chance, diese Begegnung der Harzoberliga zu gewinnen. Während die verletzten Markus Theermann, Sebastian Beyer und Andreas Heiss sowie die gesperrten Florian Schicha und Marcel Könnecke fehlten, kamen erstmals der texanische Austauschstudent Colin Romeike und der Türke Mehmet Bilen zum Einsatz.
 
Leider konnten sie dem Spiel auch keine sonderlichen Impulse geben. Ohne wirkliche personelle Verstärkung wird der QSV den dritten Abstieg in Folge kaum vermeiden können. Das ist die schmerzliche Erkenntnis nicht nur aus diesem Spiel. Ohne die schnelle Rückkehr von Aktiven wie Sven Gabriel, Marcel Kliemt, Sebastian Grimmer, Stefan Gericke und Michael Gampe, die nach wie vor beim Verein gemeldet sind, in die Mannschaft wird es nicht gehen. Diese Einsicht muß sich allseits durchsetzen. Was nützt es, wenn sich einige - wie zum Beispiel Andreas Weidner - mächtig reinknien. Sie allein können es nicht schaffen.
 
Der Oberliga-Neuling aus der Nachbargemeinde bestimmte am Sonnabend zu jeder Zeit das Geschehen ohne dabei groß zu glänzen. Das war auch gar nicht erforderlich. Es reichte auch so.  Bei besserer Nutzung der Chancen hätte der verdiente Sieg leicht noch höher ausfallen können.
 

Dank guter Paraden von Steven Hesse im Tor hielt der QSV das 0:0 bis 38. Minute. Da stand  dann der Badeborner Tobias Lindenberg, der vor Jahren auch beim QSV kickte, völlig frei (im Abseits ?)vor dem Tor und konnte aus Nahdistanz eine flache Eingabe von Andreas Jäger zum 0:1 verwandeln.

 
Noch vor der Pause landete ein Freistoß von Robert Bendzko aus dem Mittelfeld  im Netz, weil der nachsetzende Stefan  Radacz den QSV-Keeper irritierte (0:2, 42.).  Nach kurzem Aufbäumen des QSV mit zwei Chancen für Ronny Schönian (48.)- hier hielt der Badeborner Schlußmann glänzend-  und Sven Färber (50.), der aber weit vorbei schoß,  übernahmen die Gäste wieder das Kommando. Lindenberg verpaßte zunächst eine Großchance, wuchtete aber den sich anschließenden  Eckball von  Steffen Höbbel (55.) zum 0:3 in die Maschen.  In der 80. Minute schickte Patrick Bicke Schönian steil, der vor Torhüter Jürgen Schmidt am Ball war und  die Kugel  zum 1:3 einschob.
 
QSV: Hesse - Bilen (46. Ri. Klauss), Brake, Thomas, Hartmayer, Weidner, Romeike, Färber, Schönian, Wichura (58. Bicke), Retzlaff.
 
Badeborn: Schmidt - Wolter, Schröder (66. Elze), Hennig, Hulsch, Radacz, Jäger, Dünnhaupt, Lindenberg (82. Allner), Bendzko (82. Gentikow), Höbbel.

 

Hans Biermann


 

14.Sept. 2011

 
 

Gelingt endlich der erste Sieg?

 

 QSV (13.)erwartet den Tabellennachbarn Badeborn (12.)

 
 
Noch ist unsere Truppe in der Harzoberliga ohne Sieg. Wird das am Sonnabend nun anders? Von der personellen Seite her sind die Aussichten nicht besonders günstig. Im ersten von zwei Heimspielen hintereinander (am 24.9.gegen Wasserleben) müssen die Platzbesitzer nämlich auf fünf Stammkräfte wegen Sperren und Verletzungen verzichten. Ist das die Chance für die Gäste, die zuletzt gegen Darlingerode nicht den besten Eindruck machten? Bendzko, Höbbel, Ulbricht u. Co. können gewiss zulegen.
 
Oder überraschen die Einheimischen, bringen mehr Schwung in den Angriff und tauschen durch einen Sieg  mit dem Gegner den Tabellenplatz? Alles erscheint möglich.
 

Hans Biermann


 

11.Sept. 2011

 
 

Der QSV hatte keine Chance

 

Klare und verdiente 0:3-Niederlage in Rieder

 
Wie sich die Zeiten ändern. Vor zwei Jahren war Rieder noch ein besserer Trainingspartner für den QSV. Jetzt  haben die Grünweißen aus dem Quedlinburger Ortsteil das eindeutig bessere Personal. Deshalb entschieden sie das erste Stadtderby in der Harzoberliga auch verdient zu ihren Gunsten.
 
Nach den letzten Ergebnissen waren die Gastgeber klarer Favorit, und sie wurden dieser Rolle voll gerecht. Mit dem dritten Sieg (das Urteil vom abgebrochenen 1:1 gegen Badeborn steht noch aus) sind sie Tabellenzweiter. Der QSV hingegen steht mit einem mickrigen Pünktchen in der Abstiegszone. Man soll nach drei Spieltagen nicht unken. Aber die Gefahr ist nicht zu übersehen, dass die Talfahrt weitergeht. Viele verletzte und nun auch zwei herausgestellte Spieler sind zu ersetzen, die Moral bekommt nach drei erfolglosen Spielen Kratzer, es gibt Diskussionen über den Verzicht auf zwei Spieler, die Motivation bei den "Neuen" im QSV-Team könnte sinken. Keine leichte Aufgabe für die Trainer, die Mannschaft aus der mißglückten Startphase wieder in ruhige Gewässer zu führen.
 
Nach zehn Minuten war in Rieder klar, wie die Partie laufen würde. Da hieß es bereits 2:0 durch Tore von Dimitri Klimow nach Zuspiel von Lars Braunsdorf (3.) und den Ex-Quedlinburger Dennis Bauer mit Handelfmeter (9.). Beim ersten Tor verlor David Heinemann die Kugel unnötig an seinen Gegenspieler. Der zweite Treffer war unglücklich. Marcel Könnecke sprang der Ball an die Hand. Nicht jeder Schiedsrichter gibt in solcher Situation Elfmeter, da keine Absicht vorlag. Danach kam der QSV etwas auf, ließ aber jede Torgefahr vermissen.  Ein einziger Torschuß von Ronny Schönian (34.) war zu registrieren. Keeper Steven Hesse mußte sich auf der anderen Seite bei einem herrlichen 30-m-Schuß von Dominik Hottelmann mächtig strecken, um ein frühes 3:0 zu verhindern (45.).
 
Im zweiten Abschnitt verflachte die Begegnung. Verletzungsbedingt mußte der QSV zweimal wechseln, nachdem schon nach 23. Minuten David Wichura überraschend aus dem Spiel genommen wurde. Dadurch wurde die Mannschaft noch mehr geschwächt. Nach vorn ging jetzt noch weniger als vorher. Wieder war nur ein Torschuß, erneut durch Ronny Schönian, in der 87. Minute zu notieren. Rieder steckte  zum Glück für unser Team sichtbar einen Pflock zurück, blieb aber trotzdem weitaus torgefährlicher als unsere Truppe. Dreimal verhinderte Hesse (61., 67., 70.) für sie einen größeren Rückstand. Bei einem tollen Freistoß von Dennis Bauer aus 25 Metern gab es jedoch nichts zu halten (74., 3:0).
 
Leider gerieten Florian Schicha (QSV) und Lars Braunsdorf (Rieder)in einem ansonsten nicht unfairen Spiel völlig überflüssig  aneinander und sahen Rot (71.), Marcel Könnecke (QSV) für ein Ballwegschlagen Gelbrot (83.). Beide Quedlinburger schmälerten so ihre guten Leistungen und schadeten ihrem Team vor dem schweren Treffen mit Badeborn am Sonnabend erheblich.
 
 
Rieder: F. Hottelmann - D. Hottelmann, Riese (32. Bürger), Schweinefuß, Braunsdorf, Bauer, Börner, Büttner, Fröhlich (46. Gerhardt), Lindenberg (75. R.Behrens), Klimow.
 
QSV: Hesse - Heiss (46. Ri. Klauss), Hartmayer, Weidner, Könnecke, Färber, Schicha, Pohl, Schönian, Wichura (23. Retzlaff, 46. Bicke), Heinemann.
 

Hans Biermann


 

28.Aug. 2011

 
 

Schon wieder mit dem Rücken zur Wand

 

QSV unterliegt Germania Groß Quenstedt zu Hause 1:3 (0:2)

 
Auch in der Harzoberliga  wird es für die Platzbesitzer sehr schwer werden. Das wurde nach dem 2:2 vergangene Woche beim Aufsteiger in Harsleben auch in dieser Begegnung sehr deutlich. Es gibt meiner Meinung nach einfach zu wenig gestaltende Kräfte im Team.  Die Last liegt auf zu wenigen Schultern. Und wenn diese Spieler dann nicht ihren besten Tag haben wie am Sonnabend, dann läuft zu wenig. Da liegt noch viel Arbeit vor den Trainern Reiner Kriese und Peter Schüttig, um möglichst alle Aktiven auf das erforderliche Niveau zu bringen. Das wird dauern. Aber die erforderliche Zeit muß man ihnen geben. Schließlich steht das Team in einem totalen Neuanfang. Das darf man bei der Bewertung der momentanen Leistung einfach nicht vergessen. Das wäre ungerecht gegenüber den Spielern und den Übungsleitern. Aber da nur nüchterne Fakten zählen, muß man feststellen, dass der QSV schon nach dem zweiten Spieltag mit dem Rücken zur Wand steht. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass es Ballenstedt nicht besser geht. Am kommenden Sonnabend ist erst einmal Punktspielpause. Vielleicht kann man da schon einiges verbessern, um gut gerüstet am 10. September nach Rieder zu fahren.
 
Am Sonnabend ermöglichten  gravierende individuelle Fehler  den Gästen nicht nur drei Treffer, sondern eine Reihe  weiterer Chancen.  Die frühe Verletzung von Florian Schicha und damit verbundene Umstellungen wirkten sich  nachteilig  aus. Andreas Weidner mußte die Position von Schicha im Abwehrzentrum übernehmen und fehlte damit im Mittelfeld.
 
Die Groß Quenstedter, die nun wahrlich keine Bäume ausrissen, bestimmten in der ersten Halbzeit, in der die Quedlinburger sehr blaß blieben, deutlich das Geschehen. Nachdem Nico Neumann eine Riesenchance ausgelassen hatte (12.),  wollte Torhüter Steven Hesse (15.) einen 30-m-Freistoß von Dominik Habermann abfangen statt zu fausten, was daneben ging: 0:1. Weitere Gelegenheiten ließen die Gäste zum Glück für den QSV aus, dessen Abwehr  sich dafür in der 38. Minute "erkenntlich" zeigte. Niemand schlug den Ball nach einer Eingabe weg, so dass ihn Roland Hiersemann aus Nahdistanz über die Linie drücken konnte: 0:2.
 

Nach der Pause hatte der QSV gute zehn Minuten mit zwei verheißungsvollen, aber leider vergebenen Chancen. Einmal rettete der Groß Quenstedter Torhüter gerade noch, dann ging Markus Theermanns Flachschuß knapp vorbei. Er und der ebenfalls eingewechselte Andreas Heiss hatten einen guten Einstand und sorgten für Belebung im Quedlinburger Spiel. Aber die Erfolglosigkeit lähmte den zeitweiligen Schwung bald wieder.  Groß Quenstedt erreichte  Ausgeglichenheit und machte in der 76. Minute den Sack zu.  Tobias Thomas "zupfte" bei einer Flanke einen Gegenspieler. Elfmeter und 0:3 durch Neumann. Auf Vorlage von Markus Theermann schoß  zwar Sven Färber fast im Gegenzug  zum 1:3 (77.) ein. Aber zu mehr reichte es leider nicht.

 
QSV: Hesse - Brake, Thomas, Pohl (46. Theermann), Weidner, Beyer (82. Retzlaff), Könnecke, Färber,  Schicha (35. Heiss), Schönian, Wichura.
 

Hans Biermann


 

17.Aug. 2011

 
 

Zum Auftakt nach Harsleben

 

Erste Bewährungsprobe für den neuformierten QSV

 
Am Sonnabend beginnt für das neuformierte Team des QSV das Unternehmen Harzoberliga. Nach dem Abstieg hat sich viel verändert. Von der Anfangsmannschaft des Vorjahres sind beim Auftaktspiel voraussichtlich mit Andreas Weidner und Ronny Schönian nur noch zwei Spieler dabei.
 
Die Quedlinburger werden deshalb  mit einigem Respekt zum Aufsteiger Harsleber SV Germania fahren. Nicht nur wegen des 6:2-Erfolges der Gastgeber im Pokal gegen Germ. Wernigerode. So wollen  sich unsere Akteure bestimmt nicht abbürsten lassen. Deshalb müssen sie den vierfachen Torschützen Kai Meldau im Auge behalten und mit Selbstbewußtsein an ihre Aufgabe gehen. Die Leistung  gegen Heudeber stimmt optimistisch. Die Abwehr stand gut, und mit Sven Färber, der diesmal wieder dabei ist, bekommt sicher auch das Angriffsspiel mehr Zuschnitt als zuletzt. Hoffen wir also auf einen erfolgreichen Beginn.
 

Hans Biermann


 

13.Aug. 2011

 
 

Trotz kämpferischer Leistung ausgeschieden

 

QSV unterliegt im Pokal dem SC 1919 Heudeber mit  0:1 n. V.

 
Trotz vorbildlichen Einsatzes und respektabler Leistung ist Harzoberligist QSV in der 1. Runde um den Pokal des Landrates gescheitert. Gegen den SC 1919 Heudeber (Landesklasse) hieß es nach 120 Minuten 0:1 durch ein Tor von Tobias Richter  in der 113. Minute.
 
Die Quedlinburger hielten die Partie bis zum Schluß offen, weil die Abwehr kompakt stand, in der sich besonders Marcel Könnecke auszeichnete. Jeder einzelne kämpfte unverdrossen, auch die am Mittwoch angeschlagenen Florian Schicha, Christian Brake und David Wichura. Die Gäste kamen so in der regulären Spielzeit zu keiner einzigen zwingenden Chance. Sie waren anfangs spielbestimmend, aber vor allem im zweiten Abschnitt erzwang der QSV Gleichwertigkeit, ohne jedoch selbst groß torgefährlich werden zu können. Das ist der Mangel der Einheimischen.
 
Nach vorn geht zu wenig.
 
So war die Verlängerung frühzeitig abzusehen. Auch jetzt dominierten bei beiderseits nachlassenden Kräften die Abwehrreihen, und ein Elfmeterschießen rückte in die Nähe. Verletzungsbedingt mußten die Platzbesitzer (100. und 105.) wechseln. Was eine deutliche Schwächung war. Es gelang danach nicht, die Ordnung völlig wiederherzustellen. So fiel der entscheidende Treffer, als Norman Hartmann im Mittelfeld nicht energisch genug attackiert wurde, einen Steilpaß in den Strafraum schlagen konnte, wo Tobias Fichtner die Kugel gar nicht richtig traf, die - zum Glück für den Schützen, zum Pech für den QSV -  eigentlich erst dadurch den Weg ins Netz fand. Leider sah nach einer Notbremse Christian Brake Gelbrot, was aber ohne Auswirkungen auf die am Sonnabend beginnenden Punktspiele bleibt.
 
QSV: Hesse - Brake (GR), Schicha, Thomas, Könnecke, Hartmayer, Weidner, Beyer (105. Gohlke), Wichura, Schönian, Bicke (100. Ororho).
 

 

Hans Biermann


 

11.Aug. 2011

 
 

Gäste spielerisch einfach stärker

 

QSV verliert letzten Test gegen G. Halberstadts A-Junioren 0:2(0:1)

 
Der Nachwuchs des Regionalligisten stellte sich als technisch versierte, schnelle Truppe vor, die den Quedlinburgern doch einiges voraus hatte und dieses Testspiel, das letzte des QSV, verdient gewann. Matthias Kruppe nach Steilpaß von Max Eichstädt (32.) und Sitar Ibrahim auf Zuspiel von Sergej Lutz (80.) erzielten die beiden Treffer.
 
Die Einheimischen, bei denen Ronny Schönian und Steven Hesse  wieder dabei waren, mühten sich nach Kräften und hatten in beiden Halbzeiten gute Szenen und auch ihre Möglichkeiten. Sie blieben aber im Abschluß glücklos. Sonst hätte die Partie durchaus auch unentschieden ausgehen können. David Wichura verfehlte mit Volleyschuß den Kasten (3.), Sven Färber scheiterte zweimal an Keeper Florian Mummelt (8., 27.) ebenso wie Ronny Schönian (54., 60).  Sven Gabriel traf  nur die Latte (74.), und Stefan Gohlke verpaßte  zögerlich die beste Gelegenheit (82.). Da sahen alle die Kugel schon im Kasten. Aber nicht die Niederlage, sondern drei Verletzungen (Florian Schicha, David Wichura und Christian Brake) trieben Trainer Reiner Kriese im Hinblick auf das heutige Pokalspiel am Freitag gegen Heudeber die Sorgenfalten ins Gesicht, zumal weitere verletzte Spieler zu verzeichnen sind. So könnte es schon zum Saisonauftakt personelle Probleme geben.
 

Hans Biermann


 

06.Aug. 2011

 
 

3:0-Vorsprung reichte nicht

 

QSV mußte in Schlanstedt mit 3:3 (3:2)-Unentschieden zufrieden sein

 
Eine stressige Woche für die Fußballer des QSV nach vier Tagen Dauereinsatz ging am Freitagabend mit einem Testspiel beim Harzligisten Schlanstedt II/Eilenstedt zu Ende. Man muß allen Aktiven, die immer dabei waren, für ihren Einsatz ausdrücklich Dank sagen. Sven Hartmeyer und Andre Leschan absolvierten ihr erstes Spiel.
 
Nach klarer 3:0-Führung mußte unser Team zum Schluß um das 3:3-Unentschieden bangen. Aber Keeper Steven Voigt sicherte dreimal mit starkem Einsatz gegen allein vor ihm auftauchende  Angreifer den Teilerfolg. Am Beginn sah alles ganz anders aus. Schnelle Tore durch Sven Färber (3. u. 24. Minute) nach jeweils Zuckerpässen von Sven Gabriel und Andreas Weidner sowie Letzterem im Zusammenspiel mit Färber (22.) brachten den  QSV scheinbar auf die Siegerstraße. So dachten wahrscheinlich auch die meisten Spieler. Konzentrationsmängel und auch Nachlässigkeiten in der Abwehr gestatteten  den Gastgebern durch Rene Stoffregen (34.) und Ralph Jirka (44.) den unerwarteten Anschluß. Vor allem das 2:3 war mit Sicherheit zu vermeiden. Da ging niemand zum Ball, einer verließ sich offenbar auf den anderen.
 
Im zweiten Abschnitt war die Linie beim QSV weg, zumal die Kräfte sichtbar schwanden. Es ging nur noch wenig, und die Gastgeber, die ihre Chance witterten, spielten entschlossen nach vorn. Sie fanden auch große Räume vor.  Wieder Stoffregen erzielte nach zu kurzem Rückpaß das 3:3 (58.).
 
QSV: Voigt - Brake, Schicha, Thomas, Könnecke, Beyer, Wichura, Weidner, Hartmeyer, Gabriel, Färber. Eingewechselt: Bicke, Leschan.
 
Das nächste und letzte Testspiel findet am kommenden Mittwoch, 10. August, 18.30 Uhr, gegen die A-Junioren von Germania Halberstadtin der Lindenstraße statt, bevor am 12. August mit dem Pokalspiel gegen Heudeber die Saison ihren Anfang nimmt.

Hans Biermann


 

04.Aug. 2011

 

Spiel der  vergebenen Chancen

 

QSV unterliegt im Derby Stahl Thale mit 1:2 (1:1)

 
Die beiden alten Rivalen, die beide zu den Verlierern der letzten Saison mit dem Abstieg in die jeweils tiefere Klasse gehörten, und sich am Mittwochabend in einem Testspiel gegenüberstanden, lieferten sich eine ansehenswerte Partie. Beide hatten nicht ihre beste Besetzung zur Stelle und beide ein hartes Training vom Vortag in den Beinen. Die Gäste waren klar überlegen und gewannen hochverdient.
 
Die Gastgeber zeigten sich gegenüber der Partie in Derenburg verbessert.  QSV-Trainer Reiner Kriese, der erstmals nach seinem Urlaub an der Linie fungierte, war recht zufrieden. Er konnte seiner Mannschaft, die nach den zahlreichen Abgängen noch am Anfang der Neuformierung steht,  berechtigt  eine gute erste Halbzeit attestieren und lobte u. a. die  Einstellung, mit der die Zweikämpfe angenommen wurden. Man merkte den meisten Spielern den Ehrgeiz an, zu den Punktspielen der Harzoberliga ins Team zu kommen.
 
Der Landesligaabsteiger hatte freilich die besseren Einzelspieler in seinen Reihen und wirkte mannschaftlich geschlossener. Da lief der Ball schon recht ordentlich, waren flüssige Kombinationen zu sehen.  Aber mit der Chancenverwertung haperte es. Kann man es noch als Pech werten, dass eine Reihe gut gemeinter Fernschüsse knapp daneben ging, so war aus Thales Sicht schon ärgerlich, welche großen Möglichkeiten u. a. die beiden Nicos Stange und Engel liegen ließen. Selbst aus Nahdistanz brachten sie die Kugel nicht über die Linie. Trainer Andreas Lehmann bemängelte dies auch und vermißte mehr Spielwitz in den Aktionen seiner Truppe, die seiner Meinung nach zu statisch operierte.
 
Die Truppe aus der Nachbarstadt hatte gleich zu Beginn zwei Großchancen durch Michel Kretzschmar, ehe die Platzbesitzer ins Spiel kamen, dann aber entschlossen dagegenhielten. Sie kämpften um jeden Ball, und daraus entstand auch die überraschende  Führung. Marcel Könnecke setzte gut nach, Thales Marcel Tietze hob die Kugel unter Bedrängnis nach innen, wo Torhüter Axel Schröder den Ball verfehlte, so daß Sven Färber das Leder nur noch einzuschieben brauchte (18.). Die Antwort der Gäste kam prompt.
 
Wieder wurde Kretzschmar mit Diagonalpaß auf dem rechten Flügel angespielt, und diesmal erzielte er mit einem Heber über den herausstürzenden Steven Voigt das 1:1 (20.). Trotz Chancen auf beiden Seiten, da hätte der QSV erneut in Führung gehen können, blieb es bis zur Pause bei diesem Ergebnis.
 
Nach dem Wechsel verstärkte Thale den Druck. Es war jetzt phasenweise ein Spiel auf ein Tor. Treffer schienen nur eine Frage der Zeit. Aber weil die Gäste Chance um Chance vergaben,  auch aus insgesamt 13 Ecken (gegen drei) kein Kapital schlagen konnten, hätte Sven Gabriel mit einem überraschenden Fernschuß fast das 2:1 für die Platzbesitzer erzielt (84.).  So hieß es bis zur 88. Minute 1:1. Dann aber setzte Steffen Hägemann zu einem Solo an, umspielte alles einschließlich dem QSV-Keeper und servierte den Ball dem freistehenden Stange, der aus 1-2 Metern den Kasten nicht mehr verfehlen konnte: 1:2.
 
QSV: Voigt - Brake, Schicha, Thomas, Heiß, Wichura, Beyer, Weidner, Gabriel, Könnecke, Färber. Eingewechselt:  Retzlaff,  Pohl, Klauss, Ri., Gohlke, Körner.
 
Thale: Schröder - Ahlers, Tietze, Neuendorf, Stange, Kretzschmer, Kaye, Drechsel, Engel, Hägemann, Schnabel. - Eingewechselt: Köhler, Michaelis, Krause (machte viel Betrieb), Fahldieck, Drilling.
 
Der QSV bedankt sich bei dieser Gelegenheit für die tatkräftige Unterstützung, die die Badeborner Firma Engel bei der Instandsetzung des Kleinfeldes geleistet hat.
 

Hans Biermann


 

28.Juli 2011

 
 

Zweiter Test ging gründlich schief

 

QSV verliert in Derenburg ziemlich glatt mit 2:4 (0:1)

 
Gedrückte Stimmung bei Spielern und Trainer des QSV nach dem Testspiel am Mittwochabend bei Eintracht Derenburg, dem vorjährigen Zweiten der Harzliga (3). Aber eine gerechte Bewertung dieser Niederlage ist schwer.
 
Einerseits sah man zu Beginn eine halbe Stunde gute Ansätze. Es wurde da nur "vergessen", der Überlegenheit mit Toren Ausdruck zu verleihen.
 
Chancen waren genug da. Auch die Schlußviertelstunde war ganz ordentlich. Aber das reichte eben nicht. Bedenklich vor allem die Aussetzer in den 20 Minuten nach der Pause, als die Gastgeber eklatante Fehler bis zur 65. Minute zum 4:0 nutzten. Sie wurden zum Toreschießen förmlich eingeladen.
 
Andererseits war natürlich das Derenburger Team von anderem Schrot und Korn als in der Vorwoche Eintracht Halberstadt. Da zeigte sich schon, was unser Team in der Harzoberliga, wo die meisten Mannschaften sicher noch stärker sind, zu erwarten hat und dass einige QSV-Spieler noch nicht auf der Höhe der Aufgaben sind. Richtig zufrieden sein konnte man eigentlich nur mit Andreas Weidner, Tobias Thomas, Christian Brake und - seine Meckerei ausgenommen - Marcel Könnecke. Mit Ronny Schönian, Sven Gabriel, Marcel Kliemt, Sven Hartmeyer, Markus Theermann, Richard Klauss und Marcus Pohl fehlten allerdings sieben potentielle Stammkräfte.
 
Urlaub und vor allem Arbeit waren die Gründe.  Trainer Peter Schüttig hatte gerade zwei Wechselspieler auf der Bank.  Da fragt man sich schon, ob Vorbereitungstreffen nur in der Woche, der QSV ist bis zum Saisonbeginn nicht ein einziges Mal am Sonnabend aktiv, wirklich das richtige Rezept sind.
 
Torfolge: 1:0 und 4:0 Marcus Bodenstedt (43. u. 65.), 2:0 und 3:0 Martin Hillen (58. u. 63.), 4:1 Marcel Könnecke (78.), 4:2 David Wichura (83.).
 
QSV: Voigt - Brake, Schicha, Könnecke, Thomas, Beyer, Wichura, Weidner, Retzlaff, Bicke, Färber. Eingewechselt: Heiß und Gohlke.

 

Hans Biermann


 

23.Juli 2011

 
 

Ein lockerer Test zum Einspielen

 

Eintracht Halberstadt unterliegt dem QSV 0:8 (0:2)

 
Mit 17 Akteuren fuhr Trainer Peter Schüttig (Reiner Kriese hat Urlaub) zum ersten Testpiel der im völligen Neuaufbau befindlichen Mannschaft für die Harzoberliga nach Halberstadt. Mit von der Partie drei weitere Zugänge: Stefan Gohlke (bisher Tus Koblenz II), Rainer Retzlaff (Liensburg/Niedersachsen) und Marcus Pohl (bis 2005 B-Jugend QSV).
 
Personell scheint unser Team zahlenmäßig nun gut gerüstet.
 
Die Partie wurde klar gewonnen. Der Gegner (HL 1), nicht in stärkster Besetzung,  war zwar kein Maßstab für kommende Aufgaben, aber für die Neuformierung der Mannschaft, zum Einspielen unter Wettkampfbedingungen, für das spielerische Verständnis untereinander, hat der Test seinen Zweck erfüllt. Das ist auch der Sinn der Spiele am 27. Juli in Derenburg und am 29. Juli in Schlanstedt. Dann kommen hoffentlich auch Marcel Kliemt, Sven Hartmeyer, Markus Theermann und Andreas Heiß (nach langer Verletzung wieder dabei) zum Einsatz, die diesmal verhindert waren, wie auch Torhüter Steven Hesse.
 
In Halberstadt waren erwartungsgemäß die ehemaligen Landesligaspieler Andreas Weidner, Ronny Schönian und Sven Gabriel die auffälligsten Akteure. Sie setzten vor allem die Akzente, aber auch alle anderen hinterließen einen guten Eindruck. Neben Danny Pilkenroth, der aus beruflichen Gründen leider nicht immer zur Verfügung steht, vor allem der junge Christian Brake. Selbst die vielen Wechsel, damit jeder eine Einsatzchance bekam, führten zu keinem Bruch im Spiel. Die Abwehr stand sicher. Keeper Steven Voigt bekam kaum etwas zu tun.
 
Gegen den steifen Wind gelangen bis zur Pause nur zwei Treffer durch Kapitän Weidner (3.) und Gabriel (18.).  Nach dem Wechsel drehten dann Schönian und Weidner so richtig auf, setzten ihre Mitspieler immer wieder gut in  Szene. Richard Klauss (52.), Patrick Bicke (55.) und zweimal Sven Färber, alle drei sehr agil, waren die Nutznießer (72. u. 74.). Ein Solo von Schönian führte zum 7:0 (75.) und ein allein Alleingang von Färber zum 8:0 (78.).
 
QSV: Voigt - Schicha, Könnecke, Brake, Thomas, Beyer, Wichura, Weidner, Schönian,  Gabriel, Färber. Eingewechselt: Bicke, Pohl, Klauss, Gohlke, Retzlaff, Pilkenroth.

Hans Biermann


 

08.Juni 2011

 
 

Deutliche Mängel in Qualität und Quantität

 

QSV konnte Absturz aus der Landesklasse in die Harzoberliga nicht vermeiden

 
19 Niederlagen in 30 Spielen bei nur 5 Siegen und 6 Unentschieden sprechen eine deutliche Sprache. Sie belegen, dass die Abschlußtabelle der Landesklasse (3) mit dem QSV  auf  Rang 15  nicht lügt. Das Team war einfach nicht stark genug, hatte  Defizite in der spielerischen Qualität und einen zahlenmäßig zu kleinen Kader, um den Absturz innerhalb von zwei Spielzeiten aus der Landesliga in die Harzoberliga  verhindern zu können. Damit ist der Quedlinburger Fußball im Männerbereich zum ersten Mal in seiner 107jährigen Geschichte nicht mehr auf Landes- bzw. einer in früheren Jahrzehnten vergleichbaren Ebene vertreten. Das Dilemma wird komplettiert durch den vorzeitigen Rückzug der 2. Mannschaft aus dem Spielbetrieb.
 
Dass es auch in der Landesklasse schwer werden würde, war den Verantwortlichen klar. Die Zielstellung, 4. - 7.Platz, war deshalb sehr optimistisch. Aber an Abstieg hat niemand gedacht. Dabei war nach der letzten Spielzeit der Weggang von sieben Leistungsträgern zu verkraften.
 
Die Saison stand  von Beginn an unter einem ungünstigen Stern. Man plante mit 29 Spielern. Doch schon vor dem ersten Anstoß sprangen zwei ab,  sieben standen, wie sich später  zeigte, nur auf dem Papier, konnten nie eingesetzt werden, und acht Aktive verabschiedeten sich nach und nach aus dem Spielbetrieb. Mit Akteuren aus der 2. Mannschaft standen so zuletzt wenigstens 16 Mann zur Verfügung.
 
Aufgrund dieser personellen Probleme bekam der QSV im gesamten Spieljahr keine Stabilität in seine Leistungen. Rettete man sich im Herbst mit 14 Punkten und Platz 12 noch so einigermaßen über die Runden, warf im Frühjahr eine Serie von neun sieglosen Spielen hintereinander die Mannschaft hoffnungslos zurück. Da zeigte es sich deutlich, dass es dem Team trotz guten Willens einfach an Substanz fehlte, um mit der Konkurrenz  Schritt zu halten.   Acht Spiele gingen in den letzten Minuten bzw. in der Nachspielzeit verloren oder wurden bei eigener Führung nicht gewonnen.  In Ballenstedt nach 3:0-Führung noch 3:3 (85.), gegen Gröbzig 1:1 (89.), in Gröbzig 1:2 (91.), gegen Blankenburg 0:1 (83.), in Blankenburg 2:3 (84.), in Osterwieck 3:3 (92.), gegen Wulferstedt 0:1 (87.), gegen Gernrode 1:3 ( 89. und 94.).  Aber das war eben nicht nur  Pech, sondern  auch Ausdruck von fehlender Konzentration und/oder nachlassender Kondition.
 
Überraschend und damit Lichtblicke waren die zwei Siege gegen Lok Aschersleben. Gegen Ballenstedt wurden 4 Punkte, gegen Harzgerode und Gernrode wurde jeweils ein Punkt geholt, gegen Westerhausen gab es zwei Niederlagen. Das ist die schlechteste Bilanz im Vergleich der Teams aus dem Altkreis Quedlinburg.
 
Die Trainer des QSV hatten es nicht leicht. Dank ihres Einsatzes aber wurde wenigstens die Saison mit Anstand zu Ende gespielt. Peter Schüttig betreute das Team in den ersten sieben Partien, Reiner Kriese in den folgenden 18, beide zusammen in den letzten fünf Spielen. Sie setzten insgesamt 25 Akteure ein und konnten sich auf einen Stamm von elf Spielern stützen, die jeweils in 20 und mehr Partien dabei waren. Auf je 26 Einsätze kamen Andreas Weidner (2259 Einsatzminuten) und Roman Wegert (2245). Es folgen Torhüter Kevin Masur (24/2115), Marcel Kliemt (24/2016), Eric Brahmann (24/1975), Sebastian Grimmer (23/1881), Sven Gabriel (23/1549), Marcus Brenner (22/1935), Philipp Brüser (22/1881), Robert Frye (22/17170) und Ronny Schönian (21/1710). Auch Steven Voigt war als Ersatztorhüter (4 Einsätze) über 20 mal auf der Bank dabei.
 
Der QSV erzielte 44 Tore, das (zusammen mit Wernigerode und Harzgerode) schlechteste Ergebnis. Torschützenkönig wurde Philipp Brüser mit 14 Treffern. Es folgen Sebastian Grimmer (7), Ronny Schönian ( 5), Sven Färber und Reza Hormozi (je 3), Marcus Brenner, Robert Frye und Andreas Puls (je 2), Sebastian Doppel, Sven Gabriel, Mario Grützmann, Markus Henning, Robert Klauss und Roman Wegert (je 1).
 
Mit 75 Gegentreffern wurden die drittmeisten geschluckt. Dabei fielen das 2:8 in Ilsenburg und das 0:6 gegen Bernburg II besonders ins Gewicht.
 
Es ist schwer, der vergangenen Saison im Männerbereich etwas Positives abzugewinnen. Da stimmt es doch ein wenig zuversichtlich, dass der von der Leitung seit zwei Jahren beschrittene Weg der verstärkten Förderung der Jugendarbeit erste Früchte trägt. Die C-Junioren steigen auf in die Landesliga, die D-Junioren belegten dort in ihrer Staffel Platz 2. Das B-Juniorenteam nimmt in der Kreisliga einen Mittelplatz ein. Im Kinderbereich wird ebenfalls erfolgreiche Arbeit geleistet.  Im Nachwuchs wird die Zukunft des Quedlinburger Fußballs liegen. Das wird dauern.  Was in früheren Jahren versäumt wurde, läßt sich nicht von heute auf morgen aufholen. Aber daran führt kein Weg vorbei.
 

Hans Biermann


Aufzählung Archiv 1.Mannschaft
 
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