Kommentar zum Spieltag

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03.Mai 2011

Wer kann sich noch retten ?

Meine Feststellung im Bericht zum Bernburg-Spiel "Der QSV auf Abschiedstour" hat nicht allen gefallen und Widerspruch ausgelöst. Das Hauptargument: Es sind ja noch 15 Punkte zu gewinnen und bei nur fünf Zählern Rückstand zum rettenden Ufer sei für den QSV noch einiges möglich. Mal ganz realistisch: Vor dem Treffen mit Bernburg war ich auch dieser Meinung. Aber jetzt sieht alles anders aus. Lassen wir mal die Personalprobleme beim QSV ganz außer Betracht und sehen uns nur die Restprogramme an.
Der QSV spielt noch gegen Blankenburg (A), Heudeber, Lok Aschersleben, Köthen (alle H) und Reppichau (A). Wenn man bedenkt, dass in der bisherigen Rückrunde bei 10 Spielen nur 4 Punkte geholt wurden, dann ist die Frage schon berechtigt, wieviel sind den genannten fünf Begegnungen noch möglich? Wer 15 sagt und mit seinem Optimismus Recht behält, der könnte den Klassenerhalt vorausgesagt haben. Aber mindestens zwölf Zähler durch vier Siege müßten es schon sein. Der QSV, derzeit 18, hätte dann am Schluß 30 Punkte. Ich hoffe für den QSV und wünsche ihm diese Steigerung. Aber selbst das dürfte nicht reichen, wie ein Blick auf die Möglichkeiten der Konkurrenz zeigt.
Harzgerode hat noch gegen Wernigerode (A), Gernrode (H), Ballenstedt (A), Blankenburg und Osterwieck (beide H) anzutreten. Da sind gut und gerne noch 9 bis 10 Zähler möglich, selbst wenn man von einer Niederlage in Wernigerode ausgeht. Macht bei jetzt 23 am Ende 32 bzw. 33 Punkte auf der Habenseite.
Und Germania Wernigerode? Die restlichen Gegner sind Harzgerode (H), Ballenstedt (A), Osterwieck (H), Wulferstedt (A) und Gröbzig (H).
Rosenthals Truppe steht bisher bei 22 Punkten, wird aber, an den zuletzt gezeigten Leistungen gemessen,  Mühe haben, noch  10 Zähler zu holen, damit  am Schluß wenigstens 32 zu Buche zu stehen.
Es könnte knapp werden, vor allem zwischen Harzgerode und Wernigerode, aber schließlich dürfte sich, das ist mein Eindruck, Harzgerode mit dem vielleicht einfachsten Programm und den zuletzt besten Leistungen dieser drei Teams durchsetzen. Die Unterharzer haben meiner Meinung nach alle Trümpfe in der Hand.
Und wenn es so oder ähnlich kommt, dann ist der QSV in den restlichen Begegnungen eben doch auf Abstiegstour. Traurig, aber nicht mehr zu ändern, zu viele Punkte wurden in der Rückrunde liegen gelassen.

Hans Biermann


04.April 2011

Was ist nun noch drin für den QSV?

Die Niederlage in Harzgerode war niederschmetternd. Glaubt man dem Bericht in der MZ - und warum sollte man nicht ? - dann war der QSV an Harmlosigkeit nicht zu überbieten.  Das kann man auf das Fehlen von Hormozi, Brüser und Brenner verweisen.  Aber das allein erklärt nicht alles. Das Team soll verunsichert und nervös aufgetreten sein. Hier liegt wahrscheinlich der Schlüssel. Es fehlt an Selbstbewusstsein, weil seit nun langen Wochen das Erfolgserlebnis ausbleibt.  Seit dem 19. Februar (3:1 gegen Ballenstedt) wurde nicht mehr gewonnen.  Das deprimiert. Was wird aber nun? Noch sind acht Spiele zu absolvieren.
Drei Varianten sind möglich.
Erstens: Für die Pessimisten war der Klassenerhalt schon nach den Heimspielen gegen Westerhausen und Reppichau (1:2 bzw. 0:2) verspielt, spätestens aber nach der blamablen Vorstellung gegen Wulferstedt (0:1).
Nach dem Abstieg aus der Landesliga fehlt es der Truppe selbst an der Substanz für die Landesklasse. Sie ist einfach zu schwach besetzt. So ihre Meinung.  Sollten diese Skeptiker am Ende Recht behalten?
Zweitens: Die Realisten meinen, dass nun mit fünf Punkten Rückstand auf einen rettenden Platz objektiv die letzten Chancen verspielt worden sind. Wer gegen die Teams, die mit in den Abstiegskampf verwickelt sind (wie Gröbzig, Heudeber und Harzgerode) keine Punkte holt, wie soll der gegen Mannschaften, die noch um den Staffelsieg kämpfen oder oben in der Tabelle angesiedelt sind (Aschersleben, Bernburg, Ilsenburg, Köthen, Reppichau)) die nötigen Siege einfahren? Ein Standpunkt, den man durchaus teilen kann.
Drittens: Es bleiben die Optimisten, das sind die wenigen Getreuen, die dem QSV noch geblieben sind. So lange wie rechnerisch noch etwas möglich ist, gibt es keinen Grund, vorzeitig aufzustecken, ist die Mannschaft nicht abgestiegen. Das ist ihr Standpunkt. Und theoretisch ist ja noch eine Menge drin. 24 Punkte sind noch zu vergeben. Siege am Sonnabend in Ilsenburg und am Wochenende darauf zu Hause gegen Gernrode - und der QSV ist wieder im Geschäft. Aschersleben und Köthen wurden auswärts bezwungen. Warum nicht auch zu Hause? Harzgerode hat gezeigt, was möglich ist, wenn man an sich glaubt. Warum sollte das nicht auch unserem Team  gelingen?

Wenn mich auch mancher auslachen wird - ich gehöre zu den Verfechtern der dritten Variante. Mein Vertrauen in Trainer Reiner Kriese und sein Team ist ungebrochen.

Hans Biermann


20.März 2011

QSV jetzt auf einem Abstiegsplatz

Nicht gespielt und praktisch doch verloren. Das ist die unschöne Nachricht dieses Wochenendes für den QSV. Erst mußte die Partie gegen Bernburg II abgesagt werden, weil die Plätze am Freitag unbespielbar waren (was sich dann am Sonnabend allerdings schnell änderte) und dann wurden die Quedlinburger auch noch in der Tabelle überflügelt und stehen nun auf einem Abstiegsplatz. Nicht von Wernigerode, wie man vermuten sollte, sondern vom Nachbarrivalen Concordia Harzgerode. Die Unterharzer, nach der Hinrunde eigentlich schon als Absteiger gehandelt, haben auch am vergangenen Sonnabend ihre unglaubliche Aufholjagd erfolgreich fortgesetzt und in Reppichau 3:1 gewonnen. Sie liegen jetzt bei derselben Zahl von Spielen um einen Punkt besser als die Quedlinburger. Man sieht, Wille und mannschaftliche Geschlossenheit können Berge versetzen. In sechs Begegnungen wurden 11 Punkte geholt.
Der QSV gewann dagegen nur mickrige vier. Wenn sich die Serie der Harzgeröder fortsetzt, könnten sie tatsächlich noch eine kleine Chance auf Klassenerhalt haben, die momentan allerdings auch nicht größer ist als die des QSV. Dem Spiel am 2. April in Harzgerode zwischen den beiden Kontrahenten kommt also größte Bedeutung zu. Ein Unentschieden wie im Hinspiel (2:2) bringt beiden nichts. Nur ein Sieg zählt. Und da haben derzeit, zieht man Form, mentale Verfassung und Qualität wie Quantität des Personals zu Rate, zweifellos die Gastgeber die besseren Karten. Da am kommenden Wochenende der QSV spielfrei ist - wenn nicht das Treffen mit Bernburg kurzfristig angesetzt wird - haben die Quedlinburger etwas Zeit, um sich auf diese wichtige Partie gut vorzubereiten. Trainer Reiner Kriese wird sicher alles in seiner Macht stehende tun, damit sein Team in dieser Begegnung mit Erfolg bestehen kann. Allerdings muß ihm die Mannschaft auch bedingungslos folgen, wovon man angesichts des Ernstes der Lage wohl ausgehen darf. Am selben Tag stehen sich übrigens mit Gröbzig und Gernrode auch zwei noch stark abstiegsgefährdete Mannschaften gegenüber - ein Spiel mit ebenfalls vorentscheidendem Charakter.

Hans Biermann


27.Feb.2011

Der Sieg war greifbar nahe

Freud und Leid liegen auch im Fußball eng beieinander. Wie eng, mußte unsere 1. Mannschaft am Sonnabend in Osterwieck schmerzhaft erfahren.
Riesengroß war die Freude, als in der 89. Minute der vermeintliche Siegestreffer zum 3:2 erzielt wurde. Riesengroß die Enttäuschung knapp 60 Sekunden später. Foul im QSV-Strafraum, Elfmeter, Ausgleich. Das Unentschieden, mit dem  man vor Spielbeginn sicher zufrieden gewesen wäre, war plötzlich eine gefühlte Niederlage. Unsere Truppe konnte einem  nur noch echt leid tun. Das hatte sie nicht verdient.  So nah war sie einem Sieg auswärts in der Rückrunde noch nie. Sie hatte alles dafür gegeben, aufopferungsvoll gekämpft, einen Rückstand nach einer gefährlichen Phase, in der Osterwieck seinen Vorsprung durchaus hätte ausbauen können, in eine Führung verwandelt. Und dann dies. Aber ganz schuldfrei von diesem Mißgeschick kann man unser Team auch nicht sprechen. Hätte man den Ball nach einem eigenen Freistoß in der Schlußminute, im Bestreben Zeit zu gewinnen, im Zweikampf nicht vertändelt, sondern entschlossen weit ins Aus gedroschen, wäre der entscheidende Vorstoß der Osterwiecker nicht möglich geworden. Und:
Mußte anschließend ein so rustikaler Einsatz im Strafraum unbedingt sein? Da hat in beiden Fällen offenbar die Abgeklärtheit gefehlt, um die drei wertvollen Punkte, die man schon in der Hand hatte, unter Dach und Fach zu bringen.
So steht leider nur ein Zähler zu Buche.  Mit einem Sieg hätte man angesichts der übrigen Ergebnisse einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht, vier Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen gehabt. So sind es nur zwei.  Im Moment sind noch drei Mannschaften vor uns in unmittelbarer Reichweite. Dazu gehört Gernrode. Aber unser Ortsnachbar wird sich wohl bei Zeiten aus dem Staub machen, wie der klare 3:0-Erfolg bei Germania Wernigerode beweist. Da sind sicher Gröbzig (0:3 in Harzgerode ) und eben Osterwieck noch eher zu greifen. Hinter uns liegt Germania Wernigerode mit fünf Spielen Rückstand in Lauerstellung und hat Harzgerode  tatsächlich noch einmal Anschluß gefunden, ist also ebenfalls ein ernst zu nehmender Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg.

Unser Team verdient nach diesem Spiel ein großes Kompliment. Brüser, Schönian, Klauss, Wegert, Masur und Henning fehlten. Aber alle eingesetzten Aktiven, unter ihnen mit Steven Hesse, Tobias Thomas und Sven Färber Spieler der 2. Mannschaft, knieten sich je nach Vermögen voll in ihre Aufgabe und brachten die favorisierten Gastgeber an den Rand einer Niederlage. Wenn die Mannschaft diese Einstellung und diesen Einsatz in allen nun noch elf Treffen beibehält, kann der Klassenerhalt geschafft werden. Das ist sicher die wertvollste Erkenntnis nach dieser Partie. Trotz des fast tragischen Ausgangs ist Optimismus angesagt.

Hans Biermann


20.Feb.2011

Weiter Zeichen von Hoffnung

Der QSV hat weiter Hoffnung auf den Klassenerhalt. Das ist das Wichtigste  nach dem 3:1-Sieg am Sonnabend über Askania Ballenstedt. Der Weg ist freilich noch sehr weit, aber er hat  eine reale Perspektive. Da das Spiel Ilsenburg - Germania Wernigerode ausfiel, steht der QSV wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. Nach der Gernröder Niederlage gegen Westerhausen nun punktgleich mit dem Ortsnachbarn.  Wernigerode hat jetzt gegenüber dem QSV fünf Nachholespiele. Da muß der Staffelleiter bemüht sein, schnellstens Termine für Wernigerode zu finden, damit die Schieflage der Tabelle beseitigt  wird und letztendlich keine Wettbewerbsverzerrung eintritt. Harzgerode holte bei Lok Aschersleben überraschend einen Punkt und könnte  sogar noch ein Konkurrent für den QSV im Abstiegskampf werden. Das wäre einerseits nicht gut. Andererseits könnte manches Team aus dem Mittelfeld, das ebenfalls noch nicht aus dem Schneider ist, Punkte gegen die Harzer lassen, was eventuell auch unserer Mannschaft indirekt zugute kommen würde. Und vielleicht leistet Ballenstedt, das nun total abgeschlagen ist, mit einigen Punktgewinnen dem QSV und Harzgerode  (ungewollte) Schrittmacherdienste. Die Begegnungen Harzgerode - QSV, QSV - Gernrode und Harzgerode - Gernrode gewinnen so besondere Bedeutung.  Jedenfalls verspricht der weitere Verlauf der Rückrunde nicht nur an der Tabellenspitze, die Askania Bernburg II wieder übernommen hat, sondern auch  im Kampf um den Klassenerhalt  viel Spannung.  Unter Umständen trifft der Abstieg sogar eine Truppe, die jetzt noch gar nicht daran denkt. Ausgeschlossen ist das nicht.
Im Programmheft  zum Ballenstedt-Spiel hatte QSV-Abteilungsleiter Steffen Kurth mit Nachdruck an die Ehre der Mannschaft appelliert.
Offenbar mit Erfolg. Trainer Kriese musste wegen des Ausfalls von Ronny Schönian (verletzt) , Robert Klauss (Arbeit), Roman Wegert (Urlaub), Markus Henning (verhindert) und nach der Abmeldung von Andreas Puls Abwehr und Mittelfeld wieder total verändern. Aber alle Akteure legten sich mächtig ins Zeug, um endlich seitdem 21.August wieder einmal ein Heimspiel zu gewinnen.  Man merkte ihnen  den Druck an, der auf ihnen lastete. Nervosität und Verunsicherung waren in manchen Aktionen nicht zu übersehen. Dennoch überwogen die positiven Aspekte. Die Mannschaft lebt und man hatte den unbedingten Eindruck, dass sie alles in ihren Kräften stehende tun will, um die Vorgaben des Trainers zu realisieren,, um künftig wieder erfolgreicher abzuschneiden.
Ein Wort noch zum Schiedsrichter: Er gab drei Tore für den QSV wegen Abseits nicht. Er und sein Assistent lagen dabei jedesmal richtig. Er erkannte in einem Fall bei QSV-Keeper Kevin Masur auf zu langes Ballhalten. Auch da lag er richtig. Sechs Sekunden sind nun mal die Regel. Und wenn im Strafraum geklammert oder gestoßen wird, wie hier nach einer Ecke vor dem Ballenstedter Tor, dann muß er, ob das nun alle außerhalb des Spielfeldes gesehen haben oder nicht,  Elfmeter pfeifen. Alexander Schulz (Thale) traf also nach meiner Meinung in allen strittigen Situationen die richtige Entscheidung.

Hans Biermann


14.Feb.2011

Die Devise heißt "Nun erst recht"

Nach vier Niederlagen am Stück ist die Lage für unsere 1. Mannschaft in der Landesklasse (3) mehr als ernst, aber (noch) nicht aussichtslos.
Deshalb sollte unser Team um Trainer Reiner Kriese jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, sondern nach der Devise "Nun erst recht" versuchen, in den noch ausstehenden 13 Spielen das rettende Ufer zu erreichen.  Vier Niederlagen hintereinander sind gewiss deprimierend und sie hinterlassen Wirkung. Aber den Glauben an sich selbst sollte die Mannschaft nicht verlieren. Sie hat doch in Aschersleben und Köthen gezeigt, was möglich ist. Daran sollte sie sich jetzt orientieren, Geschlossenheit zeigen und sich fest vornehmen, wieder an bessere Tage anzuknüpfen. Es ist für alle Beteiligten schwer, wenn meist aus verständlichen, manchmal aber auch wenig einsehbaren Gründen fast nie die Stammbesetzung zur Verfügung steht. Hoffentlich ist das aber in den kommenden entscheidenden Begegnungen der Fall. Vor allem am Sonnabend in der Partie gegen den Tabellenletzten Askania Ballenstedt. Dieses Spiel muß gewonnen werden.

Und es kann gewonnen werden, wenn jeder mit Einsatz und Siegeswillen bei der Sache ist. Die Gäste können frei aufspielen. Sie haben nichts mehr zu verlieren. Deshalb sind Konzentration und Nervenstärke von Beginn geboten. Ein voller Erfolg wäre noch nicht der Befreiungsschlag, aber die wichtige Voraussetzung, um überhaupt noch eine Aufholjagd starten zu können. Es gilt jetzt, unter die letzten Wochen einen Strich zu ziehen und den Blick nach vorn zu richten. Auf den Klassenerhalt. Dieser Gedanke muß sich im Bewußtsein festsetzen, muß die Mannschaft beherrschen und in den nächsten Spielen begleiten. Der Quedlinburger Fußball nicht mehr auf Landesebene? Ein undenkbarer Gedanke.

Hans Biermann


30.Jan.2011

Ist die Talfahrt noch zu stoppen?

Die schlechteste aller Möglichkeiten ist Tatsache geworden. Aus zwei Heimspielen hintereinander hätte der QSV sechs Punkte gewinnen und in das Mittelfeld der Tabelle vorstoßen können. Nach dem 0:2 gegen Reppichau folgte nun am Sonnabend gegen Westerhausen ein 1:2 - und man muß sagen "nur" ein 1:2 - und damit steht der QSV zwar noch einen Punkt über dem Strich, aber Germania Wernigerode mit drei Spielen weniger kann unser Team nun leicht und locker bei Gewinn nur eines Treffens auf einen Abstiegsplatz katapultieren. Was vor Jahresfrist eine Klasse höher passierte, wiederholte sich. Zwei wichtige Spiele gingen  verloren.
Damals stieg unsere Mannschaft ab. Dieses Jahr auch wieder?
Ausgeschlossen ist das nicht, denn auch gegen Westerhausen offenbarten sich grundlegende Schwächen und Mängel, die auch der beste Trainer nicht von heute auf morgen abstellen kann. Die meisten unserer Spieler haben gegenüber anderen Teams Defizite in der Spritzigkeit, in der Ballsicherheit, im Zweikampfverhalten, in der Spielgestaltung. Obwohl bei den Gästen eine Reihe von Stammspielern pausieren mußte, waren sie uns in diesen und anderen Belangen überlegen. Von sogenannten Reservisten war nichts zu sehen. Deshalb bestimmten sie auch bis auf einige Phasen die Partie und gewannen verdient. Wäre nicht Torhüter Kevin Masur zu großer Form aufgelaufen, hätte es im Schlußabschnitt, als bei unserer Elf mit den Hoffnungen auch die Kräfte schwanden, noch  ein kleines Debakel geben können. Masur zeigte bei mehreren Großchancen der Gäste tolle Reflexe und wurde dabei zweimal von Abwehrspielern unterstützt, die auf der Linie klärten.
Freilich muß auch erwähnt werden, dass nach dem Anschlußtreffer vielleicht eine Wende möglich war, zumindest aber die Aussicht auf ein Unentschieden bestand. Aber wie schon beim Hinspiel in Westerhausen schadete sich unser Team selbst. Im Herbst verursachte unser Torhüter einen total unnötigen Elfmeter, der zum entscheidenden 3:1 führte.
Diesmal war Philipp Brüser der Sünder. Statt sich über sein mit großem Einsatz erzieltes Tor zu freuen und dadurch freigesetzte neue Kräfte zu weiteren torgefährlichen Aktionen zu nutzen, haderte er, wie schon in der ersten Halbzeit, mit der Schiedsrichterin, die ihn zwei Minuten nach seinem Treffer mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen schickte. Er ließ ihr keine andere Wahl.  In anderen Fällen hätte sie jedoch anders entscheiden können. Es gab aus meiner Sicht mindestens eine elfmeterreife Situation im Westerhäuser Strafraum, wo zum Entsetzen der QSV-Spieler und der Quedlinburger Zuschauer der Pfiff ausblieb. Damit sollen aber keineswegs die oben getroffenen Feststellungen relativiert werden. Die Gründe für die jetzige Lage unserer Mannschaft, die seit dem 27. August auf einen Heimsieg wartet, muß sie ausschließlich  bei sich selbst suchen.
Hoffentlich ist die Talfahrt noch zu stoppen. Es besteht die Aussicht, dass mit Reza Hormozi bald wieder der Spielmacher zur Verfügung steht.
15 Begegnungen sind noch zu absolvieren. Da ist noch vieles möglich.
Aber jedes Treffen ist  ab jetzt ein Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Punktepolster gibt es nicht mehr. Die Reserven sind aufgebraucht. Die Probe auf`s Exempel sind schon an den kommenden Wochenenden die Auswärtsspiele in Heudeber und bei Germania Wernigerode.

Da muß der jetzt verloren gegangene Boden wieder aufgeholt werden.

Hans Biermann


25.Jan.2011

Schlechtmachen ist ungerecht

Nach der 0:2-Niederlage gegen Reppichau sind schon wieder einige Kritiker am Werk, die unser Team pauschal in Grund und Boden verdammen.
Natürlich sind wir alle sehr enttäuscht , natürlich haben wir Fehler und Schwächen gesehen,  aber man muß doch auf dem Boden der Realitäten bleiben. Für das Match gegen Reppichau galt die alte Fußballweisheit:
Man spielt nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Und Reppichau hat nicht viel zugelassen. Jetzt wissen wir auch beim QSV, warum die Gäste in allen ihren nun sieben Auswärtsspielen noch ungeschlagen sind.
Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Taktik, die die Reppichauer fast perfekt beherrschen. Ein Tor vorlegen - das können sie, wie schon oft bewiesen -  und dann mit acht Mann hinten stehen, die Räume verengen und jeden ballführenden Gegner sofort und meist mit zwei Akteuren attackieren. Sie haben athletische Spieler, schnell und stark im Zweikampf, um diese Konzeption umzusetzen, und sie haben dazu zwei Leute, die an der Mittellinie auf Konter lauern und sehr effektiv im Nutzen der Chancen sind.  Unsere Abwehr hat es zu spüren bekommen.  Aus vier Gelegenheiten machten sie zwei Tore und einen Lattentreffer. Und unsere Angreifer haben erfahren müssen, dass auf der Torlinie noch ein Keeper steht, der sein Fach beherrscht. Also - Reppichau war für unsere Mannschaft  eine Hürde, an der man schon scheitern konnte. Und wir werden nicht die Letzten sein, die gegen diesen Gegner verlieren.
Welchen Vorwurf kann man unserem Team machen?  Vielleicht den, die Aufgabe in der ersten Halbzeit nicht ernst genug genommen zu haben. Da wurde mancher Zweikampf zu leicht verloren, gab es zu viele unnötige Ballverluste. Für mich war aber auch entscheidend, dass Philipp Brüser nicht im Angriffszentrum stand. Er konnte aus dem Mittelfeld nicht genügend Torgefahr entwickeln. Mehrmals setzte er in der zweiten Halbzeit tief aus der eigenen Hälfte zu Alleingängen an, die erst mit Mühe am gegnerischen Strafraum gestoppt werden konnten. Wenn er so schon in der gegnerischen Hälfte hätte antreten können!!! Wer weiß, ob die Reppichauer Abwehr da nicht doch das eine oder andere Mal ins Wackeln gekommen wäre.  Ronny Schönian war in seiner Position nicht wirkungsvoll genug, hätte vielleicht zusammen mit Robert Klauss aus dem Mittelfeld mehr Akzente gesetzt.
Sei es nun wie es sei. Am kommenden Sonnabend gilt es gegen Westerhausen Revanche zu nehmen für die 1:3-Niederlage zum Auftakt der Saison. Die Karten werden neu gemischt, diesmal, so glaube ich,  mit besseren Aussichten für ein gutes Blatt und ein erfolgreiches Abschneiden.

Hans Biermann


14.Nov.2010

Dieser Erfolg gibt Auftrieb

Mit 2:1 (1:0) gewann der QSV am Sonnabend bei Lok Aschersleben sein erstes Auswärtsspiel in der Landesklasse (3) und fand damit in der Tabelle wieder Anschluß an das untere Mittelfeld. Das ist für den weiteren Verlauf der Saison eminent wichtig, wobei das Nachholespiel gegen Heudeber, ursprünglich für kommenden Sonnaben angesetzt, erst am 18. Dezember durchgeführt wird.
Die Partie gegen die Eisenbahner sollte eigentlich in Quedlinburg ausgetragen, wurde dann aber wegen der widrigen Witterungsbedingungen kurzfristig auf den Kunstrasen von Lok, dem Aufsteiger zur Landesklasse, verlegt. Trotz strömenden Regens war der Untergrund in bester Verfassung und bot gute Voraussetzungen für die Begegnung. Da bedauert man umso mehr, dass vor zwei Jahren unser Projekt Kunstrasen gescheitert ist.
Mit "Sieg" schwor sich unser Team im Mannschaftskreis vor dem Anstoß auf das wichtige Spiel ein. Mit entsprechendem Selbstbewußtsein packte man die Aufgabe an. Die Körpersprache war eine ganz andere als sonst. Die 4-4-2-Formation wurde gut eingehalten, so dass eigentlich immer Ordnung im Spiel war. Dennoch war anfangs nicht zu vermeiden, dass man unter Druck geriet. Mehrfach boten sich den Gastgebern gute Chancen, weil man die schnellen, technisch versierten Angreifer nicht richtig in den Griff bekam, mehrfach zu weit weg vom Mann stand. Aber das änderte sich nach etwa 20 Minuten. Der QSV startete selbst einige erfolgversprechende Angriffe. Zwar mußte Trainer Rainer Kriese schon nach 17 Minuten wechseln. Andreas Puls hatte sich verletzt. Für ihn kam Robert Klauss.
Aber das war bei weitem kein Nachteil. Er brachte mehr Zuschnitt in die QSV-Aktionen. Es wurde viel über die Außen probiert. Roman Wegert hatte auf links einige gute Szenen. Über rechts fiel dann die Führung. Ronny Schönian hatte scharf abgezogen. Der Torhüter mußte den Ball prallen lassen. Roman Wegert, der in der Mitte auftauchte, köpfte das springende Leder ins Netz (38.). Der Jubel war verständlich.
Bei Lok-Trainer Siegfried Keller freilich löste die QSV-Führung zur Pause ein Riesendonnerwetter aus, das mehrere Türen weit zu hören war.
Den Gästen stand also im zweiten Abschnitt einiges bevor. Die Ascherslebener kamen neu motiviert aus der Kabine. Aber nicht minder unsere Truppe. Sie hielt voll dagegen. Lok hatte zwar ein Übergewicht in den Spielanteilen, aber am und im Strafraum war meist nichts zu holen.
Da stand die QSV-Abwehr sehr sicher,  leistete sich kaum Schnitzer. Wenn sich die Gelegenheit bot, wurde das schnelle Umkehrspiel gesucht. Vorn leistete Philipp Brüser als de facto einzige Spitze ein Riesenlaufpensum. Dafür wurde er dann auch in der 69. Minute  belohnt.

Andreas Weidner erkämpfte sich in der gegnerischen Hälfte das Leder, überlief die aufgerückte Lok-Abwehr und paßte im richtigen Moment am Torhüter vorbei auf den mitgelaufenen Sturmkameraden, der die Kugel  nur noch zum 2:0 über die Linie zu schieben brauchte. War das schon die Entscheidung ? Leider nicht. Die Gastgeber wollten nicht verlieren, mobilisierten noch einmal alle Kräfte und schafften schließlich auch den Anschluß. Nach einem Kopfball gegen seine Laufrichtung war Kevin Masur geschlagen (78.): 2:1. Leider übertrieben nun die Gastgeber den körperlichen Einsatz. Die Folge waren drei gelbe und schließlich (86.) eine gelbrote Karte. Der QSV hielt den Vorsprung bis zum Abpfiff nach vier Minuten Nachspielzeit. Und wieder im Kreis nach dem Spiel konnte man der berechtigten Freude freien Lauf lassen. Hinter dem "Sieg" stand zu Beginn ein Fragezeichen, jetzt aber ein dickes Ausrufezeichen.

Hans Biermann


17.Okt.2010

Zwischenbilanz ist sehr ernüchternd

0:2 hieß es am Sonnabend gegen Ilsenburg. Die erhoffte Wende ist nicht eingetreten. Nun sitzt das Abstiegsgespenst den Quedlinburgern fest im Nacken.
Nach dem vierten Spieltag konnte man feststellen, dass der Start des QSV als Absteiger in die Landesklasse mit je einem Sieg und einer Niederlage bei zwei Unentschieden  in etwa den Erwartungen entsprach. Leider ist nun davon bei einer Zwischenbilanz nach gut der Hälfte der Hinrunde nicht mehr zu  reden. Zwei Unentschieden und drei Niederlagen führten den QSV an den Rand der Abstiegszone. Und da wollte man doch bestimmt nicht hin.
Leider muss man nach neun Begegnungen feststellen, dass die meisten anderen Mannschaften auch in der Landesklasse  auf vielen  Positionen besser besetzt sind als wir. Eine ganze Reihe unserer Akteure spielt seit zwei Jahren auf demselben Niveau, bei ihnen ist nicht  wirklich eine wesentliche persönliche Steigerung zu erkennen.  Von Ausnahmen wir Marcus Brenner einmal abgesehen.
Es fehlt nicht am Wollen, an Einsatzbereitschaft und Siegeswillen, zumindest bei denjenigen nicht, die der Trainer sonnabends zur Verfügung hat. Aber es fehlt im Vergleich zu anderen Mannschaften an spielerischen Mitteln, an Ballsicherheit, am Durchsetzungsvermögen in 1:1-Situationen, an der Raumaufteilung und an der Nutzung der Chancen. Wenn daran künftig systematisch gearbeitet wird, entwickeln sich die Spieler weiter und mit ihnen die Mannschaft. Und dann stellen sich auch wieder Siege ein, auf die das Team seit dem zweiten Spieltag wartet. Wobei sicher Klarheit darüber herrscht, dass die schweren Aufgaben der Hinrunde erst noch kommen. Ich meine die Begegnungen mit  Gernrode, Lok Aschersleben, Köthen und Reppichau.
Aber ich muss noch ein weiteres Problem ansprechen.  Von den Leistungsträgern standen die meisten aus den unterschiedlichsten Gründen zu wenig zur Verfügung. Reza Hormozi  war bisher nur zweimal dabei, Ronny Schönian viermal, Sebastian Grimmer fünfmal,  Marcus Brenner fünfmal,. Robert Klauss hatte nur drei Kurzeinsätze, Tino Hiesener gar nur einen. Sie zusammen mit Phlipp Brüser, der sieben Einsätze hatte, bilden das Korsett der Mannschaft. Sollten sich da Robert Klauss und Tino Hiesener nicht  einmal selbstkritisch fragen, ob sie in dieser schwierigen Situation wirklich alles für ihre Mannschaft getan haben?
Und  in dieser schwierigen Situation muß auch die Frage erlaubt sein, ob es nicht Sinn machen würde,  wieder auf einen Einsatz von Marco Baum zurückzukommen? Er könnte mit seiner Erfahrung mehr Stabilität in die Abwehr bringen und mit seinem Spielverständnis auch einiges mehr nach vorn bewegen. Jetzt müssen Entscheidungen fallen. Zu Beginn der Rückrunde könnte es zu spät sei. Deshalb mein Appell an Tino, an Robert und an Marco: Bringt Euch ein mit Eurem Potential im Interesse des Quedlinburger Fußballs. Eure Anhänger werden es Euch danken.

Hans Biermann


06.Sept.2010

Mit dem Start nicht unzufrieden

Mit ausgeglichener Bilanz ist unsere Mannschaft nach dem Abstieg in die neue Saison in der Landesklasse (3) gestartet. Es gab - sicher nicht gegen die stärkste Konkurrenz, Westerhausen ausgenommen - einen Sieg, eine Niederlage und zwei Unentschieden. Damit glaube ich, kann man leben. Umso mehr verwundern mich manche  Kommentare im Gästebuch. Gewiss hat unser Team in Ballenstedt durch unkluges taktisches Verhalten zwei Punkte liegen lassen. Gewiss war das Unentschieden gegen Osterwieck mehr als glücklich und nur durch einen in der zweiten Halbzeit überragenden Torhüter  Kevin Masur gesichert. Aber man möge bitte bedenken, mit welchen personellen Nöten  Trainer und Team  in beiden Partien zu kämpfen hatten.. Akteure wie Hormozi und Brüser und Brenner und Grimmer und Schönian und Grützmann sind nicht einfach so zu ersetzen. Außerdem hätten am Sonnabend Roman Wegert und Andreas Weidner wegen Krankheit eher ins Bett als auf den Platz gehört. Und für Robert Klauss und Tino Hiesener war es im zweiten Spielabschnitt der erste halbstündige Einsatz überhaupt. Dennoch ist eine Mannschaft aufgelaufen, die mit festen Willen und hohem Einsatz versucht hat, das Beste für ihren Verein herauszuholen. Dass da spielerische und taktische Mängel, Fehler im Zweikampfverhalten aufgetreten sind, ist eigentlich nicht verwunderlich.
Dennoch ziehe ich vor jedem einzelnen den Hut, einschließlich dem Trainer. Sie müssen mit einer Situation fertig werden, die man so nicht erwarten konnte und in dieser Zuspitzung  auch in der vergangenen Serie nicht zu verzeichnen war.
Leider ist in naher Zukunft nur mit einer leichten Entspannung zu rechnen. Hormozi und Schönian  fallen mit Sicherheit noch einige Wochen aus, möglicherweise ist das auch bei Brenner so. Aber mit Brüser, Grimmer und Grützmann sowie Klauss und Hiesener, so sie denn trainieren und zum Einsatz  kommen können, wäre schon eine bessere Ausgangslage vorhanden.
Das ist auch nötig, denn mit Wulferstedt und Gröbzig gibt es in den nächsten zwei Wochen stärkere Gegnerschaft

Hans Biermann


22.Aug.2010

Souveräner Heimsieg

QSV schlägt Germania Wernigerode klar mit 5:0 (4:0)

Vieles was im Pokalspiel in der Vorwoche noch gerade in der 2.Halbzeit schief gegangen ist, wurde im Punktspiel gegen Wernigerode deutlich besser gemacht. Von der ersten Minute spürte man den unbedingten Willen der sehr konzentrierten Quedlinburger, es heute den 77 Zuschauern zu zeigen. Diese sollten dabei voll auf ihre Kosten kommen. Die vom ehemaligen Trainer Frank Rosenthal betreute Germania, wurde von Anfang an sehr diszipliniert bespielt und im weiteren Spielverlauf schlichtweg überrollt. Aber der Reihe nach. In der ersten Viertelstunde spielte sich das Duell noch vornehmlich zwischen den Strafräumen. Aber man spürte es, die Quedlinburger waren einfach präsenter. Und so erarbeitete man sich bereits die ersten Torchancen.
In der 20.Minute war es dann aber soweit. Reza Hormozi, der einmal mehr mit seiner genialen Ballgewandheit mehrere gegnerische Spieler, wie Slalomstangen umkurvte, gab den entscheidenden Pass auf Sebastian Grimmer, der den Torreigen für seine Elf eröffnete. Er durfte nach Zeit mal wieder im Sturmzentrum agieren. Bereits im Nachwuchs entwickelte er seinen ganz speziellen Torriecher und konnte diesen nun unter Beweis stellen. Und dieses 1:0 war der Startschuß einer absolut famosen 1.Hälfte.Denn bereits eine Minute später erhöhte Philipp Brüser, der diesmal auf der linken Außenbahn zum Einsatz kam, gekonnt auf 2:0. Weitere 14.Minuten später war es dann erneut Sebastian Grimmer, der unnachahmlich per Abstauber zum 3:0 einnetzte. Eine weitere Großchance von Grimmer wurde von den Gästen auf der Linie gerade noch geklärt. Kurz vor der Pause dann noch einmal Freistoß aus halblinker Position. Der erneut sehr lauffreudige Sebastian Doppel nahm den Ball an, lief fast bis zur Grundlinie durch und und sein präziser Schuß aus spitzem Winkel, klatsche vom
langen Pfosten in das gegnerische Tor und überlistete damit den Gästetorhüter Hertwig.
In der zweiten Halbzeit dauerte es dann bis zur 63.Minute bevor die Quedlinburger wieder jubeln durften. Es war dann einmal mehr Philipp "Brauser" Brüser, der mit einem fulminanten Kopfball nach Rechtsflanke, zum Endstand von 5:0 traf. Der QSV nahm danach nun mehr und mehr das Tempo aus der Partie und gestattete den Gästen Mitte der 2.Halbzeit eine halbe Torchance. Aber der emsige Youngster Erik "Brazzo" Brahmann klärte für seinen bereits geschlagenen Torhüter Steven Hesse auf der Linie und "hielt" damit das "zu Null".
Von weiteren "ehemaligen" Quedlinburgern bei den Gästen, war lediglich Bendzko kurz vor dem Seitenwechsel, für den verletzt ausgeschiedenen Bergmann eingewechselt wurden. Dieser fiel allerdings nur mit Nicklichkeiten und einer Tätlichkeit auf, die eigentlich hätte mit einer roten Karte bestraft werden müssen. Aber das sehr gut amtierende Schiedsrichtergespann, unter der Leitung von Dirk Grimke, hatte da vielleicht schon ein wenig Mitleid mit den Gästen. Mit der gezeigten konzentrierten und sehr seriösen Leistung, sollte das junge Team des QSV die kommenden Aufgaben ebenfalls angehen, um weitere Punkte zu sammeln. Überheblichkeit muss dabei ein Fremdwort bleiben.
   

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